
Eine leichtes, unterhaltsames Cozy Crime mit ganz viel Hundeliebe und einer schönen Message.
Achja, zur Abwechslung mal wieder ein Cozy-Crime-Krimi, das wär's doch. Am besten noch mit ein bisschen Humor und Lokalkolorit. Dachte ich mir neulich, ohne danach aktiv zu suchen. Und dann sprang mir auf Netgalley dieses Buch hier förmlich vor die Nase – was soll ich machen, da ist ein Hund drauf. Angefragt, bekommen, runtergeladen und in kürzester Zeit gelesen. »Doch worum geht's eigentlich?« fragt ihr euch jetzt sicher. Es geht um den 65-jährigen Rentner Paul, ehemals Postbote. Der genießt seine Freizeit und besucht regelmäßig seine Partnerin Louisa im Altenheim. Doch als seine Enkelkinder ihm einen Überraschungsbesuch abstatten, geht das Chaos los: Sie schenken ihm einen Beagle-Welpen, damit er Gesellschaft hat. Dumm nur, dass Paul kein Hundemensch ist und der Kleine nicht stubenrein. Auch Louisa hat Neuigkeiten: In der letzten Nacht sind 3 Heimbewohner*innen gestorben – Zufall? Erst gibt Paul nichts auf Louisas Bauchgefühl, doch dann verschwindet sie spurlos. Paul ist klar: Er muss sie suchen – vielleicht ist der Hund ja doch zu was gut? Als wär das alles nicht genug, wird er gegen seinen Willen als Aushilfspostbote eingestellt und darf jetzt auch noch seine aufdringliche Kollegin ertragen. Ob das alles gut geht? 🐾 Ein schönes, unterhaltsames, leichtes Buch – perfekt für ein paar entspannte Stündchen. Der Krimi glänzt in erster Linie durch die wunderbare, herzerwärmende Beziehung, die sich zwischen Paul und seinem Hund entwickelt. Aber auch durch Charaktere, die den Fokus auf den älteren Teil unserer Mitmenschen lenken – und das auf eine bezaubernde, frische Art und Weise. Und vollkommen unerwartet kritisiert die Autorin sogar noch ein wichtiges, nicht genug beachtetes Thema in unserer Gesellschaft – ganz locker und unaufdringlich.









