Der Beginn des Staates Texas
Worum geht's? Eli McCullough ist der erste Sohn der neuen Republik Texas. Seine Eltern gehören zu den Siedlern, die sich weit in unbekanntes Indianerland wagen. Bei einem Überfall wird Eli verschleppt und verbringt die nächsten Jahre bei den Indianern. Doch irgendwann kehrt er wieder zurück in eine ihm fremde Welt. Das Buch wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Ich fand die Charaktere der Erzähler alle sehr schwierig, niemand war mir besonders sympathisch. Alle sind sehr exzentrisch und brutal und gnadenlos. Ich habe keinen Zweifel daran, dass alles, was hier beschrieben wird, in dieser oder ähnlicher Form tatsächlich passiert ist. Und doch ist das Buch sehr beschreibend im Erzählstil und schafft dadurch eine Distanz. Der Leser kommt den Figuren nie nahe und vieles blieb für mich sehr vage. Am besten gefielen mir die Kapitel, in denen Eli von seiner Zeit bei den Comanchen erzählt, das war noch am greifbarsten für mich. Fazit: kann man lesen, muss man nicht.

