Dreißig Jahre nach einem schwerwiegenden Unfall kehrt Callum zurück in seine Heimat, um bei der Suche nach einem vermissten Mann, Lachie, zu helfen. Gerüchten bzw. einem Aberglaube zufolge, würde ein Flüstern in der Gegend Menschen und insbesondere Kinder dazu verleiten, über die Klippen in den Abgrund zu springen.
Als Callum in Granite Creek ankommt, hat er das Gefühl, dass jeder Bewohner seine eigenen Geheimnisse hat. Und auch er selbst bewahrt viele davon.
Mithilfe einiger Rückblenden wird Stück für Stück die gesamte Geschichte aufgedeckt und Zusammenhänge werden deutlich. Es gibt einige überraschende Wendungen.
Der Thriller ist spannend und wenig vorhersehbar. Bis zum Ende bleibt unklar, wer für das Verschwinden von Lachie verantwortlich ist. Selbstmord? Unfall? Mord?
Ich kannte die Schriftstellerin noch nicht doch ihr Schreibstil hat mich überzeugt.Wie bei vielen Büchern musste ich mich am Anfng reinlegen doch es wurde dann doch spannend bis zum Schluß .
Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Ich bin regelrecht durchgeflogen und konnte es nicht aus der Hand legen. Die spannende Geschichte, sowie immer wieder neue Wendungen, machen das Buch zum absoluten Highlight
Der bildhafte Schreibstil lässt einen beim Lesen fast den Regen auf der Haut spüren
Nach einem Unfall vor 30 Jahren, der ihn versehrt zurück lies, kehrte Callum Haffenden seiner Heimatstadt Granite Creek den Rücken.
Immer wieder verschwinden in diesem kleinen Ort junge Leute, springen durch ein Flüstern im Regenwald angelockt von den Klippen.
Als dieses Mal ein Erwachsener vermisst wird, kehrt Callum zurück, um sich an der Suche zu beteiligen und ein für alle Mal zu klären, was in Granite Creek vor sich geht.
Was genau Callum mit dem jungen Mann zu tun hat und welche Geheimnisse die Bewohner verbergen, das gilt es in "Der flüsternde Abgrund" herauszufinden.
Zu Beginn lernt man erst einmal den Protagonisten und seine alten Verbindungen zum Ort grob kennen.
Callum ist Journalist, weshalb ihm vorgeworfen wird, er sei nur zurückgekehrt, weil er auf eine Story aus sei.
Doch ihn treiben persönliche Gründe an, wegen denen er, sehr zum Missfallen der meisten, in der schmutzigen Wäsche des Örtchens wühlt.
Veronica Lando spricht in ihrem Werk das Problem des Wegsehens in der Gesellschaft an. Dass der Ruf wichtiger ist als Gerechtigkeit, dass man lieber den Mund hält und auf der sicheren Seite ist.
Sie hat ein Händchen dafür, einem eine bildhafte Vorstellung der Situation in den Kopf zu pflanzen. Die intensiven Beschreibungen des Dauerregens und der durchdringenden, schwüle Nässe konnte ich beim Lesen gut nachempfinden. Sie nennt viele spezifische Tier- und vor allem Vogelarten des Regenwaldes beim Namen, die mir leider nichts sagen aber auch nicht den Lesefluss stören, wenn man sich kein Bild davon machen kann.
Callum leidet an einer alten Verletzung, die ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Autorin geht immer wieder darauf ein und bringt einem die Herausforderungen, denen er sich deshalb im Alltag stellen muss, eindringlich näher. Er ist ein Protagonist, den ich grundsätzlich gerne mochte aber ich wunderte mich immer wieder über seine Verbissenheit. Erst im Laufe des Buches versteht man seine Motivation besser, denn die Spannung wird vor allem durch das Zurückhalten von Informationen erzeugt. Einige Dinge weiß Callum bereits, die wir während dem Lesen erst nach und nach serviert bekommen, andere Fakten klären sich durch seine eigenmächtigen Ermittlungen, bis sich am Ende ein rundes Gesamtbild ergibt.
Eigentlich fällt mir kein konkreter Kritikpunkt ein und dennoch fehlte mir das Bedürfnis, dringend weiter lesen zu wollen, andere Bücher interessierten mich mehr. Deshalb möchte ich aber keinen Stern abziehen.
Ich kann euch das Buch empfehlen, wenn ihr gerne die Geheimnisse der Menschen in Büchern aufdeckt und mal Lust habt auf ein etwas anderes Setting!
Vor gut 30 Jahren verlor Callum Haffenden bei einem tragischen Unfall einen Unterschenkel und ist seitdem auf eine Prothese angewiesen. Nach diesem Ereignis kehrte er seiner Heimatstadt Granite Creek den Rücken und wollte nie mehr zurückkehren.
Doch nun wird der 30jährige Lachie, den er für seinen Sohn hält, im Regenwald vermisst und kurze Zeit später tot aufgefunden. Die Polizei vor Ort geht zunächst von einem Unfall oder möglichen Selbstmord aus, doch Callum vermutet ein Verbrechen. Schließlich sind in der Vergangenheit immer wieder Personen im Regenwald verschwunden. Man munkelt, dass sie von einem mysteriösen Flüstern angelockt und irregeführt wurden. Er beginnt Nachforschungen anzustellen und lässt die Fassade der Bewohner der kleinen verschworenen Gemeinde ordentlich bröckeln.
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Ich war sehr gespannt auf diesen Thriller. Das Cover ist großartig und spiegelt die düstere und mystische Stimmung im Buch wider. Es regnet eigentlich die ganze Zeit und auch das passt atmosphärisch ganz großartig zum Setting. Die Figur des Callum Haffenden war mir sympathisch, zunehmend holen ihn jedoch die eigenen Dämonen ein, denn seine privaten Ermittlungen bringen auch einige Geheimnisse aus der Vergangenheit zutage, mit denen ich so nicht unbedingt gerechnet hätte.
Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, war sehr umgangssprachlich, in kurzen Sätzen und doch fesselnd. Vor allem der innere Kampf Callums mit seinem eigenen Schicksal und seiner Vergangenheit ist gut dargestellt.
Der Spannungsbogen bleibt erhalten, auch wenn es sich manchmal etwas zog. Das Ende war stimmig und für mich doch noch etwas überraschend.
Fazit:
Ein spannender und atmosphärischer Krimi. Für meinen Geschmack zu wenig “Thriller”, da hätte ich mir in Bezug auf das Flüstern doch etwas mehr Gänsehaut gewünscht.
Düstere Atmosphäre, Regen, die komplette Geschichte.
Ein Mann ist die Klippen am Regenwald runter gesprungen. War es Suizid oder Mord? Collum, der nach 30 Jahren in seine alte Heimat zurückkehrt um herauszufinden was mit seinem Sohn passiert ist. Am Ende werden alte Wunden wieder geöffnet und Geheimnisse kommen ans Licht.