Die Aktualität des Themas, sowie die Parallelen zur politischen Lage haben mich fasziniert.
Das Buch war spannend, leider gab es in einigen Kapiteln immer wieder Längen. 📚
Zudem bin ich mit dem Charakter “Chris” leider nicht warm geworden, was wahrscheinlich auch zu den gefühlten Längen geführt hat. 🙂↕️
Der Schluss kam dann auch sehr schnell. Was man in meinen Augen an einigen Stellen zu lang ausgeführt hat, hätte man an Seiten für das Ende aufbringen können. 👀
Alles in Allem aber doch fesselnd und angenehm zu lesen. 📖
Es gibt doch nichts besseres, als sich im Sommer mal wieder durch einen Klima-Buch zu thrillern… haha, Hilfe. 🫠
Während ich mir überlege, was ich das nächste Mal antworte, wenn wieder jemand „was, Klimawandel? 17 Grad und Nieselregen, also von mir aus ganz noch heißer werden“ antwortet, gibt’s eine neue Rezension…
Worum geht‘s
Leonie Vargas ist eine ambitionierte, junge Wissenschaftlerin, die sich der Aufgabe verschrieben hat, der drohenden Wasserknappheit auf Erden ein Ende zu setzen, dank Offshore-Süßwasser-Bohrinseln. Der Milliardär und creepy Creep Ethan Holloway wittert $$$ und steigt mit ein. Doch als die erste Bohrinsel vor Rügen eingeweiht werden soll, übernehmen bewaffnete Terroristen die Insel. Es entbrennt ein Geiselnahmedrama auf hoher See in dem Leonie unfreiwillig zu John McClane werden muss… nur dass ihr die Souveränität des Actionpolizisten fehlt. Und die Knarre. Und das Feinrippunterhemd.
Wie ich’s fand
Ich glaube, das war mein letztes Klima-Buch für eine Weile, mit Ausnahme meines eigenen, versteht sich. Nicht weil „Blaues Gold“ nicht fantastisch geschrieben, sau spannend und wissenschaftlich fundiert ist - sondern gerade deswegen. Denn, let‘s face it, dass in naher Zukunft Trinkwasser eines der perversesten Luxusgüter werden könnte, das wir mit Monsterpipelines durch das Land transportieren müssen, weil unser Grundwasser auf Erdkernniveau abgesunken ist, ist halt leider realistisch. Dass dieses Wasser dann in der Bevölkerung knapp wird, Alpakas verdursten und Menschen Wasser aus Pfützen trinken, während die Großindustrie ungezügelt Wasser für Produkte verdampft, die niemand kaufen will, weil alle verdursten, ist leider auch realistisch. Und dass sich dann noch Milliardäre um die Privatisierung kloppen, Terroristen die Herrschaft über das Wasser übernehmen wollen und die Behörden lost darauf warten, dass eine Zivilisten die Welt rettet… naja, ihr wisst schon.
Ich fand „Blaues Gold“ absolut großartig, obwohl ich mehr als einmal in mein Kissen schreien wollte.
Mein Fazit
Von mir gibt’s
🤟🏻🤟🏻🤟🏻🤟🏻🤟🏻
(5/5)
Sehr gute Geschichte...
Was passiert wenn das Wasser nicht mehr so selbstverständlich läuft und es reguliert wird? Und was wenn es nur um Geld und Macht geht, wer Wasser haben kann und wer nicht.
Es regt zum Nachdenken an und kann durchaus auch die Augen öffnen, dass dieses Gut auch bei uns nicht unbedingt so selbstverständlich sein könnte, wie wir es gewohnt sind...
„Blaues Gold“ beschäftigt sich mit einem Thema was uns alle angeht und ohne das wird gar nicht leben könnten - Dem Wasser.
Eine der wichtigsten Ressourcen überhaupt. 20% der Bevölkerung haben kein sauberes Trinkwasser, das ist wirklich Wahnsinn oder? Dafür das wir in der heutigen Welt soviel möglich machen können und mit der Entwicklung doch eigentlich recht weit sind.
Uwe Laub hat einen atemberaubenden und bedeutsamen Thriller geschaffen der sehr beängstigend ist wenn man genauer in die Thematik einsteigt.
Und was mich noch viel mehr beängstigt hat, ich beginne an einem Samstag Abend mit dem Lesen, Lese am Sonntag morgen weiter, bin schon total drin in der Story und was ist.. ein Wasserrohrbruch im Ort bei uns. Bedeutet kein Wasser aus jeglichen Leitungen. Gleiches Szenario wie im Buch.
