
Nicht das schlechteste Buch der Reihe, aber ein Plot, der aufgrund des Umfangs undurchsichtig wirkt, weshalb mich wohl die Charaktere auch nicht so ganz erreichen konnten.
In diesem Buch erwartet den Leser eine wirklich turbulente und actiongeladene Story mit einem ziemlich überladenen Handlungsverlauf, inklusive zahlreicher Nebencharaktere, was mich persönlich etwas überfordert hat. Bei dieser Story ist es auf jeden Fall von Vorteil die Vorbände der „Dirk and Steele“ Reihe gelesen zu haben, um zu gewissen Personen und Hintergründen leichteren Zugang und somit ein besseres Verständnis für die unterschiedlichen Zusammenhänge zu haben. Dean und Miri sind zwei liebenswerte und sympathische Charaktere, die mich persönlich leider nicht ganz mitreißen konnten. Ihre Geschichte ist ein wilder Ritt, bei dem der Leser von einem Ereignis in das nächste stolpert. Der Plot ist zwar gut aufgebaut und durchdacht, aber die Storyline ist so umfassend, dass sie fast etwas erdrückend auf mich gewerkt hat. Immer wieder hatte ich das Gefühl, ich könnte wichtige Zusammenhänge unter den handelnden Nebencharakteren verpassen. Die sich überschlagenden Ereignisse, die ständig wechselnden Schauplätze und gleich mehrere potentielle Bösewichte waren ab einem gewissen Punkt einfach zu viel für mich. Leider hat dieser Überfluss an Handlung und Information die Charaktere von Dean und Miri total überlagert, weshalb ich nicht wirklich einen Zugang zu den beiden finden konnte. Auch hatte ich mir von Dean’s Charakter und seinem schlagfertigen Wortwitz mehr erwartet. In seiner eigenen Geschichte konnte er mich auf jeden Fall nicht so für sich begeistern wie als Nebenrolle in den anderen Bänden dieser Reihe. 3 1/2 Sterne für eine überladene Storyline und zwei tolle Charaktere, die leider im Schatten der Geschichte zurückgeblieben sind.
