Ein schönes Beispiel dafür, was Briefe bewirken können...
Liebe Sybil, vielen Dank dafür, dass ich Dich durch die Korrespondenz, die Du mit Familienangehörigen, Freunden, Bekannten, AutorInnen, und vielen anderen Persönlichkeiten geführt hast, kennenlernen durfte. Deine Geschichte...dein Leben hat mich begeistert und traurig zugleich gemacht. Deine Geschichte wird in Erinnerung bleiben. Mit herzlichen Grüßen, Mandy (Eine begeisterte Leserin) ☆☆☆☆☆ Dieses Buch muss man gelesen haben. Nicht umsonst ist es ein New York Times Bestseller. Manchmal ist es einfacher einen Stift in die Hand zu nehmen und seine Gedanken und Gefühle aufs Papier zu bringen. Das wird hier nur zu gut verdeutlicht. Einen Briefroman habe ich persönlich noch nie gelesen und ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass es so eine tolle Erfahrung sein würde. Obwohl dieses Buch wirklich nur aus Briefen besteht, erfährt man so viel von und über die 73 Jahre junge Sybil. Man begleitet ihre Korrespondenz neun ganze Jahre lang. Jahre in denen sie sich mit so vielen Menschen, wie Familienangehörigen, Freunden, KundendienstmitarbeiterInnen, AutorInnen und vielen weiteren Persönlichkeiten, geschrieben hat. Und dann gibt es da noch diesen einen ganz bedeutsamen Brief. Einen den Sybil nie versendet hat. Besonders die (Brief-)Freundschaft zu Harry ging mir sehr ans Herz und hat verdeutlicht was die Macht der Worte bewirken kann. Ebenso die sich immer mehr anbahnende Freundschaft zwischen Sybil und ihrem Nachbarn Theodore hat mich zu Tränen gerührt. Es gab sowieso einige Passagen, bei denen meine Augen nicht trocken geblieben sind. Das Buch muss einem einfach ans Herz gehen. Wie sehr wir Menschen, ob nah oder fern, mitteinander verwoben sind, wurde hier auch sehr gut ersichtlich. Auch die ganzen erwähnten Bücher - aus Vergangenheit und Neuzeit - haben mich durchaus neugierig gemacht. Sie waren etwas besonderes. Sie zeigten mir, wie wichtig Literatur Sybil war und was sie in ihr auslöste. Das sie den AutorInnen sogar selbst geschrieben hat, um ihnen mitzuteilen, wie besonders sie diese Geschichten fand. Das hat bewiesen, was Bücher in einem bewirken können und das es Bücher gibt, die, egal wie alt sie sind und uns immer noch zur Verfügung stehen, Geschenke an die Menschheit sind. Ob sich Virginia Evans darüber bewusst ist, dass ihr Roman "Die Briefeschreiberin" auch genau so ein Roman ist...ein Geschenk an die Menschheit und sich somit höchstwahrscheinlich auch in diese Sparte einreihen wird? Ein Buch, das auch in 100 Jahren noch aktueller denn je sein wird. Denn es ist ein ganz besonderes Buch. Ein Buch wie das Leben es schreibt, das macht es so besonders. Keine Romantisierungen, einfach das pure und vielleicht oftmals harte Leben. Gefühle spielen hier aber trotzdem eine unverzichtbare Rolle. Gefühle wie Schmerz, Trauer, Hass, Dankbarkeit und Liebe. Auch das Thema Vergebung ist ein großer und sehr wichtiger Punkt in dieser wundervollen Geschichte. Ich kann es jedem nur ans Herz legen, dieses wundervolle Buch zu lesen. Für mich ist es etwas ganz besonderes und ich überlege tatsächlich mir wieder Briefpapier zuzulegen. Als Teenie hatte ich tatsächlich immer Briefpapier, da ich selber sehr gerne Briefe versendet habe. Zitate: Sybil von Antwerp, Brief an Mick Watts 13. März 2013 "𝙳𝚒𝚎 𝙱𝚛𝚒𝚎𝚏𝚎, 𝚍𝚒𝚎 𝚖𝚊𝚗 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚆𝚎𝚕𝚝 𝚑𝚒𝚗𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚔𝚝 𝚑𝚊𝚝...𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚑𝚎𝚋𝚎𝚗𝚍𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚍𝚊𝚗𝚔𝚎, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚜𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚜 𝚃𝚊𝚐𝚎𝚜 𝚏ü𝚛 𝚒𝚛𝚐𝚎𝚗𝚍𝚠𝚎𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙱𝚎𝚍𝚎𝚞𝚝𝚞𝚗𝚐 𝚑𝚊𝚋𝚎𝚗 𝚔ö𝚗𝚗𝚝𝚎𝚗?" Sybil von Antwerp, Brief an Caroline Dobson 15. Juli 2015 "𝙸𝚌𝚑 𝚋𝚒𝚗 𝚍𝚎𝚛 Ü𝚋𝚎𝚛𝚣𝚎𝚞𝚐𝚞𝚗𝚐, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚍𝚒𝚎 𝚣𝚠𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗𝚖𝚎𝚗𝚜𝚌𝚑𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎 𝙺𝚘𝚖𝚖𝚞𝚗𝚒𝚔𝚊𝚝𝚒𝚘𝚗 𝚎𝚒𝚗 𝚔𝚘𝚜𝚝𝚋𝚊𝚛𝚎𝚜 𝙶𝚞𝚝 𝚒𝚜𝚝. 𝙳𝚞 𝚍𝚊𝚛𝚏𝚜𝚝 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚟𝚎𝚛𝚐𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗, 𝚍𝚊𝚜𝚜 𝚆𝚘𝚛𝚝𝚎 - 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚊𝚖𝚒𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚛 𝚊𝚕𝚕𝚎𝚖 𝚗𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚛𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗𝚎 𝚆𝚘𝚛𝚝𝚎 - 𝚞𝚗𝚜𝚝𝚎𝚛𝚋𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚒𝚗𝚍."



























