Und dann trifft es mich wie der Schlag, Uwe Laubs Thriller spielt auf der Ostsee vor Rügen und beschäftigt sich mit dem Umland von Greifswald bis hin nach Lubmin.
Bedeutet in meiner direkten Nähe.
Für mich war es wirklich ein fesselnder Thriller, der sich für mich als Pageturner entwickelt hat, denn ich wollte unbedingt meine Neugierde stillen und wissen wie man gegen die Knappheit vorgeht und natürlich wie man die Geiselnehmer gefasst bekommt.
Das Jahr 2026 ist gar nicht so weit weg und anhand des Wasserrohrbruchs habe ich live erleben können, wie schwer es ist auf Leitungs- und Trinkwasser zu verzichten, auch wenn es nur für ein paar Stunden war.
Klare Leseempfehlung und 5 von 5 Bücher 📚
Dieses Buch lag zwar etwas länger auf meinem SuB dafür hat es sich jedoch gelohnt. Uwe Laub hat es mit Blaues Gold auch hier wieder geschafft einen äußerst realistischen Thriller zu konzipieren der die Natur so wunderbar aufgreift.
Hier geht es um den Wert des Trinkwassers und was wir bereit sind dafür aufzuopfern. Wir begleiten Leonie Vargas das Buch über von Anfang an. Sie ist diejenige die entdecken konnte dass das Trinkwasser noch mit einer Offshore Anlage gefördert werden kann. Eingeladen ist sie zur Eröffnung dieser Anlage doch dann geht etwas entsetzlich schief...
Soweit so gut. Was Uwe hier wieder geschafft hat war, mich atemlos zurück zu lassen. Immer wollte ich wissen wie es weiter geht. Getrieben von Neugier, ein wenig Sensationslust und allen voran der Schock über die sehr realistische Konzipierung haben mich regelrecht durch die Seiten fliegen lassen. Es lohnt sich definitiv und verbreitet Schrecken der tief sitzt.
Daher eine klare Empfehlung meinerseits an euch!
Ich hab's geliebt, mit jeder Seite noch etwas mehr.
Bisher das beste
Buch, was ich dieses Jahr gelesen habe und ich denke das wird es auch erstmal bleiben. Kann' s nur empfehlen.
Bücher wie dieses sind der Grund warum ich das lesen liebe.
Es geht um eine Geiselnahme auf einer riesigen Förderplattform für Süßwasser. Die Geschichte spielt (bis auf wenige Rückblenden) in der nahen Zukunft, im Jahr 2026.
Die Geschichte war von Anfang bis Ende für mich unterhaltsam und spannend. Der angenehme Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mich durch die Seiten fliegen lassen.
Wer Klimathriller dieser Art mag, kann mit diesem Roman eigentlich nicht viel falsch machen.
Ein packender Pageturner über die Zukunft unseres Trinkwassers
Von Uwe Laub habe ich in der Vergangenheit bereits einige Bücher gelesen. Er setzt sich in seinen Wissenschaftsthrillern mit den verschiedenen Facetten des Klimawandels auseinander und man merkt bei der Lektüre, wie gut er zu diesen Themen recherchiert. In „Blaues Gold“ rückt er ein brisantes Thema in den Mittelpunkt: die globale Trinkwasserknappheit.
Der wertvollste Rohstoff der Welt geht zur Neige, 20% der Bevölkerung haben kein sauberes Trinkwasser. In „Blaues Gold" verlagert Uwe Laub das Problem nach Deutschland – was es besonders greifbar und beängstigend macht. Berlin und Brandenburg ohne Wasser? Unvorstellbar - doch im Roman ist es Realität. Könnten Süßwasserförderplattformen unser Problem lösen? Diese Fragestellung begleitet uns durch die gesamte Thrillerhandlung.
„Blaues Gold“ ist rasant und man fühlt sich oft, als würde man in einem Film stecken. Neben der hochspannenden Story lernt man dabei noch so einiges über die Zukunft unseres Planeten.
Stephy vom @team.bloggerportal
Ein Buch mit einer beängstigenden Story. V.a. da das Anfangsszenario gar nicht so weit weg von der Realität ist.
Der Thriller ist mega spannend und lässt sich nur so weg lesen.
Absolute Leseempfehlung!