29. Sept.
Bewertung:4.5

Ein frühlingshafter Neustart in Paris

Dieses Buch von Fiona Blum ist eine wunderbar leichte und warmherzige Lektüre, die wie ein Kurzurlaub in der Stadt der Liebe wirkt. Es erzählt die Geschichte der 26-jährigen Louise, die aus London nach Paris reist, um einen Neubeginn zu wagen und das Erbe ihrer verstorbenen Tante in der Rue d'Estelle Nr. 5 anzutreten: eine alte Bäckerei und eine kleine Wohnung. Die Anwohner des Hauses, darunter der Tabakhändler Monsieur Isaac, der Straßenclown Nicolas und die Ballerina Camille, tragen alle ihr eigenes Päckchen an Sorgen mit sich und leben in einer Art melancholischer Tristesse. Mit ihrer Unbekümmertheit und Lebensfreude bringt Louise – und ihre Idee, aus der Bäckerei ein kleines Macaron-Café zu machen – einen neuen Zauber in die Gasse und in das Leben ihrer Nachbarn. Der Roman handelt davon, wie Louise durch ihren eigenen Neustart auch den Frühling und die Hoffnung zurück in die Rue d'Estelle bringt und wie sich alle Charaktere gegenseitig Halt geben. Die Geschichte wird von einer allwissenden Erzählerin präsentiert, die die Ereignisse aus der Außenperspektive schildert, aber gleichzeitig die Gedanken und Gefühle aller Protagonisten kennt. An manchen Stellen wendet sich diese Erzählstimme direkt an den Leser, was eine sehr intime und fast märchenhafte Atmosphäre schafft. Man fühlt sich direkt in die Geschehnisse hineingezogen, fast so, als würde man einem charmanten Pariser Geschichtenerzähler lauschen. Ein weiteres großes Plus – und das ist etwas, das ich generell an Büchern schätze – sind die kurzen Kapitel. Sie geben der Geschichte ein flottes Tempo und erleichtern das Lesen enorm. Man kann jederzeit eine kleine Lesepause einlegen, ohne mitten im Geschehen unterbrochen zu werden, was das Buch zu einem perfekten Begleiter für zwischendurch macht. Fazit: Ein wunderschöner, herzerwärmender Roman über einen Neuanfang und die Kraft der Gemeinschaft, ideal für alle Paris-Fans und Genießer von Romanen mit leichtem Ton und Tiefgang. Einziger kleiner Abzug ist, dass die Handlung an manchen Stellen vielleicht etwas vorhersehbar ist.

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
23. Apr.
♡Paris ist immer eine Reise wert♡
Bewertung:4.5

♡Paris ist immer eine Reise wert♡

Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch 🥰🇫🇷 Super Schreibstil, tolle Charaktere und eine wirklich schön beschriebene Gegend 🥰 Man hat sich gefühlt als wäre man selbst in Paris und würde die Seine entlang gehen 🥰 Es geht hier um Louise, die von ihrer Tante die Wohnung und ihre Bäckerei vererbt bekommt. Sie macht sich direkt auf den Weg von England nach Frankreich um einen Neuanfang zu starten 🥰 In Paris lernt sie die anderen Bewohner aus dem Haus Nr. 5 in der Rue d'Estelle kennen. Jeder einzelne von ihnen hat eine ganz besondere Geschichte und versucht damit selbst klar zukommen. Doch durch den Neuanfang von Louise ändert sich nicht nur ihr eigenes Leben 🥰 Taucht ein in das wunderschöne Paris und genießt den Frühling an der Seine 🥰 Ich habe auf jeden fall jetzt Lust auf Macarons 😍🤤 Viel Freude beim Lesen 🥰🤗

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
6. Jan.
Bewertung:2

Eine nette Erzählung, mehr nicht

Die Handlung ist vorhersehbar, die Charaktere oberflächlich, Spannung Fehlanzeige. Die Protagonistin wird als die "Frau mit den caramelfarbenen Haaren" beschrieben - weshalb dann auf der Titelseite eine Frau mit schwarzen Haaren?! Eine Kleinigkeit, aber mich stört soetwas.

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
29. Sept.
Bewertung:4

Sehr süße Geschichte. Passend für entspannende Momente... für mich war dieses Buch perfekt zum Abschalten und Runterkommen. Es geht schlichtweg um einen Neuanfang und die Zweifel, die einem dabei kommen können. Das Wirrwarr aus Gedanken, ob man es schafft oder nicht.  Neben der Hauptgeschichte gibt es aber auch einige Nebengeschichten, welche teils traurig, aber auch inspirierend sind (jede einzelne hat auch eine Art kleines Happy-End). Es gibt auch wunderschöne Textstellen. Meine persönlich liebste ist folgende: „Sie können es noch nicht wissen, Mademoiselle, dafür sind Sie zu jung, aber es gehört mehr Mut dazu, einen Weg zu Ende zu gehen, als umzukehren.“

