Tja, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Wenn man sich mal an den Schreibstil gewöhnt hat ist es so schön aber auch unendlich deprimierend. Außerdem überraschend progressiv für ein Buch von vor dem zweiten Weltkrieg (mentale Gesundheit, Kritik am Schulsystem, homoerotische Freundschaft des Protagonisten). Mir tun auf jeden Fall alle Leid, für die dieses Buch dadurch kaputt gemacht wurde, dass sie es für die Schule lesen mussten.
Dadurch, dass das Buch eine unserer Schullektüren war, hatte ich leider keine andere Wahl als das Buch zu lesen.
Auf der einen Seite ist das Buch für die damalige Zeit in Bezug auf das Thema physische Erkrankungen ziemlich fortschrittlich.
Auch kann man einige Parallelen zur heutigen Leistungsgesellschaft erkennen.
Auf der anderen Seite waren mir viele Ansichten/Vorstellungen zu altertümlich.
Ebenfalls war der Schreibstil sehr gewöhnungsbedürftig und hat einen das Buch nur langsam lesen lassen.
Sicherlich kann man dies mit damit begründen, dass es nun mal in der damaligen Zeit so war, aber die Ansichten teile ich dennoch nicht.
Hinzu kamen viele Längen in der Handlung selbst, besonders zum Ende hin.
Und das Ende selbst war ziemlich vorhersehbar.
Es ist immer schwierig ein Buch zu genießen, zudem man gezwungen wurde es zu lesen.
Deswegen ist meine Beurteilung vielleicht nicht ganz objektiv, aber trotzdem weiß ich, dass ich das Buch definitiv niemals freiwillig gelesen hätte.