18. Mai
Ein netter Ausflug an den Chiemsee.
Bewertung:3.5

Ein netter Ausflug an den Chiemsee.

Der Trachtenverein feiert Jubiläum, eigentlich ein Grund für gute Stimmung, Bier, Brathähnchen und ausgelassene Musik. Doch schnell wird klar, dass hinter der fröhlichen Fassade etwas ganz anderes lauert. Denn jemand hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Feier in ein mörderisches Chaos zu verwandeln. Die Ermittlungsgruppe rund um Kommissarin Kaya Benaty steht vor einem schwierigen Fall. Es gibt kaum Spuren, keine offensichtlichen Zusammenhänge und einen Täter, der scheinbar wahllos zuschlägt. Gleichzeitig kämpft Kaya weiterhin mit ihrer eigenen Vergangenheit und versucht neben den aktuellen Ermittlungen auch den Tod ihres Ex-Freundes aufzuklären. Ein Unterfangen, das gefährlicher wird, als zunächst gedacht. Fazit: Grundsätzlich hat mir der Krimi gut gefallen. Die Atmosphäre ist gelungen und besonders die Auflösung, bei der am Ende alle Fäden zusammenlaufen, konnte mich überzeugen. Allerdings hat mir an einigen Stellen etwas mehr Spannung gefehlt. Außerdem war der Anteil an bayerischer Sprache diesmal deutlich höher als im Vorgänger. Während das im ersten Teil zwischendurch noch charmant wirkte, bestanden hier teilweise ganze Dialoge daraus. Das hat meinen Lesefluss leider etwas gebremst, weil ich manchmal erst überlegen musste. Schade fand ich, dass Kaya Benaty diesmal nicht stärker in die eigentlichen Mordermittlungen eingebunden war. Gerade weil sie noch relativ neu im Team ist, hätte ich mir hier mehr Präsenz gewünscht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Trotz dieser Kritikpunkte hatte ich dennoch eine gute Zeit mit dem Buch. Tod auf der Fraueninsel ist ein solider Krimi für zwischendurch, mit einer wirklich gestörten Täterfigur und einer interessanten Grundidee. Ich freue mich auf einen weiteren Teil der Reihe und bin gespannt, wie es mit Kaya und ihrem Team weitergeht. Bewertung: 3,5 von 5 Sternen Werbung da Rezensionsexemplar

Tod auf der Fraueninsel
Tod auf der Fraueninselvon Maurice RichardsonPiper
7. Mai
Bewertung:4

Zurück am wunderschönen Chiemsee, genauer gesagt auf der Fraueninsel. Denn dort herrscht Feierlaune. Der Trachtenverein feiert sein großes Jubiläum. Eigentlich sollten alle in Feierlaune sein, doch während der Jubiläumsfeier geschieht das unvorstellbare denn der Polizei werden zwei Todesfälle gemeldet. Schnell stellt sich heraus es waren nicht einfach Todesfälle, nein es war Mord. Hinterhältig wurden die beiden Opfer ermordet. Schnell wird den Ermittlern klar sie haben es mit einem Giftmörder zu tun. Auf den ersten Blick haben die beiden Opfer nicht miteinander am Hut und es scheint keine Verbindung zwischen den beiden zu geben. Der Mörder jedoch sieht dies anders, wie sich später herausstellt.... Während Kaya immer noch den Geistern der Vergangenheit den Kampf angesagt hat, haben ihre Kollegen alle Hände voll zu tun auf der Suche nach dem Mörder. Kaya ist nach wie vor davon überzeugt das sich ihr damaliger Freund nicht selbst das Leben genommen hat, denn durch ihre Nachforschungen kommt Kaya einem für sie beinahe verehrenden Geheimnis auf die Spur.... Wenn ihr wissen wollt ob es Kaya gelingt mit der Vergangenheit Frieden zu schließen und es den Ermittlern gelingt dem Giftmörder das Handwerk zu legen lest selbst... Von mir gibt es eine Leseempfehlung. Mir hat "Mord auf der Fraueninsel" gefallen, jedoch muss ich zugeben mir persönlich hat der erste Teil "Mord auf der Herreninsel" einen Ticken besser gefallen. Für mich war es ein wenig zu viel bayrische Sprache, dieser "bremste" für mich meinen Lesefluss etwas. Das Setting hingegen war einfach einmal mehr ein Traum. Maurice hat mich Lesetechnisch direkt wieder an den wunderschönen Chiemsee befördert. Nichtsdestotrotz ein wahrlich gelungener Regionalkrimi der Lust auf mehr macht. Ich freue mich beriets jetzt auf die weiterreise mit Kaya und bin gespannt wie es weitergeht.

Tod auf der Fraueninsel
Tod auf der Fraueninselvon Maurice RichardsonPiper
2. Mai
Hat mir gefallen
Bewertung:3.5

Hat mir gefallen

Da ist ordentlich was los auf der Fraueninsel. Der Trachtenverein hat Jubiläum. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. So denken normale Menschen. Denn was so wunderbar klingt....Bier, Brathähnchen und gute Musik, entpuppt sich schnell zu einer mörderrischen Veranstaltung. Ein wenig begeisterter Partylöwe hat es sich zur Aufgabe gemacht, einige Gäste umzubringen. Ohja. Die Ermittlungsgruppe rund um Kommissarin Kaya Benaty, hat die Aufgabe, die Spaßbremse dingfest zu machen. Kein leichtes Unterfangen, wenn es keine Spuren und scheinbar, keine Gemeinsamkeiten gibt. Zu allem Überfluss hat Kaya weiterhin mit der Vergangenheit zu kämpfen und versucht, statt sich um die Morde, den Tod ihres Ex-Freundes, von vor vielen Jahren aufzuklären. Ebenfalls nicht einfach und sehr gefährlich, wie sie bald darauf feststellen muss. Wie finde ich das Buch denn nun? Ja, es hat mir gefallen. An den ersten Teil kommt dieser Band allerdings nicht ran. Sicher, die atmosphäre des Buches ist gut, auch die Auflösung, wie die Fäden zusammenlaufen, hat mir gefallen. Aber, es hat mir bisschen was gefehlt. Etwas mehr Spannnung hätte es geben dürfen und bisschen weniger bayerische Sprache hätte es sein dürfen. Was im ersten Teil zwischendurch ganz schön war, waren hier ganze Dialoge und das hat meinen Lesefluss etwas gestört. Musste ich doch manchmal überlegen, was die gerade meinen. Auch das Kaya Benaty nicht an der Mordermittlung beteiligt war, fand ich überaus schade, da sie ja noch relativ neu ist in der Truppe. Ja, dass sind so Punkte, für die einen nicht erwähnenswert, für mich schon. Trotzdem, gefallen hat mir das Buch. Ein Krimi für zwischendurch, mit einer wirklich gestörten Person als Täter. Ich freue mich auf einen weiteren Teil der Reihe und bin gespannt, was dann wieder geschieht.

Tod auf der Fraueninsel
Tod auf der Fraueninselvon Maurice RichardsonPiper