Sehr wichtiges Buch 📖!
3,5⭐️
Von der Thematik her hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings habe ich mich an dem Schreibstil der Autorin des Öfteren ein bisschen aufgehängt und bin deshalb ungewöhnlich langsam vorangekommen. Es ist trotzdem empfehlenswert, für alle, die sich für das Christentum und Feminismus interessieren :)
Tolles Buch, das das eigene Leben von Mira und ihrer Theologie verwebt. Schön zu lesen mit so manchen Aha- Momenten.
Glaube, Feminismus und Biografie
Eine berührende Verbindung von Glaube, Feminismus und Biografie. Theologie, die geerdet ist in Begegnungen, Konzerten und eigenen Erfahrungen. Das Buch lädt zum weiterdenken ein und zur Suche im eigenen Leben. Ein wenig mehr theologische Verbindungen und Begründungen hätten mir gut gefallen. Dennoch ist das Buch fundiert und leicht zu lesen. Eine Empfehlung für die Beschäftigung und den Einstieg in feministische Theologie.
Interessantes Buch, hatte aber mehr Infos zur Bibel oder zum Christentum im Allgemeinen erwartet. Deutlich mehr als die Hälfte sind Erzählungen aus dem Leben der Autorin.
Kurzweilige feministische Sicht auf Jesus, Maria und Gott.

weiblich, stark, mutig
Über das Buch zu schreiben, geht fast gar nicht ohne zumindest ein wenig Seelen-Striptease. Aber ich versuche mich kurz zu halten. Das mit dem Glauben ist so eine Sache, wenn man aus einer polnischen Familie kommt. Überzeichnet formuliert: Der Katholizismus in all seinen Facetten - von „Gott sieht und straft alles.“ bis hin zu „Er ist unglaublich barmherzig.“ – steckt mir in den Knochen. Und vor allem die Kirche. Die Männerkirche. Dass das alles nicht zu meiner Einstellung zum Leben passt, brauche ich nicht zu erklären. Aber fasziniert hat mich das Thema, vor allem die Themen Kirchentheorie und Kirchenrecht, immer sehr. Und dann fällt mir dieses Buch in die Hand. Ein Buch, dass Antagonisten in den Ring steigen lässt und sich nach der Beleuchtung durch Mira Ungewitter zeigt: Sex, Feminismus, Selbstbestimmung und der christliche Glaube passen sehr wohl zusammen – auf die Interpretation kommt es an. Und das macht die Autorin, die ihrerseits Theologin und Pastorin in einer baptistischen Gemeinde ist. Sie interpretiert laut, mutig und weiblich. Sie beleuchtet bekannte weibliche Figuren der Bibel mit einem starken, selbstbewussten Blick, hinterfragt gängige Mechanismen wie Scham und Schuldgefühl und zeigt wie obsolet das Denken, der sich in weiten Teilen vor allem in Bezug auf Frauen partout nicht modernisieren wollenden Kirche, ist. Das Buch war für mich unglaublich heilsam, hat für mich ein paar Dinge geradegerückt. Mein inneres Kind lächelt. Jetzt werde ich als nächtes meine Seminararbeit nochmal lesen, die ich mal auf der Uni geschrieben habe. „Frauenordination in der röm.-kath. Kirche“. Aber was hat @rezensurensohn1 dazu gesagt? „Gibt’s nicht“. Ja eh. Dort braucht es auch mal Ungewitter. Leseempfehlung!






