9. Apr.
Bewertung:4

Belinda Bauer’s latest novel is absolutely marvelous in every possible way. Our main character Felix is seventy five years old, he lives in Devon with his dog Mabel. Apart from his dog he is pretty lonely, because first his beloved son and soon after his wife died due to unbearable terminal illnesses, that’s why he became an exiteer. Felix‘s duty as an exiteer is to support terminally ill clients passively, throughout their suicide by their own hands. No laws are being broken, until Amanda - a newbie exiteer assists him on one occasion. Eventually Felix has to face problems that he never anticipated. I adored this cozy mystery so much, it is such a remarkable story, quite outstanding actually. I never read anything like this before, even though the plot seems utterly dark with the suffering people and the deaths, it is however heart-warming and uplifting the whole time. You won’t be able to resist the fabolous writing and the lovely characters. The pull of this story is immense, you will be finished with this book in no time. Furthermore you won’t be able to stop yourself from a giggle here and a chuckle there.. “There was a paperback book, open and face down, which almost made Felix have palpitations. He always used a bookmark and it pained him to see a book treated so shabbily - even a Clive Cussler.” Thank you NetGalley / Grove Atlantic for providing me with this free e-arc, I‘m looking forward to read more of Belinda Bauer‘s books.

Keiner stirbt allein
Keiner stirbt alleinvon Belinda BauerGoldmann
31. Juli
Bewertung:4

Inhalt: Felix Pink, 75 Jahre, Witwer,  arbeitet seit einigen Jahren für die sogenannten Exiteer. Einer Gruppe, die passive Sterbehilfe bei todkranken Menschen anbietet. Bis seiner jungen Begleiterin und ihm eines Tages ein folgenschwerer Fehler passiert und er plötzlich mit einem Mord konfrontiert wird.... Meinung: Auch wenn man anfangs Bedenken aufgrund des doch eher schwierigen Themas haben könnte, wird hier nicht mit der Ethikkeule geschwungen, sondern einfach eine interessante Grundidee für einen Krimi geliefert, die mich sofort neugierig gemacht hat. Der Schreibstil von Belinda Bauer schafft es, einen sofort in die Geschichte zu ziehen und hat eine gute Portion Humor, was mich oft zum Lachen gebracht hat. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Besonders Skipper und natürlich Felix, mit seiner manchmal unbeholfenen Art und Hund Mabel im Schlepptau, mochte ich sehr. Zwischendurch hab ich mich gefragt, ob wirklich alle Personen  und Handlungsstränge wichtig  sind, aber am Ende läuft doch alles so zusammen, dass es Sinn ergibt. Die Geschichte schaffte es, durch für mich nicht vorhersehbare Wendungen, zu überraschen. Fazit: Obwohl ich sonst eher Thriller lese, hat mich dieser Krimi in seiner ruhigen Erzählweise bestens unterhalten und doch auch mitfiebern lassen.  Leseempfehlung von mir! ⭐⭐⭐⭐/5

Keiner stirbt allein
Keiner stirbt alleinvon Belinda BauerGoldmann
16. März
Bewertung:4

abwechslungsreich, clever konstruiert und teilweise etwas verrückt, Mischung aus schwarzer Komödie, Krimi und Drama

"Keiner stirbt allein" war mein erstes Buch der Autorin Belinda Bauer und ich bin im Anschluss an diese Lektüre doch ganz positiv überrascht. Aber worum geht es denn überhaupt?! Der Rentner Felix Pink leistet schon seit Jahren passive Sterbehilfe, um todkranken Menschen das Leid zu ersparen, das seine Frau und sein Sohn erdulden mussten. Doch eines Tages begleitet er versehentlich den falschen Mann in den Tod - mit fatalen Folgen: Kurz darauf sucht die Polizei nach ihm, denn Felix, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann, steht mit einem Mal unter Mordverdacht. Aber hat wirklich Felix durch seinen Irrtum den Tod von Albert Cann verursacht, oder steckt in Wahrheit ein perfider Plan dahinter? Um seine Unschuld zu beweisen, beginnt Felix heimlich zu ermitteln… Schon nach den ersten paar Seiten ist mir der andersartige Schreibstil aufgefallen, der sich irgendwie von den gewöhnlichen Schreibstilen abhebt aber dennoch flüssig gehalten ist. Mir hat er gut gefallen und ich bin wirklich flott mit dem Lesen vorangekommen. Die Kulisse im Südwesten Englands war wirklich gut gewählt, allerdings muss ich hier anmerken, dass mir die Geschichte doch etwas zu "britisch" war. Die Charaktere haben gut zum Allgemeinbild beigetragen und wurden gerade durch den Tod selbst, sowie einigen ungewöhnlichen Umständen interessanterweise miteinander verbunden. Der Hauptprotagonist Felix wird äußerst sympathisch dargestellt und ruft zugleich viele Gedanken über das Altern und auch über einen Verlust beim Leser hervor. Das Thema Sterbehilfe fand ich in diesem Sinne ziemlich interessant, auch wenn es oft Anlass für viele Diskussionen darstellt. Auch Korruption in den verschiedensten Formen, wird hier immer wieder aufgezeigt. Der Spannungsbogen war allgemein relativ gut aufgebaut, nimmt zwischendurch aber auch immer wieder ab und kann demnach nicht durchgängig aufrechterhalten werden. Das Ende der Story hat mir persönlich dann durchaus zugesagt, es gab der gesamten Geschichte den noch fehlenden passenden Abschluss. Im Großen und Ganzen fand ich diesen Kriminalroman, im Gegensatz zu manch anderen Werken, recht abwechslungsreich und auch wenn er eher eine etwas langsamere Geschichte erzählt, ist er doch ziemlich clever konstruiert, ja teilweise sogar etwas verrückt. Es gibt ein paar unwahrscheinliche Zufälle aber gehört das nicht irgendwie zu einer schwarzen Komödie?! Oder soll ich es eher ein Drama oder gar einen Krimi nennen?! Ich denke eine Mischung aus allem, ist als Bezeichnung bei diesem Buch am treffendsten! Es ist eine gleichermaßen ernste und vergnügliche Story mit einigen Wendungen, die den Leser dazu bringen, das Leben mit einem optimistischen Gesamtüberblick unter die Lupe zu nehmen!

Keiner stirbt allein
Keiner stirbt alleinvon Belinda BauerGoldmann