
Ein Sommer in Frankreich ☀️
Wir begleiten vier Paare, alle an ganz unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrem Leben. Da sind zum einen zwei Jugendliche, die erste Berührungspunkte mit der Liebe haben, eine Mitte 30 jährige Frau, die bisher meist Pech mit Männern hatte und nun auf der Suche nach etwas neuem ist, eine Mitte 50 jährige verheiratete Frau, deren Ehe nicht mehr läuft und ein altes Ehepaar, das sich seit einem halben Jahrhundert liebt. Die Geschehnisse spielen alle um den 14. Juli 1999, sodass wir diesen Tag aus den verschiedenen Blickwinkeln immer wieder aufs neue erleben. Jede Geschichte erzählt dabei ein eigenes Thema, auch wenn am Ende klar wird, dass alle Paare auf irgendeine Art und Weise verbunden sind bzw. sich gegenseitig beeinflussen. Ich muss sagen, dass ich recht schwer in das Buch gekommen bin. Ich musste mich zunächst an den Schreibstil gewöhnen, der für mich auch (trotz der Kürze des Buches) stellenweise irgendwie langatmig war 🙈 Es kam auch erst recht spät zu Überschneidungen der einzelnen Geschichten, sodass knapp die erste Hälfte für mich auch ziemlich abgehackt wirkte, fast wie einzelne Kurzgeschichten. Die Grundstimmung ist auch schon recht melancholisch und teilweise fast deprimierend, das muss man vielleicht auch einfach mögen 😅 Die zweite Hälfte des Buches und damit quasi "Geschichten" 3 & 4 haben mir persönlich deutlich besser gefallen. Die Zusammenführung der einzelnen Handlungsstränge und die Geschehnisse am Ende fand ich sehr schön und berührend. Ich bin froh, dass ich das Buch nicht vorher schon abgebrochen habe (hatte kurz drüber nachgedacht). In jeder Geschichte spielen zudem Blumen eine Rolle und sei es nur eine metaphorische, das hat mir sehr gut gefallen 😊



























