Toller Anfang mit leider schnell abfallender Storyline
Durch BookTok wurde ich auf „Tief im Wald und unter der Erde" aufmerksam, wo es als atmosphärisch und gruselig gelobt wurde. Der Einstieg hält dieses Versprechen tatsächlich, doch recht bald weicht die bedrückende Stimmung einem klassischen Katz-und-Maus-Spiel. Wer im Thrillergenre belesen ist, wird wenig Neues entdecken, die Storyline kennt man so oder so ähnlich. Dazu kommen lange Kapitel und häufige Erzählerwechsel, die den Lesefluss merklich bremsen. Schade, denn das Potenzial war da. Am Ende bleibt ein solider, aber wenig nachhaltiger Thriller.
Einer packenden Handlung und vielen Gänsehautmomenten. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. Ein starker Thriller.
Es lebt tief im Wald. Es verfolgt dich. Und es tötet …
Eine einsame Bahnschranke im Wald, dunkle Nacht. Seit an diesem Ort vier ihrer Freunde bei einem mysteriösen Unfall ums Leben kamen, wird Melanie von panischer Angst ergriffen, wenn sie hier nachts anhalten muss. Denn jedes Mal scheint es ihr, als krieche eine dunkle, schemenhafte Gestalt vom Waldrand auf ihren Wagen zu. Niemand glaubt ihr – bis die junge Jasmin Dreyer verschwindet, und ihr Fahrrad an der Bahnschranke gefunden wird …
Dies ist mein erstes Buch von Andreas Winkelmann, eine Freundin meinte ich soll ihn mir mal anschauen. Gesagt, getan und positiv überrascht. Die Schreibweise gefällt mir sehr gut. Er lässt dich mit seiner detailreichen Schilderungen der Tatorte fast real sehen. Sein Schreibstil ist fesselnd und psychologisch sauber ausgearbeitet. Man kann sich jederzeit sowohl in das Opfer wie in den Täter hinein versetzen. Er baut sehr schnell Spannung auf die sich zum Ende hin zuspitzt. Die Atmosphäre ist dunkel gehalten und auch ein wenig gruselig. Die Geschichte dahinter könnte real sein und macht sie dadurch glaubhaft. Gerade mit den Rückblicken des Täter's in seine Vergangenheit und die damit entstandenen Empfindungen, lässt einen gut Nachvollziehen warum es kam wie es kam. Einige Wendungen habe ich nicht so kommen sehen. Das Ende hat mich ein wenig überrascht, damit was sie macht hätte ich nicht gerechnet. Das es geschieht was sie macht ja, aber den Weg was sie eingeschlagen hat nein, definitiv nicht.
Starker Thriller mit Sogwirkung der dich an deine Grenzen bringen kann. Und ja es wird blutig. 🔪
Tief im Wald und unter der Erde - ⭐️⭐️⭐️
Spannend und unterhaltsam, aber mit einem früh vorhersehbaren Täter und einem eher unlogischen, abrupten Ende.
Meiner Meinung nach nicht das stärkste Werk von Andreas Winkelmann, dennoch lesenswert.
Mein erstes Buch von Andreas Winkelmann und definitiv nicht das letzte. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und ich träume auch Tage später noch von dem Buch! Konnte es nicht aus der Hand legen.
„Tief im Wald und unter der Erde“ von Andreas Winkelmann
Die Story hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass manche Kapitel unnötig lang waren. Das hat es stellenweise etwas zäh gemacht.
Fesselnd, spannend und unheimlich!
dieser Thriller von Winkelmann hat mich wirklich ab der ersten Seite gefesselt.
Für mich war es genau die richtige Mischung aus gruselig und spannend.
Die Begleitung des Ermittlerteams auf dem Weg den Fall zu lösen hat mir ebenfalls sehr gut gefallen!
Winkelmann schreibt gewohnt komplex, aber nicht verwirrend und erschafft einen gruseligen, infernalischen Thriller. Spannung durchweg gegeben!
Ein Punkt Abzug, wegen der für mich teilweise zu sexualisierten Sprache/Fokus.
