23. Jan.
Bewertung:2

Der Roman “Weichei” von Tim Boltz präsentiert mit Robert Süßemilch einen tollpatschigen Protagonisten in vorhersehbaren Situationen mit bemühtem Humor. Die flache Handlung und oberflächlichen Charaktere bieten bestenfalls leichte Unterhaltung für zwischendurch.

Weil ich eine Wette verloren habe, muss ich dieses Jahr die Reihe über Robert Süßemilch, den Romanhelden von Tim Boltz lesen. Ehrlich gesagt war es eine ziemliche Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Protagonist Robert Süßemilch ist ein echter Tollpatsch, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tappt. Die Geschichte ist gespickt mit peinlichen Situationen und Missgeschicken, die manchmal wirklich zum Fremdschämen sind. Besonders die Dating-Szenen sind teilweise so übertrieben, dass sie sich auf Schulhof-Niveau bewegen. Meine ehrliche Meinung Der Humor ist definitiv Geschmackssache. Während einige Szenen tatsächlich zum Schmunzeln waren, fand ich andere eher anstrengend und platt. Die ständigen Wortwitz-Kaskaden können auf Dauer ermüdend sein. Positiv: - einige wirklich gelungene, witzige Momente - flüssiger Schreibstil - kurzweilige Unterhaltung Kritikpunkte: - oft zu bemühter Humor - teilweise sehr vorhersehbare Handlung -Charaktere bleiben eher oberflächlich War es verschwendete Zeit? Nicht komplett. Das Buch eignet sich gut für zwischendurch, wenn man nicht zu viel nachdenken und einfach nur unterhalten werden möchte. Wer allerdings anspruchsvollere Literatur sucht, ist hier definitiv falsch. Für mich persönlich reicht ein Buch der Reihe völlig aus - jedoch muss ich noch zwei. 🥸 2 von 5 Sternen - mehr ist leider nicht drin.

Weichei
Weicheivon Tim BoltzGoldmann