23. Apr.
Bewertung:3

Puh, also da muss man Bock drauf haben. Man taucht komplett ab in diese alte Welt, dem konsequenten, alten Schreibstil sei Dank. Man muss auch wirklich Bock drauf haben, sich in 290 Seiten nur von zwei Tagen erzählen zu lassen. Malerische Adjektive beschreiben detailgenau die Zimmer der Herrenhäuser und die Gespräche sind so sachlich und auch manchmal langweilig, wie man es sich vorstellt. Der Detective Stafford, ähm - Strafford, mit R - ist irgendwie nur so semi sympathisch bis hin zu grau. Tatsächlich aber hatten es die letzten 100 Seiten es in sich. Schlagartige Faktengewalt, was man in den vorherigen 200 Seiten kaum gewohnt war. Der zweite Teil soll dieses Jahr kommen und ich muss noch einmal mit mir diskutieren, ob ich wieder Lust auf einen Ausflug ins Irland der 50er Jahre habe.

Tod in der Bibliothek
Tod in der Bibliothekvon JB LawlessKiepenheuer & Witsch
20. Nov.
Bewertung:1

Sehr enttäuscht von dem Buch, dass nach Cover und Klappentext interessant klang. Stattdessen reichlich Logik- und Sachfehler. Durchgehend wird versucht, die fehlende Spannung durch mehr oder weniger geschmacklose Sexszenen aufzupeppen. Die agierenden Personen, allen voran der ermittelnde Inspektor sind unangenehm bis widerwärtig. Laut Verlag stammt das Buch von einem "Erfolgsautor". Ich frage mich bei solchen Pseudonymen immer, welcher Erfolgsautor (dessen Name dann ja Zugkraft habe müsste) freiwillig anonym veröffentlicht, wenn er von der Qualität seines Buches überzeugt ist.

Tod in der Bibliothek
Tod in der Bibliothekvon JB LawlessKiepenheuer & Witsch