an sich ist Schaukeln ein tolles Buch mit schönen Beispielen, die man leicht nachempfinden kann. Allerdings finde ich die Schreibweise anstrengend zu lesen. Das hat natürlich dazu geführt, dass ich nicht so gespannt weiterlesen konnte.
Ich habe das Buch tatsächlich nur zu Ende gelesen, weil es so kurz ist..
Mit Schaukeln die kleine Kunst der Lebensfreude erhalten
Dieses kleine Büchlein fiel mir in Berlin in die Hände und der Titel sprach mich sofort an. Es war also kein Coverkauf sondern ein Titelkauf.
Das Cover zeigt eine Person die auf einer Schaukel sitzt und anhand der wehenden Haare könnte man interpretieren, dass sie gerade schwingt. Die Schaukel ist an den Buchstaben des Titels befestigt. Eine zarte Kleinigkeit, die einem nur auffällt, wenn man sich das Cover bewusst auffällt.
Der Autor beschreibt das Leben mit der Metapher des Hin- und Herschwingens einer Schaukel. Die Schaukelpartie beginnt mit einer schrecklichen Botschaft für den Autor. Seine Frau bekommt die Diagnose Speiseröhrenkrebs, welcher nur palliativ behandelt werden kann. Der Autor verliert den Boden unter den Füßen und kämpft sich Mithilfe der metaphorischen Schaukel zurück ins Leben. In sein neues Leben als trauernder Mann, der seinen Alltag neu strukturieren muss.
Ich kann dieses kleine Buch, mit seinen 110 Seiten, sehr für zwischendurch empfehlen. Es gibt einem viele kleine Hinweise für das Leben mit auf den Weg.