
Auch, wenn ich Zoella in zweiten Band nicht gemocht habe, habe ich sie hier zu lieben gelernt. Zoella macht hier eine Verwandlung durch, die man ihr nur wünschen konnte.
Zoella kann einem in "Mile High Love" schon leid tun, auch, wenn ich sie im vorherigen Band nicht gemocht habe. Den Ehemann zu verlieren und kurz danach auf tragischerweise auch noch das ungeborene Kind wünscht man keinem. Dadurch ist es auch kein Wunder, dass die Protagonistin nicht wirklich bei Sinnen ist und in einer Nebelaktion ihre Sachen packt und zum Flughafen fährt. Doch wo soll es nun hingehen? Ein älteres Pärchen am Flughafen, zeigen ihr den Weg und nehmen sie mit nach Spanien, in eine kleine wunderschöne Finca mit Tieren. Dort trifft sie auf zwei Männer, die beide ihr Herz stehlen könnten und beide näher an ihrer Vergangenheit sind, als sie erwartet. Spanien tut Zoella auf jeden Fall gut und man merkt beim Voranschreiten des Buches, wie sie langsam wieder zur sich selbst findet. Die in der Vergangenheit aufgebaute Maske fängt an zu bröckeln, wodurch Ella eine wunderschöne Zeit verbringt. Meinung: ist nun der dritte Band der Reihe und damit auch leider der Letzte. Mein Gefühl sagt mir, dass eine Person auf jedenfalls noch seine eigene Geschichte und die Liebe verdient hätte. Doch trotzdem hat mir "Mile High Love" überraschenderweise sehr gut gefallen. Die Protagonistin Zoella habe ich im vorherigen Band überhaupt nicht gemocht, durch ihre Maske und ihr Verhalten hat sie sich bei mir ziemlich schnell ins Aus geschossen. Und trotzdem war ich neugierig auf ihr Story und freute mich drauf, wie sich Zoella jetzt in diesem Buch entwickeln wird. Dass sie ihr Kind auf diese tragische Weise verliert, wünsche ich keinem Menschen. Und ob ihr Aktion danach auch richtig ist, kann man sich streiten. Für sie hat es sich wohl richtig angefühlt. Richtig gefreut habe ich mich, dass man in dieser Geschichte wieder auf Ian getroffen ist. Und meine Hoffnung war, dass Ian endlich seine Liebe finden wird




