gelesen 31.5.24 - 2.6.24
„Madame Bonheur und das gestohlene Gemälde“ von Lilou Favreau alias @christina_wermescher ist der 2. Teil der Reihe
angepriesen als Provenzalischer Wohlfühlkrimi kann ich das nur bestätigen 🤩 ein extrem schönes Setting welches sofort dazu anregt in die Provence reisen zu wollen - sehr sympathische Protagonisten die ich sofort ins Herz geschlossen habe und 2 Fälle in denen ermittelt wird
Der Schreibstil ist soooo angenehm zu lesen dass ich nur so durch die rund 250 Seiten gerauscht bin und das Buch in 2 Tagen inhaliert habe
Für alle die gerne einen Wohlfühl-Krimi lesen möchten in dem es zwar eine Leiche gibt aber die Ermittlungen beschaulich sind und der ohne viel Action und Blut auskommt - dafür aber mit jeder Menge Wohlfühl-Vibes 🇫🇷
und jetzt will ich natürlich auch unbedingt den 1. Teil der Reihe lesen und hoffe auf viele weitere Fälle für die beiden
Ein kurzweiliger, spannender Cozy Crime mit tollen Hauptfiguren. Man begleitet das Ermittlerduo Xavier und Maggie - ein Privatdetektiv und eine Wahrsagerin. Eine großartige Kombination mit hohem Unterhaltungsfaktor. Ich persönlich fand es auch gut, mal einen Cozy Crime zu lesen, der in Südfrankreich und nicht in England oder Schottland spielt
Mein Fazit: Auch diesen Trip in die Provence habe ich wieder sehr genossen, fühlte mich dabei wunderbar unterhalten und habe so einiges Mal mitgerätselt. Ich hoffe auf ein nächstes Abenteuer.
Zeit für einen Cosy Crime innerhalb einer wunderschönen Kulisse mit sehr viel Charme, leichter Spannung, interessanten Charakteren und einen schönen mit schwebenden Humor. Auch eine leichtes Knistern sowie Spannungen umgibt das Ermittlerteam.
Es geht direkt in die Handlung hinein und man landet zurück bei Maggie, einer Wahrsagerin, im kleinen Dörfchen Roussillon. Kurze Zeit nach ihrem vergangenen Fall kehrt auch Xavier wieder zurück, natürlich nicht ohne einen neuen ungelösten Mordfall. Es gibt einen Toten, ein gestohlenes Gemälde und eine Tochter, die nicht wie die Polizei an einen Raubmord glaubt. Da das ungleiche Ermittlerpaar das letzte Mal schon so gut harmoniert hat und jeder sein gewisses feines Gespür hat, sind sie auch diesmal wieder ein wertvolles Gespann. Es führt sie an andere wunderschöne Orte Südfrankreichs, in eine Welt des Reichtums, der Vorliebe für Kunstwerke und sogar in den heimischen Land- und Hofhandel.
Die Handlung ruht sich nicht lange auf Nebensächlichkeiten aus und schreitet stetig voran, baut dabei eine fortwährende leichte Spannung auf, mit nicht vorhersehbaren Wendungen, begleitet von Humor, tollen Kulissen und sehr schönen Momenten. Dabei lernt man diesmal auch improvisiertes Handel und schauspielerisches Talent kennen und trifft wieder auf sehr individuelle Charaktere.
Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm empfunden, die landschaftlichen Beschreibungen und Handlungen hatte man direkt und wunderschön vor Augen. Ansonsten ging es locker, flüssig, leicht, spannend und spritzig, mit gelungenen und kecken Dialoge voran. Die aktiven Charaktere der Story wurden sehr gut verkörpert, es wird sich auf das nötigste konzentriert, aber sie bringen das gewisse etwas mit. Die Kapitellängen haben eine gleichbleibende kurze Leselänge. In der Erzähl-Perspektive wird überwiegend aus der Sicht von Maggie durch die Geschichte geführt.
Das Buchcover ist einfach wieder nur wunderschön, zeigt die angenehmen Seiten Südfrankreichs und passt sehr gut zur Buchreihe.
Die Wahrsagerin Madame Bonheur von Christina Wermescher, denn sie beim Piper Verlag unter dem Pseudonym Lilou Favreau veröffentlicht hat, darf wieder gemeinsam mit dem Privatdetektiv Xavier Degrange ermitteln und entführt uns erneut in das lauschigen Südfrankreich.
Christina hat hier ihren herzerfrischenden und amüsanten Schreibstil natürlich beibehalten und so wird es ein Krimi in bester Cosy-Crime-Marnier.
Die im Titel besagte Madame Bonheur betätigt sich immer noch als Wahrsagerin, um ihren Lebensunterhalt mit entsprechenden Dienstleistungen zu verdienen. Glaubt mittlerweile sogar selbst etwas mehr an ihre Fähigkeiten, was die Figur unheimlich sympathisch macht. Xavier Degrange ist und bleibt ein hinreißender Charmeur und ich mag ihn sehr.
Somit ist mein Fazit zu dieser Geschichte, dass es erneut eine angenehme Reise und Lesezeit war, die ein für mich interessantes Ende beinhaltet, wozu ich allerdings hier nichts näher sagen werde, möchte ja schließlich nicht spoilern und ich darum eine Empfehlung für diesen Wohlfühlkrimi aussprechen kann.
Für mich haben die beiden Figuren auch weiterhin sehr großes Potenzial, noch mehrere Ermittlungen gemeinsam zu tätigen und hoffe, dass ich von Maggie und Xavier nochmal etwas erzählt bekomme.