Auch wenn es ein trauriges Thema ist, konnte es mich nicht komplett erreichen. Den Stil habe ich als durcheinander und anstrengend empfunden.
"ich verliere euch. Immer wieder zum ersten Mal."
Taschentücher bereit legen. Dieses Buch hat mich total berührt. Es geht um's älter werden, um Verantwortung, um Sucht & Demenz. Aus dem Kind wird eine Mutter, die nicht nur ihr eigenes Baby, sondern auch ihre eigenen Eltern versorgen muss. Es geht um Tod. Auf jeder Seite spürt man den Schmerz, den Wachstum und das Loslassen und Festhalten wollen. Dieses Buch ist zu 100 Prozent lesenswert und eine große Empfehlung.
😭
Ich konnte es nur mit längeren Zeitspannen zwischen dem Lesen beenden. Sehr beklemmend erzählt die Tochter, wie sie hilflos den Eltern beim Sterben zusehen muss... Ein sehr berührendes Buch!
Zuerst musste ich mich mit dem Lesestil anfreunden. Dann fand ich es mittendrinnen schon ergreifend. Allgemein war es mir aber zu unstrukturiert, aufgrund der Zeitsprünge. Das Ende war für mich überraschend da und nicht zufriedenstellend, sondern verwirrend. Ich kann nicht greifen, was das Ziel dieses Buches war.

Eine sehr emotionale Erzählung von Tod der Eltern. Radikal ehrlich und absolut ergreifend…
Buch über die Krankheit und das Leben, etwas nüchtern geschrieben. Trotzdem bringt Maren die Krankheit und die Verzweiflung und die Zerrissenheit gut rüber. Auch in Zeiten von Corona
Die Autorin erzählt auf kluge und sprachlich einfühlsame Weise von ihrer Beziehung zu den sterbenden Eltern. Keine leichte Kost, aber ein unumgängliches und wichtiges Thema.

Nüchtern, sachlich, emotionslos und kack Lektorat.
📌 "Euer Leben ist ein wackeliges Konstrukt geworden, in dem ihr euch nicht mehr gegenseitig helfen, euch nicht auffangen könnt." Der Verlust beider Elternteile im Alter, durch Krankheit und Demenz. Ein sensibles Thema, wie ich finde hier - von der Tochter - eher nüchtern behandelt. Als Krankenschwester, tätig in der Altenpflege, und täglich mit solchen persönlichen und ergreifende Geschichten und Schicksalen konfrontiert, kam mir das viel zu sachlich und emotionslos herüber. Der Fehler auf Seite 120, Katheter mit d geschrieben (#wtf 🤦🏻♀️) hat's mir leider ganz versaut.
So ein dünnes Büchlein und so stark!!! Die Autorin konfrontiert uns mit einem Thema um das wohl niemand herum kommt. Nur 140 Seiten bedarf es, bis man darüber nachdenkt, wie man selbst damit umgehen würde. Inhaltlich habe ich ganz was anderes erwartet und dennoch gab es so viele Parallelen, die zeigen, dass es einem nicht nur allein so geht. Irgendwann ziehen alle Kinder dieses Los. • Pflege und Carearbeit bildet die Kulisse vor der die Autorin über ihre Lebenserfahrungen und jene ihrer Eltern, ihrer Familie über die Generationen hinweg, schreibt. Wursters Worte sind nicht nur berührend und traurig, sie sind auch sehr persönlich, würdevoll und nah. Radikal in ihrer Offenheit, aber überraschend tröstlich über den Abschied von den Eltern. Wurster begleitet die beiden und erlebt eine riesige Kraft der Liebe zwischen ihnen, die ich auf ähnliche Weise bei meinen Eltern nach 65 Jahren gespürt habe. • Sie schreibt über aktuelle Ereignisse, wie die Erkrankung ihrer Mutter an Corona, die Überforderung der Pflegekräfte, übt Kritik an der Intensivmedizin und den Quarantänemaßnahmen, die zu menschenunwürdigen Situationen führen. Die Autorin schreibt "live", sie beobachtet und beschreibt, wertet aber nicht, so dass ich als Leser selbst eine Position finden kann. • Was hat uns geprägt? Was haben uns Beziehungen aus der Kindheit mitgegeben? Was geben wir weiter? Wie sehen die letzten Jahre mit den Eltern aus, die endgültig hilflos geworden sind? Wie übernimmt man Verantwortung für seine Eltern als erwachsenes Kind?... • Dieses Buch ist ein Weckruf an alle Kinder aufwühlend, schmerzend, traurig, hammerhart, bewegend mit ganz langem Nachklang. Ein gigantisches Buch mit einer noch gigantischeren Message 🫶🏻