„Tief im Wald und unter der Erde“ von Andreas Winkelmann ist ein Thriller, der sich insgesamt gut lesen lässt. Die Handlung ist zwar in weiten Teilen voraussehbar, doch die wechselnden Perspektiven bringen Abwechslung und Spannung ins Geschehen. Einige Kapitel fallen allerdings recht lang aus, was den Lesefluss stellenweise bremst. Besonders zum Ende hin zieht sich die Geschichte etwas, auch wenn sie insgesamt fesselnd bleibt.
Ich empfand den Schreibstil als angenehm. Es ist mein erster Winkelmann und nicht mein letzter.
Die Story ist zwar an manchen Stellen wirklich voraus zu sehen und klischeehaft aber lässt sich trotzdem gut lesen.
Gut empfand ich die Täterperspektive. Auch, dass man Mitgefühl empfinden konnte.
Ich finde die Idee des Buches auf jeden Fall sehr gut. War für mich was neues, was der Täter für Probleme hat.
Auch gut empfanden ich, dass es nicht so schnell alles aufhörten bzw. der Abschluss nicht zu kurz kam aber ich muss zugeben, dass da Ende mir nicht gefällt. Moralisch gesehen und Konsequenzlos?...
Super spannend, ich konnte es kaum aus der Hand legen! Ich habs sehr gerne gelesen und habe auch sehr mit den Charakteren mitgefiebert. Allerdings hätte ich mir noch einen kleinen Epilog gewünscht.
Mein 4. Winkelmann Psycho Thriller war einfach nur bombastisch.
Ergibt eine Positive Resonanz für den
Autor : 3x sehr gut und 1x mangelhaft. Ich bin sehr gespannt was da noch so kommt.
Das Buch hatte mich schon nach dem 1. Kapitel und war bis zum Schluss unfassbar aufregend. Es ist nicht besonders brutal, dafür allerdings herrlich nervenaufreibend und spannend - vor allem die Geschichte hinter dem Serienmörder.
Dieser Möchtegern-Thriller bietet nichts, das man nicht schon hundertmal gelesen hat. Alles an diesem Buch ist 08/15: der Plot, die Ermittler, das Motiv des Täters, der Täter selbst. Farblose, unsympathische Charaktere, flache Dialoge & langweilige Handlungsstränge. Und alles, aber auch wirklich ALLES, ist vorhersehbar!
Die teils geschwollenen Ausdrucksweisen des Autors waren für mein Empfinden geradezu lächerlich:
"Ein leiser, feiner Schmerz, der winzige Lücken aufzufüllen vermochte, um dort den Nährboden für Zweifel und Furcht zu bilden." (S. 149)
"(...) das wie eine bleierne Glocke wirkende Dach der Nadelbäume, die im Wind zu singen schienen." (S. 184)
Außerdem verwendet der Autor auffallend gerne Ausrufezeichen. Die Geschichte war so langweilig, dass man sich durch die Satzzeichen regelrecht angeschrien fühlt bzw. aufgeweckt, falls man vor Langeweile eingeschlafen ist.
Ab Seite 348 habe ich den Text nur noch überflogen, um endlich zum Ende zu kommen — das NATÜRLICH keinen krassen Plottwist oder sonstige Überraschungen bereithält.
❗❗❗Achtung, Spoiler! ❗❗❗
Die Liebesbeziehung der Ermittlerin Nele zu ihrer Kollegin Anou steht viel zu sehr im Vordergrund. NATÜRLICH wird Anou Opfer des Täters, NATÜRLICH steht ihr Leben auf Messers Schneide, NATÜRLICH gelingt ihre Rettung, NATÜRLICH wird der Täter zur Strecke gebracht. Laaaaangweilig — 0 Sterne!!!
Am Anfang habe ich mich etwas schwer mit dem Buch getan. Ich hatte bisher nur neuere Werke gelesen, das ist schon ein unterschied. Aber als ich drin war, habe ich die letzten 300 Seiten in wenigen Stunden verschlungen. Hat mir insgesamt gut gefallen
Ich fand den Thriller echt gut, und die Kritiken die man hier ließt, kann ich nicht nachvollziehen. Er ist finde ich nicht übermäßig brutal und auch sehr gut von der Hand zu lesen.
