Ich habe das Buch nach 1 1/2 Kapiteln abgebrochen. Der Schreibstil ist für mich extrem träge und schleppend, es macht keinen Spaß zu lesen. Außerdem ähneld das ganze eher Erzählungen von Reisen als einer Geschichte. Ich hatte mir das Buch ganz anders vorgestellt. Es passiert nicht wirklich etwas und es ist generell einfach nicht meins, dabei liebe ich Italien sehr. Leider ein riesen Flop für mich, schade :(
„Unser Leben ist nicht berechenbar. Wir haben sehr wohl Wünsche und Träume, aber wir versteifen uns nicht darauf, damit wir nicht unglücklich werden, wenn es anders kommt.“ – Seite 295
Vom Brenner bis nach Trapani – Stefan Ulrich begibt sich auf eine zweimonatige Reise durch Italien. Er möchte der Frage auf den Grund gehen, was Italien so besonders und faszinierend macht.
Dies ist tatsächlich mein erster Reisebericht, den ich gelesen habe und ich bin absolut begeistert. Stefan Ulrich hat einen tollen Schreibstil und man spürt auf jeder Seite, wie sehr er Italien liebt. Allerdings hätte ich mir Fotos von seiner Reise gewünscht.
Eine Hommage an Italien! ♥
Ich hab ziemlich lange gebraucht um dieses Buch zu beenden. Das liegt daran, dass Leser hier nur wenig neues über das Sehnsuchtsland der Deutschen erfahren. Auch der Schreibstil machte es mir schwer, das Buch zu genießen. Oftmals waren Sätze nur eine Aneinanderreihung von Worten, was das Leseerlebnis zu trocken machte und auch meinen Lesefluss störte. Zudem wurden eine Begriffe erwähnt, die ich zuvor noch nie gehört habe, welche schlussendlich (zum Beispiel) italienische Organisationen sind. Hier hätte ich gerne Erklärungen gehabt, da der Autor von einer Selbstverständlichkeit ausgeht, als hätte man Ahnung von all diesen Begrifflichkeiten.
Im Gegensatz zu Marco Maurers [b:Meine italienische Reise: oder wie ich mir in Sizilien einen uralten Cinquecento kaufte und einfach nach Hause fuhr|57425807|Meine italienische Reise oder wie ich mir in Sizilien einen uralten Cinquecento kaufte und einfach nach Hause fuhr (German Edition)|Marco Maurer|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1615837325l/57425807._SX50_.jpg|89907186]"Meine italienische Reise" fehlen in Ulrichs Buch die wahnsinnig schönen Fotografien, die die angebliche "Leichtigkeit" von der er immer wieder spricht, unterstreichen könnten.
Stefan Ulrich kenne ich seit seinen Büchern „Quattro Stagioni“ und „Bonjour la France“. Damals, um das Jahr 2008 herum, waren diese Bücher von Deutschen, die im Ausland lebten und von Lebenslust und Fremdenfrust erzählten, angesagt. Erinnerst du dich noch an die hellgelben/beigen Umschläge? Jedenfalls mochte ich sofort Herrn Ulrichs Schreibstil! Nüchtern, aber auch blumig, detailliert, geistreich, und immer schwingt diese Leichtigkeit des Sommers mit… hach!
Herr Ulrich hat sein Herz an Italien verloren (nicht an Frankreich, obwohl er auch dort gelebt hat; vielleicht nehme ich ihm das ein wenig übel); seine Schilderungen von Land und Leuten fand ich immer toll, teile aber nicht die Liebe und Faszination für Italien. Das Schöne an Herrn Ulrich ist: Er hat genug Liebe und Faszination für uns alle im Gepäck.
Der Autor ordnet gesellschaftliche Entwicklungen ein, spricht mit Einheimischen, genießt die Schönheit Italiens, erwähnt aber auch das Hässliche und kritisiert das Schlechte. Er versucht, Italien zu verstehen. Nun werden alle, die schon mal im Ausland gelebt haben, wissen: Das ist unmöglich. Herr Ulrich ist sich dieser Unmöglichkeit bewusst, gesteht sich seine verliebte Ohnmacht ein, bescheiden und wortgewandt.
Wieso es dennoch nicht für 5/5 Sterne gereicht hat? Wegen der Geschichte Italiens. Die ist für einige sicher spannend, und die jüngere Geschichte interessiert mich auch, aber wenn Herr Ulrich, siehe auch „Quattro Stagioni“, mal wieder von den Etruskern anfängt, die ab etwa 900 v. Chr. Italien bevölkerten, schalte ich ab… Nach solchen Passagen nimmt mich Herr Ulrich aber direkt wieder mit ans Meer, als wollte er sich entschuldigen. Und ich verzeihe ihm gern.
Stefan Ulrich ein für mich unbekannter Autor hat diesen schönen Roman geschrieben.
Worum geht es :
Er erzählt hier wie schön und ausdrucksvoll über die Landschaften von ganz Italien.
Mithilfe von eigenen Beobachtungen und auch vieler Gespräche,die er im Laufe der Zeit auf seiner Reise gesammelt hat. Diese Kombination hat mir sehr gefallen und ich hatte das Gefühl, in eine perfekte Urlaubslektüre ein zu tauchen. Der Autor hat mich auf eine unterhaltsame Weise mit auf eine Fahrt ins Blaue genommen. Zu bekannten und auch versteckten Orten und faszinierenden Menschen. Ich erfuhr ganz nebenbei auch sehr viel über die Geschichte, Gesellschaft und Politik Italiens. Mir hat dieses Buch sehr gefallen und es war unterhaltsam, gespickt mit Detailwissen und hat mir Italien um vieles näher gebracht.
Ich empfehle es sehr gerne weiter 💫💫💫💫💫.
Eine Reise durch Italien.....
Der Autor, selbst bekennender Italien- Fan, versucht den Leser ebenso dazu zu "bekehren".
Die Liebeserklärung an das Land südlich der Alpen is für jeden Kenner eine interessanter Reisebericht der einen sofort in dieses Land versetzt.
Mir persönlich ist es zu viel Reisebericht und kann daher nur drei Sterne geben. Allerdings würde ich Jedem mit Bezug nach Italien genau dieses Buch empfehlen.
🍕 🍷