Marigold ist stets für alle da. Für ihre Familie und für die Menschen in ihrem Dorf. Marigold führt dort einen kleinen Laden und eigentlich scheint alles perfekt zu laufen. Ihre Familie ist wieder vereint, nachdem ihre Tochter Daisy nach 6 Jahren wieder zurück aus Italien gekommen war, ihrem jüngeren Mädchen – welche gerne Influencerin werden möchte und Nan, die auch im hohen Alter noch sehr robust wirkt. Nicht zu vergessen ihren Ehemann. Doch dann merken ihre Lieben, dass etwas nicht mit ihr stimmt. Dass sie sich verändert hat, und ständig Dinge vergisst. Nun war Marigold diejenige, die Hilfe benötigte … Es ist eine so unglaubliche Geschichte, dass ich stundenlang weinen musste. In diesem Buch geht es um Familienzusammenhalt, Liebe und dem Sinn einer Gemeinschaft. Eine Gemeinschaft, die für einander da sind. Ich muss zugeben, damit habe ich nicht gerechnet. Überwältigt und voller Emotionen saß ich da (bzw lag ich im Bett) und habe das Buch nicht aus der Hand legen können und doch musste ich es, denn sonst wären die Seiten voller Tränen. Eine Geschichte fürs Herz und für die Seele. Und doch so erschreckend, mit all dem, was Marigold passiert ist, dass ich an meine Mutter denken musste.
Berührend
Dieses Buch hat mich von der 1. Seite an gefangen, konnte es kaum aus der Hand legen. Berührend und einfühlsam, ohne zu groß die Mitleidstrommel zu rühren, wird die Geschichte von Goldie erzählt, die die Diagnose Demenz erhält! Ein wunderschönes Buch über Liebe, Familie und Zusammenhalt!
In Marigolds Töchter lernen wir die Familie Fane kennen. Marigold ist der Darling des Dorfes, ihr Mann ein begabter Tischler - die beiden sind in den 60ern und noch so verliebt wie damals. Bei ihnen wohnt Nan - Marigolds Mutter -, die sich über alles und jeden beschwert, es aber eigentlich doch gut meint. Die jüngere Tochter Suze ist Influencerin und hat sich gerade mit ihrem langjährigen Freund verlobt, als die ältere Tochter Daisy heimkehrt. Nach der Trennung ihres italienischen Freundes hat sie ihre Zelte in Mailand abgebrochen und beschließt, wieder nach Hause zu kommen. Während Marigold für ihren kleinen Lebensmittelladen und gleichzeitig für ihre ganze Familie sorgt, vergisst sie nach und nach die verschiedensten Dinge. Anfangs schiebt sie ihre Vergesslichkeit aufs Alter, doch als sie sich plötzlich in der Fußgängerzone nicht mehr daran erinnern kann, wie sie dorthin gekommen ist, macht sie sich langsam Sorgen. Der Anfang des Buches ist extrem kitschig. Die Welt klingt zu perfekt und die Handlung nimmt nur langsam Fahrt auf. Die ersten Szenen, in denen Marigolds Demenz vorkommen, werden sehr plötzlich und relativ lieblos durchgeschleust. Als die Demenz fortschreitet, wird man immer mehr in die Geschichte hineingezogen. Einzelne Szenen werden sehr detailliert beschrieben, bleiben aber zur gleichen Zeit dennoch seicht. Leider bleiben die Charaktere relativ oberflächlich. Erst zum Ende hin konnte ich mit den Figuren mitfühlen, da war ich dann auch wirklich in der Geschichte involviert. Das Ende ist zwar traurig, aber trotzdem irgendwie schön. Auch wenn die letzten Seiten (vor allem was die Töchter angeht) sehr nach einer Filmmontage klingen, in der alles rosarot ist. Alles in allem fand ich das Buch besser als ich am Anfang erwartet hätte. Wer mit dem Thema Demenz schon einmal zu tun hatte, den kann die optimistische Sichtweise vielleicht eine schöne Perspektive geben.