Was aber für mich ein Stern kostet ist, das der Mittelteil etwas viel Dampf rausgenommen hat und das Ende sehr knackig war.
Aber alles in allem sehr gut geschriebene Charaktere und plausible Story. Man hat eigentlich direkt Lust sich die verlassene Munitionsfabrik anschauen zu gehen.
Also Prinzipiell war das Hörbuch ganz okay, der Leser hat eine angenehme Stimme und man konnte ihm gut folgen.
Allerdings fand ich einige Stellen echt einfach zuviel, also nicht eklig oder so, sondern einfach zu nebensächlich. Gerade die ganzen Liebesdusellein Sachen gingen mir doch Recht schnell gehörig auf die Nerven und ich hätte sie gerne übersprungen.
Der Rest war wirklich spannend und gut, aber einige Stellen haben einfach total genervt wenn es um die Beziehung ging und wer mit wem und wie. Gar nicht mein Fall.
Nach "Stirb zuerst", das Andreas Winkelmann er unter seinem Pseudunym Frank Kodiak geschrieben hat,
habe ich heute auch "Tief im Wald und unter der Erde" beendet und kann sagen: er schreibt auch ohne Pseudonym Thrille, die mir unter Haut gehen! Gespickt von komplexen aber nachvollziehbaren Charakteren liest sich die Handlung mitreißerisch spannend ohne
vorhersehbar zu sein. Ein bisschen mehr Detaills oder Erklärungen zum Ende des Thrillers hin hätten das Ganze vielleicht leichter aufgelöst aber trotzdem passt schlussendlich alles ineinander...
Dies ist der erste Roman von Andreas Winkelmann. Ich habe schon einige von ihm gelesen, aber dieser war für mich der Beste! Ziemlich brutal und ein Ermittlerteam, dass etwas aus der Reihe fällt! Es gibt noch einen zweiten Band aus dieser Reihe, den ich sehr bald lesen werde! Von mir eine klare Leseempfehlung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Eine einsame Schranke mitten im Wald und ihr Geheimnis
Wow, das war mal ein richtig heftiger Thriller. Eine Schranke mitten im Wald, und aus dem Wald schält sich immer wieder ein Schatten, der nichts Gutes erwarten lässt. Und das war wirklich so. Also ich war total gefesselt von diesem Buch, und habe es wirklich. Kann man schon fast sagen in einem Rutsch gehört. Es hat mich absolut in seinem Bann gezogen, und die Kommissarin Nele und ihre Partnerin sind trotz der Kürze des Buches sehr gut ausgearbeitet. Wozu ein Mensch fähig sein kann, wird mir hier wieder klargemacht. Eine absolute leseempfehlung spannend und am Ende wirklich emotional.
Anhand des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass es in dem Buch um Melanie gehen wird. Diese wird aber am Anfang nur kurz erwähnt und dann gar nicht mehr. Auch einige andere Namen werden am Anfang eingeführt, die dann aber für den Rest des Buches keine Bedeutung mehr haben, was ich komisch fand. An sich war die Story trotzdem spannend, man hat aber an manchen Stellen gemerkt, dass das Buch etwas in die Jahre gekommen ist.
Was soll ich sagen… ich hatte einfach Gänsehaut beim Lesen. Mein erstes Buch von Andreas Winkelmann hat mir sehr sehr gut gefallen.
Der Autor beschreibt Taten und auch Vorkommnisse in diesem Buch detailgetreu, hautnah und sehr bildlich. So bildlich, dass ich mich selbst beim Lesen öfters schütteln oder sogar kurz pausieren musste.
Wirklich gut fand ich auch den Einstieg in das Buch. Genau so stellt man sich den perfekten Thriller vor. Ich saß wirklich mit Gänsehaut im Bett unter meiner Decke mit Wärmflasche.
4 Sterne deshalb, weil der Autor zwar immer wieder gut Spannung aufbaut, leider aber zwischendurch an ein oder zwei Stellen eben genau diesen Bogen überzieht und die Spannung dahin ist.
