Einer der weniger guten Anne-Perry-Romane. Über weite Strecken fand ich ihn eher langweilig, wenn aus verschiedenen Perspektiven immer wieder die gleichen acht Verdächtigen und ihre möglichen Motive durchgehechelt werden, ohne dass irgendwas voran geht. Davon abgesehen, dass zwei (drei - ich hätte die Bücher vielleicht doch in der richtigen Reihenfolge lesen sollen...) dieser Verdächtigen wiederkehrende Figuren der Reihe sind, und daher für den Leser von vornherein als solche ausfallen. Der Schluss bleibt mir dann auch etwas zu sehr angedeutet - so ganz habe ich die Motive nicht verstanden, wurden sie doch nur sehr verdruckst angedeutet. Im Großen und Ganzen bin ich Thomas und Charlotte Pitt aber wieder gerne durch das viktorianische London gefolgt.
18. Feb.18. Feb. 2026
Frühstück nach Mitternachtvon Anne PerryHeyne