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
25. Apr.
Bewertung:5

Absolutes Monatshighlight...diese Seiten stecken so voller unterschiedlicher Emotionen, wunderbare Impressionen aus der stadt der liebe und ganz viel Magie. Diese Geschichte von Luise und ihrem neuen Leben um Paris hat mich gefangen und einfach hell auf begeistert. Herzhaft rührend und einfach nur großartig. (Mittlerweile mein zweites Buch der Autorin und auch das erste hat mich absolut begeistert-'Das Meer so nah' ) Absolute Leseempfehlung

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
11. Apr.
Bewertung:4

Vollständige Rezension: http://isabellsbooks.blogspot.de/ MEINE MEINUNG Das Buch hat einen eher eigenen Schreibstil, wodurch es mir anfangs schwer fiel, in die Geschichte reinzukommen. Andauernd habe ich Wörter überlesen und somit immer wieder den Faden verloren. Der Roman ist aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschrieben, und da ich schon länger kein solches Buch mehr gelesen habe, fühlte es sich erstmal etwas seltsam an, trug dann aber sehr dazu bei, dem Buch einen gewissen eigenen Charme zu verleihen. Manchmal greift der Erzähler in die Geschichte ein, wenn da zum Beispiel steht, "dass hier aber eine andere Geschichte erzählt wird", und das als Grund genommen wird, um manches nicht weiter zu vertiefen. Dadurch hat man als Leser das Gefühl, dass ein Plan, eine Struktur hinter dem ganzen steckt, und bewusst diese Geschichte erzählt werden wollte. Das war für mich ungewohnt aber gerade deshalb auch erfrischend. Paris wird von Anfang bis Ende wunderbar beschrieben, was einem als Leser eine unglaubliche Lust darauf macht, dorthin zu reisen. Der französische Charme ist auf jeder Seite spürbar und hüllt einen beim Lesen richtig ein. Es kam mir stets so vor, dass ich in eine heile Welt entfloh, wann immer ich das Buch aufschlug. Bevor die Geschichte überhaupt beginnt, befindet sich eine Seite mit einem Rezept - oder vielmehr einem Gedicht - zur Kunst des Macaronsbackens. Da ich selbst Macarons unglaublich liebe, und mich auch selbst mal am Macaronsbacken versucht habe, hat mich das direkt sehr angesprochen. (Wenn man das Buch zuende gelesen hat, bekommt diese Seite nochmal mehr Bedeutung.) Ich würde dieses Buch nicht als Sommerbuch empfehlen, da es dafür stellenweise zu zäh und langwierig zu lesen ist. Da lese ich im Sommer immer lieber etwas leichteres. "Frühling in Paris" eignet sich durch den großen Fokus auf das Backen eigentlich eher für den Winter, wie ich finde. Ich konnte immer nicht viel am Stück lesen, ohne dass ich lieber etwas anderes tun wollte. Oft hat mich das Lesen des Buches auch müde gemacht, obwohl ich das Buch nie schlecht fand. Es war einfach stellenweise etwas träge. Es hat mich sehr überrascht, als das Buch plötzlich den Terroranschlag vom November 2015 aufgegriffen hat. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet, da das nirgendwo in der Inhaltsangabe oder im Klappentext erwähnt wird. Das hat dem sonst so poetischen Buch sehr viel harte Realität und Aktualität gegeben. Jedoch wurde es mir dennoch zu kurz und banal angeschnitten, dafür dass es einen Charakter so betroffen hat. Die Geschichte kam mir generell recht anders vor, als ich sie mir nach dem Lesen des Inhaltes vorgestellt hatte, was mich aber positiv überrascht hat. Ich hatte eigentlich eher ein sehr seichtes Buch erwartet, jedoch bekommen einige Charaktere sehr viel mehr Tiefen als ich das nach der Inhaltsangabe gedacht hätte. Was mich sehr gewundert hat, war, dass plötzlich innerhalb der Geschichte einige italienische Zitate vorkamen. Da ich erst vor kurzem ein Buch über Italien gelesen habe, und mich jetzt eben auf ein französisches Buch gefreut hatte, hat mich das irgendwie verwirrt. Die Übersetzungen dieser italienischen Zitate befanden sich dann ganz hinten im Buch, was ich etwas unglücklich gelöst fand. Hätte man die Übersetzung einfach als Fußnote am Ende der jeweiligen Seite geschrieben, wäre das bequemer für den Leser gewesen. Auch wenn das dem einen Charakter etwas Eigenes geben sollte, hätte ich mir dennoch für dieses Buch lieber französische Zitate gewünscht. Alle Figuren wirkten auf mich sehr unkonventionell, vorallem in ihren Interessen und Berufen, und waren dadurch sehr interessant. Es ist schön, dass das Buch sich nicht nur auf einen Charakter beschränkt, sondern mehrere Charaktere des Hauses beleuchtet. Vor allem über Camille und Nicolas habe ich gerne mehr erfahren. Ich finde vor allem ihre beiden Berufe sehr interessant, da ich noch nie über diese gelesen habe. Gerade Nicolas als Straßenkünstler hat mir einen neuen Blickwinkel auf diesen Beruf gegeben. Dennoch hätte ich nur zu gerne noch mehr von Nicolas erfahren. Er blieb trotz einiger Enthüllungen bis zum Ende recht undurchsichtig für mich. Das Coverbild des Buches passt irgendwie nicht so recht zu Louise Barclays Aussehen. Gerade da im Buch andauernd ihre spezielle Haarfarbe verschieden umschrieben wird, habe ich mich darüber gewundert, dass dann beschlossen wurde, sie auf dem Cover mit schwarzen Haaren abzubilden. Was ich sehr schade finde ist, dass der Klappentext schon die komplette Entwicklung der Geschehnisse der ersten 150 Seiten vorwegnimmt. (Und das mit einem einzigen Satz.) Da das Buch ja nur 288 Seiten hat, ist das schon sehr viel. Die Geschichte wird vollkommen anders im Klappentext dargestellt als sie eigentlich ist. Deshalb habe ich mich auch in meiner Rezension dazu entschieden, nicht den Klappentext sondern den Umschlagtext abzubilden. Durch diese Vorwegnahme fehlte dem Buch auch jede Art von Spannung für mich. Nach einer Weile empfand ich den Schreibstil des Romans als richtig gut und sehr schön. Wenn man sich darauf einlässt, ermöglicht es dieser Schreibstil einen, vollkommen in das Buch abzutauchen und sich wie in Paris zu fühlen. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, waren die Unterteilungen des Buches, welche den neuen Teil mit einem französischen Begriff aus dem klassischen Ballett einleiten. Das hat dem Buch etwas kleines, feines gegeben und sich durch Camille, die Primaballerina, auch auf den Inhalt des Buches bezogen. FAZIT "Frühling in Paris" hält, was es mit seinem Titel verspricht, und behandelt Paris fast wie einen weiteren Charakter. Paris ist ein zentraler Bestandteil des Buches. Die Geschichte hüllt einen während des Lesens definitiv in eine eigene Atmosphäre ein, die ganz viel sympathischen französischen Charme versprüht. Ich mochte die vielen unterschiedlichen Charaktere des Buche sehr gerne. Durch ihre unkonventionellen Berufe und Eigenarten haben sie dem Roman sehr viel eigenes und charmantes verliehen. Es ist sehr schade, dass so viel der Geschichte bereits im Klappentext vorweggenommen wird, da so für mich schon sehr vieles als Fakt feststand, während die Figuren sich in der Geschichte dies erst noch erarbeiten mussten. Das Lesen von "Frühling in Paris" war eine sehr schöne Erfahrung und ich habe mich währenddessen wie in einer heilen Welt gefühlt. Das Buch hat mir gut gefallen, und ich kann es auch weiterempfehlen. Jedoch ist es nichts außergewöhnliches oder wahnsinnig tolles, weshalb man es nicht gelesen haben muss. Wenn man es liest, bereichert es einen allerdings um einen französischen Flair, interessante Charaktere und eine andere Sichtweise auf Akrobaten. MEINE BEWERTUNG Ich verleihe diesem Buch 4 von 5 Sternen.

