Wer wettet, kann verlieren. Manchmal sein Leben.
Das Verhängnis von Joy Fielding erzählt die Geschichte von Suzy Bigelow, die nach einem harmlos wirkenden Abend in einer Bar in Miami Beach in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt, Angst und Intrigen gerät. Was als geschmacklose Wette dreier Männer beginnt, entwickelt sich zu einer lebensbedrohlichen Situation. Die Handlung startet vielversprechend und die Grundidee hat definitiv Potenzial. Gerade zu Beginn wollte ich unbedingt wissen, wie sich Suzys Schicksal entwickelt. Leider hat sich die Geschichte für meinen Geschmack jedoch sehr in die Länge gezogen. Viele Passagen wirkten unnötig ausführlich, wodurch die Spannung immer wieder verloren ging. Die Charaktere waren zwar interessant, konnten mich aber emotional nicht vollständig mitreißen. Trotz einiger spannender Momente und Wendungen konnte das Buch die hohe Erwartung, die die interessante Ausgangssituation geweckt hat, nicht ganz erfüllen. Insgesamt ein solider Thriller, der mich unterhalten hat, aber deutlich kürzer und packender hätte sein können.









































