
Das Buch „Forged in Blood“ ist der erste Teil der „Broken Bloodlines“ Reihe von der Autorin Sadie Kincaid und auch mein erstes Buch von ihr. Cover und Klappentext sowie die im Buch enthaltenen Tropes haben mich sehr neugierig gemacht und was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht. 😊 Der Schreibstil der Autorin ist sehr anschaulich und mitreißend, sodass ich schnell in die Geschichte eintauchen konnte. Die Handlung entwickelt sich dynamisch und bietet neben Spannung auch viele sinnliche Szenen, die sich stimmig in die Story einfügen und auch zu den Vampiren und wie sie dargestellt wurden passen. Man erlebte die Handlung aus verschiedenen Perspektiven, was mir sehr gefiel, da man neben der Sicht von Ophelia auch die von Axl, Malachi, Xavier und Alexandros erlebte und in deren Gedanken und Gefühle eintauchen konnte. Sehr gerne mochte ich auch das Universitätssetting. Die Mischung aus akademischer Welt, Geheimnissen, magischen Wesen und einer unterschwelligen Bedrohung, vor allem Ophelia gegenüber, sorgt für eine besondere Atmosphäre. Hinter den Mauern der Montridge University scheint mehr verborgen zu sein, als es auf den ersten Blick erscheint, was die Geschichte zusätzlich reizvoll macht. Auch die Charaktere wurden von der Autorin interessant und vielschichtig gestaltet. Ophelia ist eine sympathische Protagonistin, die bereits viel Negatives erlebt hat, sich davon aber nicht unterkriegen lässt. Sie möchte eher nicht auffallen und einfach nur an der Montridge University studieren, nur erregt sie dummerweise die Aufmerksamkeit von Axl, Xavier und Malachi, die ihr anfangs das Leben ganz schön schwer machen. Trotzdem lässt sie sich nicht unterkriegen und zeigt eine große innere Stärke, die im Verlauf der Geschichte weiter wächst. Die drei Vampire Axl, Malachi und Xavier bringen jeweils ihre eigenen Facetten mit und sorgen für eine spannungsgeladene Dynamik. Alle drei gehören eher in die Kategorie „Moralley Grey“, was sie durch ihre Handlungen auch stets immer wieder beweisen. Das führt auch zu der einen oder anderen blutigen und auch brutalen Szene, was vielleicht nicht für jeden geeignet ist. Gleiches gilt für die Beziehung zwischen ihnen und Ophelia, die von Anziehung, Konflikten und unterschwelliger Spannung geprägt ist. Insgesamt hat mir „Forged in Blood“ sehr gut gefallen. Ich mochte die Mischung aus Dark Romance und den Vampiren sowie den anderen magischen Wesen sehr gerne. Ebenso bin ich gespannt, wie es mit Ophelia weitergehen wird, wodurch ich mich sehr auf die Fortsetzung freue. Ich vergebe dem Buch volle fünf Sterne und kann die Geschichte nur sehr an jeden empfehlen, wer Bücher mit düsterer Atmosphäre und knisternder Spannung mag.































































