30. Jan.
Bewertung:3.5

Gutes Buch mit Schwächen

Das Buch ist in vier Teile eingeteilt und erzählt die Geschichte von Prospero dem Herzog von Milano. Der erste und zweite Teil sind die Einleitung und erzählt dem Leser wie es zum Sturz und der Verbannung von Prospero kommt (welche im Klappentext angekündigt wurde). Genauer der erste Teil erzählt dem Leser von dem Leben Prosperos und den handelnden Figuren bis zu dem Tod seiner Frau. Und der zweite Teil dann wie er mit dem Tod umgeht und wie es zur Verbannung kommt. Ungefähr die Hälfte des Buches befasst sich mit Umständen die dem Leser durch das Lesen des Klappentextes schon bewusst sind. Dennoch ist die Vorgeschichte spannend erzählt. Und auch die magischen Elemente passen gut in die Story. Ein bisschen seltsam und unnötig, waren einzelne Kapitel aus der Sicht von Miranda der Tochter Prosperos, besonders als diese noch nicht geboren wurde oder als einjährige. Klar kann man sich das mit Magie erklären. Aber meins war es ja nicht. Dadurch das die Kapitel kurz und wenige sind, stört es aber nicht. Im dritten und vierten Teil geht es um die Geschehnisse auf einer einsamen Insel. Der Reiz hierbei ist das übliche Dilemma, man ist nicht allein auf der Insel, sondern mit Feinden, ist stark in der Unterzahl und wie überlebt die handelnde Gruppe das. Das passt alles. Es gab storytechnisch einzelne Sachen die mich ein bisschen gestört haben. Aber alles in allem war es ein gutes Buch.

Der Sturm
Der Sturmvon Tom JacubaLübbe