Inhalt (in meinen Worten): Lucy, 17, hat einen Wunsch: Sie möchte Profi Basketballerin werden. In der Mädchen-Mannschaft ihrer Schule ist sie bereits ganz groß und auch außerhalb der Schule zeigt sie den Jungs, wie es wirklich geht. Doch wenn sie nicht auf dem Platz steht, ist sie anders. Sie kifft, hat sehr kreative Freundinnen und ist in ihren besten Freund verliebt – traut sich aber nicht, es zu sagen. Ihre Eltern haben bestimmte Vorstellungen und selbst ein paar Geheimnisse (glaubt sie). Wir erleben die Wende zwischen 1993 und 1994 und das Leben eines Teenager in New York. Erwartungen: Nicht ganz so hoch, aber ich hatte natürlich gehofft, dass es mich schon in den Bann zieht. Charaktere: Lucy. Vegetarierin, Kifferin und Basketballerin, Schülern. Sie ist stur und doch zurückhaltend. Ihre Freundinnen sind kreativ und Individualisten. Sie alle wollen gegen den stetigen Müll angehen und haben eine Art Konkurrenzkampf, der aber nicht so schlecht ist. Und seltsame Beziehungen. Percy. Der beste Freund. Es wäre ein Spoiler, wenn ich verrate, wie ich ihn finde. Stil: Ich-Perspektive. Teilweise mit einigen Ausdrücken, die nicht so gut sind 😉 Aber alles in allem ist es flüssig, gut zu lesen und auch, wenn ich Probleme beim Einstieg hatte, ist es doch schnell gelesen. Fazit: Es ist eine tolle Möglichkeit, einmal das Leben eines Teenagers im Jahr 1993/94 zu erleben. Wie war es in New York (vor 9/11), welche Träume hatten die Kinder und ihre Eltern? Wie waren die Sozialen Verbindungen? Kiffen? Umweltschutz? Allerdings plätschert es teilweise vor sich hin und ich wusste lange nicht, worauf das Buch eigentlich hinaus will. Was verspricht es mir? Es ist der Alltag dieser Jugendlichen. Mehr eigentlich nicht. Aber es ist diese eigenartige Ehrlichkeit, die mich dann doch überzeugt hat. Die Gedanken von Lucy, ihre Zweifel und Vorwürfe. Die Sache mit Percy .. na ja, vergessen wir. Leider und das ist echt schade, erfährt man nicht, ob Lucys Träume wahr werden. Es gibt kein: 20 Jahre später. Nichts dergleichen. Es endet … unbefriedigend. Einfach so. Vielleicht muss es so sein, aber es ist schade … Gesamtbewertung: Cover: Wo ist der Basketball? Aber gut, etwas von New York ist zu sehen und Lucy. Titel: „Ich werde fliegen“ – och Mensch, gerade wegen des Endes … ungenau. Inhalt: Okay, inhaltlich hat es mir gefallen. Es ist schwierig, rein zu kommen, aber dann möchte man wissen, wohin es geht und was passiert. Aber das Ende …
Die 17-jährige Lucy verbringt ihre Freizeit lieber auf dem Basketballplatz als mit dem Strom zu schwimmen und Dinge zu tun, die zu der Zeit Mädchen in ihrem Alter einfach machen. Außerdem ist sie seit Ewigkeiten in ihren besten Freund verliebt, nur dieser steht eher auf “richtige Mädchen”. Alles in allem eine ziemlich verzwickte Situation die in den 90-er Jahre in New York spielt. Als ich eine Mail mit der Vorstellung zu diesem Buch bekommen habe, war ich total neugierig. Ich habe ein sehr nachdenkliches und vielleicht auch etwas poetisches Buch erwartet und nicht ganz das alles bekommen. Wie viele andere Leser auch wurde ich nicht mit unserer Protagonistin warm. Sie war immer distanziert, teilweise auch emotionslos und ich konnte mich somit nicht mit ihr identifizieren. Ich fand es auch sehr schade, dass das New York der 90-er Jahre als so negativ beschrieben wurde. Sicherlich war nicht alles Gold was glänzt, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich alles so schlecht war. Leider muss ich sagen, dass ich mir wesentlich mehr von diesem Buch erhofft hatte und durch die fehlende Sympathie kann ich keine Empfehlung aussprechen.

