7. Juni
Bewertung:3

Traditioneller britischer Krimi

Vor über hundert Jahren wurde William Oakley beschuldigt, seine Frau vergiftet zu haben. Das Verfahren wurde eingestellt, doch Oakley verschwand spurlos. Als mehr als ein Jahrhundert später ein angeblicher Nachfahre Anspruch auf das Familienanwesen erhebt, wird er mit derselben Giftmethode ermordet wie einst Oakleys Frau. Superintendent Alan Markby muss die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufdecken. Hört sich erstmal spannend an, war aber nur so halb spannend. Ich fand die Idee toll, das sich zwei unterschiedliche Zeitepochen mischen. Die Geschichte spielt ja in zwei unterschiedlichen Zeiten: 1890 und 1990. Leider hat man von diesem Zeitunterschied gar nicht gemerkt- hätte ich anhand der Personen nicht gewusst, welcher Zeitraum gerade war. Wer hat sich denn 1990 im Freundeskreis noch gesiezt? Auch das Erzähltempo ist sehr gemächlich, lange Zeit passiert erstmal nichts. Für Freunde klassischer englischer Krimis aber sicherlich ok.

Mord wirft lange Schatten
Mord wirft lange Schattenvon Ann GrangerBastei Lübbe