
Was ganz anderes aber gut
Der Anfang —————— 4 widersprüchliche Regungen in Darren Jacob’s Brust, die er heftig zu ignorieren versucht, kurz bevor er ein bestimmtes Mädchen aus der elften Klasse um einen echt grossen gefallen bittet: Freitag, 25. April, 10:38 Uhr: …. Seite 5 Ja, das Buch lag jetzt doch einige Zeit, genauer gesagt, 10 jähre auf meinem SuB, Schande über mich 😅 Ich hab das Buch ehrlicherweise vor allem wegen des Titels gekauft, den fand ich einfach genial. Aber nun zur Rezension. Titel & Cover ——————— Ja, wie gesagt, der Titel ist genial, auch wenn er nicht wirklich was mit der Geschichte zu tun hat oder ich habs einfach überlesen. Der Titel wurde auch vom englischen übernommen, was ich speziell finde, denn meist weicht der deut. Titel vom Original ab. Das Cover zeigt Darren von hinten in Silluette. Und ja, ich mag’s. Passt zu einem Jugendroman Schreibstil —————- Der Schreibstil ist speziell. Nicht wegen der Sprache sondern wie die Geschichte um den 15. jährigen Darren geschrieben ist. Todd Hasak-Lowy hat sich dazu entschieden, die Geschichte als Liste zu erzählen. Klingt speziell, ja, ist es auch aber ich muss sagen… ich fand interessant. Also die Umsetzung, denn man hat dennoch alles erfahren was die Geschichte ausmacht. Man ist manchmal sogar näher an Darren dran als wenn Mans einfach erzählt hätte. Klar, Bücher jetzt nur so lesen und würde ich nicht, aber es war witzig und anders. Und ich denke, für Jugendliche sicher auch unterhaltsam. Die Geschichte ———————— Darren ist ein Teenager, 15, übergewichtig aber liebenswert. Er lebt mit der Mutter alleine in einem Haus, denn die Eltern sind seit kurzem geschieden und das hat alles verändert. Die Mutter arbeitet und muss dazu immer wieder nach Kalifornien fliegen. Sein Vater schaut ab und an nach ihm wenn er alleine ist, denn sein Bruder ist auf dem Collage und auch nicht zu Hause. Darren kommt damit eigentlich ganz gut klar. Ja, es war ne Umstellung das seine Eltern nicht mehr zusammen sind, aber es ist okay. Bis der Vater eines Morgens, als die Mutter wieder mal für die Arbeit in Kalifornien war, in der Küche stand, mit einem Donut in der Hand und ihm aus heiterem Himmel offenbarte das er Schwul sei. Man kann nicht sagen das eine Welt zusammen gebrochen ist, doch es hat dennoch etwas mit ihm gemacht. Völlig verwirrt und ja, auch wütend, rief er seinen grossen Bruder an und fragte ob er das gewusst habe. Und nein, auch er wusste das nicht. Eigentlich wäre er mit seinem Vater am Wochenende zu Nate gefahren um ihn zu besuchen, aber kurzerhand hat er entschieden die Schule zu schwänzen und sich alleine auf den Weg zu machen, denn er hatte überhaupt keine Lust mit seinem Vater dahin zu fahren, geschweige denn, mit ihm zu reden, und so nahm ein Wochenende das völlig anders lief, als erst gedacht, seinen lauf… Zitat —— 4 inhaltslose Bemerkungen, die Darrenden sich gibt, nach dem seine Mutter noch vor dem zweiten Klingeln ans Telefon gegangen ist, womit er überhaupt nicht gerechnet hat: Nichts Besonderes. ist schon in Ordnung. Ja, sicher. Na ja, wie soll’s schon sein. Seite 172 Darren, ich mag ihn wirklich. Er ist mir schnell ans Herz gewachsen und ja, manchmal konnte ich echt mitfühlen wie es ihm gehen musste. Ich glaube, so mancher Junge findet sich sicher wieder ihn ihm. Auch wenn sie nicht das gleiche Schicksal teilen, aber die Begegnungen mit Mädchen oder einfach auch nur die Gedanken die einem in dieser Zeit beschäftigen, sind sicher ähnlich. Fazit ——— Ich kann das Buch empfehlen. Es ist mal was anderes, und ist schnell gelesen. Weil es oft nicht so viel Text hat. Also nicht von der Seitenzahl abschrecken lassen. Manchmal sind die Seiten nicht mal halb voll geschrieben. 😉