Ansonsten auf jeden Fall lesenswert!
Traumatisierter Psychopath metzgert Frauen, nachdem er sie eingeölt hat. Mit großer Detailverliebtheit schildert der Autor seine Vergewaltigungsfantasien.
Kann mir jemand erklären, warum gerade Frauen so einen Stoff gerne lesen?
Ganz unten in die Papiertonne
Gutes Buch mit toll ausgearbeiteter Story. Auch die Protagonistin war mir sehr sympathisch, 100% gefesselt hat es mich leider trotzdem nicht. Warum, weiß ich auch nicht genau.
Die Geschichte——eine alte Bekannte. Eine verkorkste Kindheit sorgt für die Entstehung eines Serienkillers. Dies ändert aber nichts an einer wirklich spannenden Story mit tollen Charakteren . Top Unterhaltung bis zur letzten Seite!
Nicht schlecht, aber auch nicht das Beste von Winkelmann bisher! 😁
Dieses Buch ist bereits mein 5tes Buch, welches ich von dem Autor Andreas Winkelmann lese. Im Gegensatz zu den vorangegangen Büchern, konnte mich dieses Buch leider jedoch nicht ganz so abholen. Teilbedingt zog sich die Story zu lang, was gegebenenfalls auch wieder an den unglaublich langen Kapiteln gelegen haben könnte, sodass ich am Ende nicht mehr wusste was ich am Anfang eigentlich gelesen hatte. 🫠
Ansonsten hat mir gerade der Teil besonders gefallen, in dem man aus der Sicht des Täters auch die Vergangenheit dessen kennengelernt hat… damit hatte Herr Winkelmann wieder genau meinen Geschmack getroffen! 😏
Wenn es um den Schreibstil von Autor*innen geht bin ich sehr wählerisch. Aber bei Andreas Winkelmann war ich mit dem ersten Buch schon komplett gefesselt. Das ist mit "Tief im Wald und unter der Erde" nicht anders. Gelesen habe ich es als zweites Buch. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt. Es ist wahnsinnig gut geschrieben, die Charaktere ziehen einen mit und man lernt sie lieben. Das Buch hatte ich relativ schnell durch, einfach weil ich es nicht weg legen konnte. Die Spannung war einfach fast durchgehend da. Nach dem ich das Buch fertig hatte, habe ich mir gleich weitere Bücher von Andreas Winkelmann gekauft.
Klare Empfehlung für Krimi Liebhaber!
Achtung, der Text enthält Spoiler. Ein irrer Pageturner, der gerade auf den letzten 200 Seiten unheimlich spannend ist. An einsamen Bahnschranken werden Frauen entführt, sie bleiben spurlos verschwunden. Der Täter kam aus dem Wald, der zu viele Verstecke bietet. Manchmal war die Geschichte ein wenig zu langatmig, das bessert sich erst ab der Hälfte des Buches. Einige Storylines wurden dann leider gar nicht weiter fortgeführt und auch nicht weiter erklärt. Zum Beispiel was mit Melanie ist und warum ihr Vater einfach den Handabdruck entfernt hat. Oder aber die Bürgerwehr, die den Unfall vom Anfang des Buches stark thematisiert, taucht nur kurz auf. Zwar erfährt man einiges über die Hintergründe des Täters, aber es wird von einem Auslöser gesprochen, der dafür gesorgt hat, dass er so handelt. Diesen erfährt man nicht. Man weiß nur, dass er von seiner Mutter verraten und enttäuscht wurde. Dennoch war das Buch spannend und gerade der Schluss fesselt einen an die Seiten. Einen Teil gibt es noch mit Nele Karminter und der steht schon bereit gelesen zu werden.
Dieses Buch ist vom ersten bis zum letzten Satz super spannend & es kam nicht ein einziges Mal Langeweile auf. Mit Andreas Winkelmann habe ich einen neuen Lieblingsautor gefunden, dessen Bücher ich jetzt definitiv ALLE lesen werde 😍
Den Anfang habe ich früh morgens im dunklen Wald beim Hundespaziergang gehört - und musste leider erst mal abbrechen, weil es zu krass war. Ist mir noch nie passiert. Daher war klar, dass ich (im hellen) weiter hören musste. Es gab einige Längen und der Sprecher war nicht ganz mein Fall, aber ein hervorragender Winkelmann!
