Interessantes Buch
Im Dschungel feministischer Bücher, die es mittlerweile fast schon im Überfluss gibt (und das ist gut so!), habe ich mir mal die andere Seite anhören wollen. Dazu ist Tobias Haberls Buch sehr gut geeignet. Er schreibt zum einen selbstkritisch und reflektiert, wieso Männer sich heutzutage so bedroht und abgehängt fühlen, was zu konservativem bis rechtem Gedankengut und teilweise auch Gewalt führt. Andererseits appelliert er auch immer wieder daran, nicht zu vergessen, dass auch die „alten weißen Männer“ Menschen mit Gefühlen sind, deren gesellschaftlicher Ausschluss unfair ist. Er wünscht sich, dass man in der heutigen Gesellschaft miteinander und nicht gegeneinander arbeitet, um Probleme zu lösen. Ich fand das Buch sehr interessant. Ist jedoch keines meiner Lesehighlights.