Marigold lebt mit ihrer Familie in einer englischen Kleinstadt. Sie ist sowas wie die gute Seele ihrer Familie und des ganzen Dorfes. Sie ist immer für alles und jeden da und kommt selbst manchmal etwas kurz. Irgendwann beginnt die Vergesslichkeit. Anfangs noch harmlos. „Das ist das Alter“ denkt sie noch. Auch als es Aussenstehenden auffällt, schieben es alle auf ihr Alter. Das Ganze wird aber immer auffälliger. Marigold versucht ihren Zustand zu verbergen. Anfangs gelingt ihr das auch. Doch irgendwann wird ihr klar, da stimmt was nicht. Dieses Buch hat mich total überrascht. Ich habe vorher ein paar Rezensionen gelesen, wusste also, was mich erwartet. Anfangs war ich mir nicht sicher, ob es tatsächlich was für mich ist. Dann hat es mich aber regelrecht überrollt. Die Autorin versteht es das ernste Thema Demenz mit guter Unterhaltung zu kombinieren. Sie schafft es die Ängste und Hilflosigkeit von Marigold selbst, aber auch von Familie und Freunden authentisch darzustellen, ohne kitschig zu werden. Was die Familie und die Bewohner dieses Dorfes alles tun, um ihre Marigold zu unterstützen, ist unglaublich berührend zu lesen. Das ein oder andere Tränchen habe ich beim lesen vergossen. Eine berührende Geschichte, sehr sensibel geschrieben. Eine klare Leseempfehlung von mir. Herzlichen Dank an Netgalley und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Was für eine wunderschöne Geschichte! Ich liebe dieses Buch!
Julia Woolf erzählt in ihrem Roman „Marigolds Töchter“ die Geschichte von Marigold und ihrer Familie in einem kleinen englischen Dorf. Marigold besitzt einen kleinen Laden und kümmert sich liebevoll um ihre Familie und Freunde. Sie ist für alle da, doch ihr Gedächtnis wird immer schlechter und schon bald sieht ihre Familie, dass nun Marigold ihre Hilfe braucht. Julia Woolf hat einen berührenden Roman zu einem wichtigen und emotionalen Thema geschrieben. Sie beschreibt ihre Charaktere so bildhaft und lebendig und man fühlt mit ihnen. Man als Leser mit ihnen und teilt ihre Ängste. Ich kann den Roman jedem ans Herz legen und würde ihn mit 5 Sternen bewerten
Ein sehr berührendes und bewegendes Buch
Marigold's älteste Tochter, Daisy, die mit ihrem Freund Luca in Italien wohnt kommt überraschend heim . Ihre Ehe steht vor dem aus . Marigold hat außerdem einen kleinen Dorfladen den sie mit Liebe führt . Es ist in diesen winterlichen Tagen sehr viel los in dem kleinen Dorf in England . Auch die Schwestern haben Differenzen miteinander auszustehen , weil jetzt alle wieder in dem kleinen Haus zusammenrücken müssen. Deshalb bemerkt niemand dass es Marigold immer schlechter geht . Der Schreibstil bei diesem Buch ist sehr ruhig und einfühlsam geschrieben und so bleibt es auch bis zum Schluss . Trotzdem ist er flüssig und sehr gut zu lesen. Die Spannung baut sich schon auf den ersten Seiten auf und erhöht sich so dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Fazit: Dieser Familienroman ist sehr einfühlsam und wunderschön geschrieben er hat mich zutiefst berührt. Da passt das Cover sehr gut dazu. Es zeigt Szenen aus Marigold's Leben . Es ist ein außergewöhnlicher Roman der so aufgebaut ist dass ich regelrecht darin abgetaucht bin. Es geht vor allem um die Liebe , um Verluste und Ängste aber auch um das zusammenhalten in der Familie und im Dorf. Dieses wunderbare Buch kann ich aus vollsten Herzen empfehlen .