Andreas Winkelmanns Schreibstil hat mich auch hier wieder begeistert, so flüssig schreibt mMn nur noch Ursula Poznanski.
Allerdings hat es sich zum Ende hin zu arg gezogen. Das hat leider ziemlich den Spaß am lesen genommen.
Eine einsame Bahnschranke im Wald und nichts als Dunkelheit. Nichtsahnend wartest du darauf, dass der letzte Zug vorbeifährt und sich die Bahnschranken heben, aber die Minuten scheinen nicht zu vergehen... Auf einmal siehst du etwas... eine dunkle Gestalt... und sie kommt auf dich zu...
Melanie ist nach diesem Ereignis verstört und schildert ihre Ereignisse ihren Eltern, die ihr zunächst keinen Glauben schenken. Doch genau in dieser Nacht verschwindet das Mädchen Jasmin Dreyer und ihr Fahrrad wird später am Waldrand entdeckt... Damit beginnt für die Kriminalhauptkommissarin Nele Karminter und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit, denn nahezu täglich schlägt er zu. Andreas Winkelmann zieht den Leser bereits auf den ersten Seiten in seinen Bann und die rasante Fahrt scheint kein Ende zu nehmen. Er hat sich zwar keine neu erfundene Geschichte ausgedacht, aber mit welcher Spannung er uns sie vermittelt ist bemerkenswert. Wir erfahren unter anderem durch Rückblenden wie der Mörder tickt und was ihn antreibt, seine skrupellosen und grausamen Taten zu begehen. Der Perspektivenwechsel ist ausgewogen, sodass wir nicht nur Nele Karminter und ihr Team besser kennenlernen, sondern auch die Denkweise des Mörders. Andreas Winkelmann kann sich wirklich sehr gut in einzelne Personen hineinversetzen, sodass die einzelnen Charakter realistisch dargestellt werden.
Nele Karminter leitet die Ermittlungen, doch sie hat es alles andere als einfach. Ein Kollege, der gegen die Regeln ermittelt, der Kriminalrat der sich in die Ermittlungen einmischt und ihre lesbische Beziehung zu Anouschka Rossberg. Der Leser erhält Einblick in die schwierige Situation, eine lesbische Beziehung in einer Männerdomäne zu führen, zumal Anouschka Rossberg auch ihre Kollegin ist. Auf der Arbeit versucht sich Nele so distanziert wie möglich zu halten, in den eigenen vier Wänden scheint die Beziehung nur vor Leidenschaft zu glühen.
Zwar nicht an den Haaren herbeigezogen, aber das war's dann auch schon... Die Beziehung der beiden nimmt neben den Ermittlungen den zweitgrößten Anteil der Story ein, aber dann, so meine Meinung, hätte der Geschichte mehr Tiefe gut getan. Es kam mir manchmal so vor, als müsste man mit dieser Beziehung die fehlenden Seiten füllen.
Ich bewerte dieses Buch trotzdem mit voller Punktzahl, da Andreas Winkelmann einfach versteht, den Leser mitzureißen. Als Leser ermittelt man mit, tappt viel im Dunklen und fliegt nur durch die Seiten und genau das erwarte ich von einem Thriller. Es ist kein bis ins Detail abgestimmter Thriller, aber da ich weiß, was er bisher alles geschrieben hat, war er mit "Tief im Wald und unter der Erde" bereits auf dem richtigen Weg in die Liga der Top-Thrillerautoren.
Fazit.
Als Andreas Winkelmanns ersten Thriller sehe ich von ein paar Schwachstellen gerne ab. Er hat mich gefesselt, mitgerissen und Angst gemacht! Somit wurden meine Erwartungen wieder vollends erfüllt! Da ich jetzt jedes seine Bücher gelesen habe, kann ich sagen: LEST SIE ALLE!