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann
16. Nov.
Bewertung:4

Ich hätte nicht gedacht, dass es gerade dieses Buch sein würde, das mich so begeistert. Auch, wenn es von mir keine fünf Sterne bekommt, sondern nur vier, da viereinhalb ja nicht möglich ist auf diesem Portal, ist es eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Natürlich möchte ich auch erläutern, warum das so ist. Zu Anfang hat mich dieser Schreibstil an Filme wie 'Die fabelhafte Welt der Amélie' erinnert, in denen es einen Sprecher gibt, der die Geschichte erzählt. So ähnlich klang die Sprache in diesem Buch für mich. Den französischen Charme hat das durch den Vergleich mit dem oben genannten Film natürlich schon mal unterstützt, aber auch abgesehen davon, klang es wie im Film - aber wunderschön. Je länger ich las, umso mehr hat sich dieses Gefühl natürlich verflüchtigt und man gewöhnte sich daran, doch was blieb, war dieser subtil romantische Unterton, der das ganze leicht, aber atmosphärisch machte, träumerisch und trotzdem noch auf dem Boden der Tatsachen. Man fühlte sich getragen von den Worten und man konnte wie von einer Wolke aus, hinab auf Louise Barclay schauen, die ihr kleines Café in Paris eröffnet und damit die Menschen um sich herum berührt, obwohl dies gar nicht in ihrer Absicht lag. Die Geschichten der einzelnen Personen in dem Buch sind allesamt so unterschiedlich und doch verbindet sie alle eins: Ein großer Traum, der geplatzt ist oder sich einfach in Luft aufgelöst hat. Doch dieser Roman erzählt nicht nur von Träumen sondern auch von dem Leben, der Liebe, dem Tod, dem Verlust, vom Neubeginn, von Wegen, die man gehen muss, von Entscheidungen, die gefällt werden müssen, von Freundschaft und Ängsten, von Erinnerungen und Leid und von einem Lächeln, das andere wieder aufwecken kann. Dieses Buch war wundervoll. Und ich würde mir wünschen, dass es jeder liest.

Frühling in Paris
Frühling in Parisvon Fiona BlumGoldmann