31. Mai
Bewertung:2

In diesem Buch sind 15 Fantasy-Kurzgeschichten vereint, die alle einen wie auch immer gearteten Bezug zu Weihnachten aufweisen. Gerade für Fantasy-Fans eigentlich eine tolle Idee, auch weil hier wohlbekannte Autoren ihre Werke präsentieren: Markus Heitz und Andreas Eschbach wären hier zu nennen. Doch gerade von deren Geschichten war ich nicht begeistert. Ehrlichgesagt empfand ich Heitz' „Das Fest der Zwerge” als erzählerisches Schlusslicht des gesamten Bandes (weshalb ich jetzt auch das noch ungelesene „Die Zwerge”, das in meinem Regal wartet, ganz skeptisch beäuge) ;) Auch Echbachs Beitrag konnte mich nicht wirklich von den Socken reißen. Ganz im Gegensatz dazu haben mir aber Witzkos „Dicke, rote Männer” und Martinez' „Noch sind wir nicht tot” super gefallen. Die Geschichten „Der Orkvernichter” und „Der Tag des Teufels haben mir auch gut gefallen”. Es war schön, sich mit dem abwechslungsreichen Buch mal auf einem ganz fantastischen Weg auf Weihnachten einzustimmen. Da die Qualität der Kurzgeschichten meiner Meinung nach mächtig schwankte und bei mir teils Freudentaumel, teils aber auch genervtes Nachschauen, wann die Geschichte denn zu Ende ist, auslöste, werde ich das Buch eher so im Mittelfeld einordnen.

Das Fest der Zwerge
Das Fest der Zwergevon Piper
23. Sept.
Bewertung:3

Hit and miss nennen die Amis sowas wohl. Ein paar Geschichten waren... Also gut, keine war schön. Schön sind Geschichten, die einen glücklich machen, die in einer glücklichen Welt spielen, wo nichts Furchtbares geschieht. Sowas gab es hier nicht. Aber einige Geschichten waren ebenso interessant wie gut geschrieben. Andere waren sterbenslangweilig oder machten sauer (Blindheit geht weg, wenn man sich nur selbst vergibt, obwohl man gar nichts verbrochen hat???). Lohnt sich die Antho? Das kann ich nicht beurteilen. Wenn man sich erlaubt, die Geschichten, die einen nur nerven, zu überblättern, vielleicht.

Das Fest der Zwerge
Das Fest der Zwergevon Piper