Krimi, Klischees – und dann kam sie
Ein echter Wallace-Krimi, wie man ihn kennt: spannend, voller Wendungen, mit düsteren Gestalten und einem clever aufgebauten Fall. Alles drin, was das Krimiherz braucht. Was mich aber wirklich überrascht hat, war die weibliche Hauptfigur. Normalerweise sind Frauen bei Wallace eher im Hintergrund oder die klassischen "Frauen in Nöten". Hier war das anders. Die Frau hatte eine starke Rolle, war klug, entschlossen und hatte echten Einfluss auf die Auflösung des Falls. Vor allem im ersten Teil fand ich ihre Darstellung richtig gelungen. Auch das Ende hatte nochmal ein paar Überraschungen parat. Ich bin gespannt, ob mir in den nächsten Wallace-Büchern wieder so eine Figur begegnet.
Die toten Augen von Londonvon Edgar WallaceGoldmann
