Darum geht es: Ob Schmauchspuren in der Form eines riesenhaften Hundes, ein Geisterhaus oder der seltsame Fall eines Mannes, der sich plötzlich wie eine Katze verhält: Zwölf rätselhafte Phänomene ergeben zwölf überraschende Erzählungen. Meine Meinung: Die zwölf Kurzgeschichten passen allesamt gut in die dunkle Jahreszeit. Kriminalistische Elemente findet man zwischen den Seiten dieses Buches kaum, dafür aber das ein oder andere übernatürliche Ereignis. Sprachlich waren alle Erzählungen gut, doch inhaltlich waren manche Geschichten stärker als andere. Am besten gefiel mir “Am falschen Draht” und “Das Geheimnis des blauen Kruges”. “Der vierte Mann” war für mich hingegen ein wenig zu düster und “Rolltreppe ins Grab” ergab keinen Sinn. Die meisten Erzählungen enden offen. Leider auch “Das rote Signal", dessen Ende mich so sehr verwirrt hat, dass ich die letzten Sätze mehrmals lesen musste, um herauszufinden, wer eigentlich gestorben ist und wer der Täter war. Ein richtiges Happy End gibt es bedauerlicherweise in keiner der zwölf Geschichten. Meiner Meinung nach ist das Buch dennoch lesenswert, allerdings nicht so gut, wie die bekannten Kriminalromane von Agatha Christie. Fazit: Düster und teils tragisch.
8. Okt.8. Okt. 2025
Der Hund des Todesvon Agatha ChristieAtlantik Verlag


