Spannende, aber doch sehr verworrene Geschichte. Sehr detailreich, wodurch man manchmal ein wenig den Überblick verliert.
Leider mit einigen Längen, aber mit wichtiger Botschaft Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Die Beschreibung des Buches wirkte auf mich, als ob es sich um eine Mischung aus historischem Roman und Krimi handelt. Das machte mich neugierig. Inhalt: Der Multimillionär Joshua Fleischer engagiert den New Yorker Psychiater Dr. James Cobb, damit dieser ihm bei der Wahrheitsfindung eines Ereignisses in seiner Vergangenheit hilft. Joshua wird bald sterben und möchte die Last nicht mit sich tragen. Er hat Angst, seine frühere Freundin ermordet zu haben. Durch Hypnose soll Dr. Cobb ihm helfen, die Erinnerungsbruchstücke zusammenzusetzen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Auch Dr. Cobb hat eine ähnliche Vergangenheit, mit der er in diesem Fall konfrontiert wird. Persönliche Gesamtbewertung: Durch seine Längen würde ich das Buch keinem Krimi-Fan empfehlen. Auch Romantik-Fans bleiben hier eher auf der Strecke. Das Buch besitzt eine wichtige Botschaft und eine gute Grundhandlung, doch leider konnte ich manchmal auch die Schlussfolgerungen nicht nachvollziehen. Trotzdem gebe ich dem Buch 3 von 5 Punkten, da es mir doch noch ein bisschen nachgegangen ist. Möchtet ihr meine vollständige Rezension lesen? Die gibts nur im Romance-Newsboard: https://romancenewsboard.de/unsere-meinung-zu-das-echo-der-wahrheit-eugene-chirovici/
Etwas verwirrender Spannungsroman rund um verfälschte Erinnerungen
Übersetzt von Silvia Morawetz und Werner Schmitz Der Multimillionär Joshua Fleischer bittet den Psychiater Dr. James Cobb um Hilfe: Fleischer ist unheilbar krank und möchte vor seinem Tod noch eine Sache klären, für die er die Hilfe des auf Hypnose spezialisierten Psychiaters benötigt. Fleischer glaubt, schuld an dem Tod einer jungen Frau zu sein, die er 1976 in einem Pariser Hotelzimmer traf. Seine Erinnerungen an die Begegnung sind nur bruchstückhaft und er hofft, mit Hilfe von Cobbs Fertigkeiten die Wahrheit zu erfahren. "[...] unser Gedächtnis ist keine Kamera, die Bilder und Geräusche aufzeichnet; es besitzt eine unglaubliche Fähigkeit, das Erinnerte zu schönen und nicht selten auch zu fälschen." (S. 93) Die erste Drittel des Buchs habe ich als etwas zäh empfunden, danach nimmt die Geschichte aber Fahrt auf und führt über einige Wendungen, die zunächst sehr verwirren, zu einem befriedigenden Ende, bei dem die offenen Fragen geklärt werden. Trotz der vorhandenen Spannung und des gut zu lesenden Schreibstils, bin ich mit dem Buch aber nicht richtig warm geworden. Alle darin vorkommenden Charaktere fand ich eher unsympathisch und Teile der Story waren, wie oben schon erwähnt, doch sehr verwirrend. Kann man lesen, aber für mich war der Roman kein Highlight.
3,5 🌟



