22. März
Bewertung:2.5

Glücklich sein in der Mitte des 19. Jahrhunderts

Die schlechte Sternebewertung geht nicht einzig aus dem Inhalt des Buches hervor, sondern auch aus dem Aufbau, der Art wie die Texte Schopenhauers zusammengefügt und in eine verständliche Sprache gebracht werden, ebenso gibt es bei mir Abzug bei zu kleiner Schrift, denn hier hätte man diesem Sammelsurium auch einfach etwas mehr Platz geben können, welches es zurecht verdient hätte. Zunächst einmal Aufbau und Art dieses zusammengefügten Werkes; Franco Volpi hat sich durch Schopenhauers Werke von 1819-1851 gearbeitet und dabei die 50 Lebensregeln, sowie eine Zusammenfassung der Eudämonologie verfasst. Die Umsetzung alles in eine verständliche Sprache zu bringen ist semigut gelungen; die Unterbrechungen durch etwaige Zitate auf Latein, Griechisch und Französisch Zeugen zwar von enormen Wissen seitens Schopenhauers, leider unterbrechen sie arg den Lesefluss. Vor allem jedoch unterbrechen griechische Worte den Lesefluss, die 2 Seiten zuvor erklärt wurden und dann nur noch in griechisch verwendet werden. Sehr schade. Zusammengefasst kann man diesem Büchlein Maxime für das eigene Leben entnehmen, sollte jedoch immer die eigenen Schlussfolgerungen an das Ende dieses Werkes setzen. Wer sich mit dem Thema Glück in verschiedenen Epochen und wie man dazu kommen kann interessiert, dem empfehle ich dieses Werk allemal. Achtung, eigene Erkenntnis; Für mich geht hervor, dass nur der sich im Verzicht und der Mittelmäßigkeit übt glücklich sein kann. Das Glückseligkeit mit enormen Aufwand verbunden und niemals durch äußere Einflüsse hervorgerufen und mitbestimmt werden kann... was ich aus dieser Erkenntnis ziehe, weiß ich noch nicht genau.

Die Kunst, glücklich zu sein
Die Kunst, glücklich zu seinvon Arthur SchopenhauerC.H.Beck