25. Apr.
Bewertung:4

Aller Tage Hoffnung war mein erstes Buch von Veronika Rusch - aber es wird nicht das letzte bleiben. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und fesselnd. Sie verbindet in diesem Roman erfolgreich zwei Genres: Zum einen zeichnet sie ein Gesellschaftsbild Berlins im frühen 20. Jahrhundert, in dem Frauen versuchen, sich mehr Rechte und Freiheiten zu erkämpfen und gegen Ungerechtigkeiten vorzugehen. Zum anderen ist das Buch ein Spannungsroman, da die Bahnhofsmission den Schleppern ein Dorn im Auge ist, die junge Frauen für Bordelle und andere finstere Machenschaften suchen, was eine der Protagonistinnen in Gefahr bringt. Die beiden Protagonistinnen, aber auch die die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Als Leserin versteht man ihre Beweggründe, Ziele und Träume. Die meisten Figuren stammen aus den unteren Gesellschaftsschichten oder bewegen sich außerhalb der Gesellschaft. Aber das Leben von Alice gibt Einblick ins höhere Bürgertum und die Einschränkungen, die es gerade für Frauen mit sich bringt. In dem Teil des Buches finden sich auch die kleinen Schwächen, die ich an dem Buch sehe - für Alice scheint mir alles zu glatt zu verlaufen, sie schafft es, sämtliche Probleme zu überwinden und kann problemlos mit der Armut und ihren Folgen umgehen. Und die Figuren aus dieser Gesellschaftsschicht wirken auf mich eindimensional und eher schwarz-weiß gezeichnet. Aber trotz dieser kleinen Abstriche ist das Buch eine klare Leseempfehlung.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
8. Jan.
Hoffnung in Trümmern: Die Bahnhofsmission nach dem Krieg
Bewertung:4

Hoffnung in Trümmern: Die Bahnhofsmission nach dem Krieg

Der zweite Band der Reihe konnte mich nicht ganz so sehr überzeugen wie der erste. Besonders der große Zeitsprung von rund 30 Jahren war für mich etwas zu abrupt und ließ mich emotional weniger nah an den Figuren bleiben. Die Handlung setzt am Ende des Zweiten Weltkriegs ein und führt nach Berlin im Jahr 1945. Im Mittelpunkt steht erneut Alice Hardtleben, die sich trotz aller erlebten Grausamkeiten ihren Idealismus bewahrt hat. Entschlossen möchte sie den Flüchtlingen, Traumatisierten und Überlebenden einen sicheren Ort bieten und beschließt, die Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof wieder aufzubauen. Doch ihr Vorhaben stößt auf Widerstände: Vor allem die Kirche, vertreten durch den neuen Pfarrer, begegnet ihren Plänen mit Misstrauen. Unterstützung findet Alice bei Freundinnen und alten Weggefährtinnen, die froh sind, in dieser schweren Zeit anpacken und helfen zu können. Auch ein Arzt schließt sich der Gruppe an – zunächst scheint sein Engagement ein Glücksfall zu sein. Doch nach und nach zeigt sich, dass der vermeintlich selbstlose Helfer ein dunkles Geheimnis verbirgt. Trotz meiner Kritik am Zeitsprung war das Buch insgesamt interessant zu lesen. Die Atmosphäre der Nachkriegszeit ist eindringlich geschildert, und das Thema Nächstenliebe in einer zerstörten Welt regt zum Nachdenken an.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
25. Nov.
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Bewertung:5

Als ich das Buch gekauft habe, hatte ich eine völlig andere Geschichte erwartet – eher etwas in Richtung Alltag und sozialer Arbeit in der Bahnhofsmission. Doch weit gefehlt: Stattdessen bekam ich einen richtig guten Krimi geliefert. Berlin, 1908: In der Mission am Schlesischen Bahnhof finden all jene Zuflucht, die mit großen Hoffnungen in die Stadt kommen und oft bitter enttäuscht werden. Dort treffen zwei junge Frauen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Natalie, eine mittellose, tatkräftige Abenteuerin, und Alice, die aus gutem bürgerlichen Hause stammt, sich aber nicht länger mit der Rolle der gehüteten Tochter zufriedengeben will. Gemeinsam helfen sie, wo sie nur können – und gerade Natalies offene, beherzte Art bringt viele Menschen dazu, ihr Vertrauen zu schenken. Doch schnell wird klar, dass ihr Engagement nicht überall auf Zustimmung stößt. Jemand fühlt sich durch die wohltätige Arbeit der Mission in seinen dunklen Geschäften gestört. Als eine junge Frau verschwindet, die kurz zuvor Hilfe gesucht hatte, sehen sich Natalie und Alice gezwungen, selbst aktiv zu werden. Ein spannender, atmosphärischer Krimi, der viel mehr bietet, als man zunächst vermutet – und der mich positiv überrascht hat.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
22. Sept.
Bewertung:4.5

Eine Dilogie spannender als mancher Krimi

Eine Geschichte vor historischer Kulisse, die es mir wirklich angetan hat, steckt zwischen diesen Buchdeckeln. Wobei ich mal wieder zum Hörbuch gegriffen habe. Es war zwar toll vertont, aber hier lag dennoch das einzige Manko der Story, der Schnitt ist an einigen Stellen alles andere als gelungen. Das konnte das Hörerlebnis für mich aber nur wenig trüben. Interessante Charaktere bevölkern die Zeilen. Protagonisten mit Ecken und Kanten, an deren Handeln man sich durchaus mal reiben kann. Nichtsdestotrotz habe ich viele von ihnen ins Herz geschlossen. Die Autorin wartet in dieser, häufig von mir gelesenen Zeit, mit Inhalten auf, die mir neu waren und es es gelang ihr spielend mich zu berühren und mich zum Nachdenken anzuregen. Nun hätte ich gerne noch gewusst in wie fern die Entstehung der Bahnhofsmissionen hier realistisch dargestellt war, aber darüber schweigt sich das Hörbuch leider aus. Man kann beide Teile unabhängig voneinander lesen, aber richtig rund wird die Geschichte in Kombination beider Bände. Wenn ihr historische Krimis mögt, kann ich diese Romane auf jeden Fall empfehlen und wenn nicht, dann empfehle ich sie auch 😊

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
16. März
Bewertung:4

„Die Bahnhofsmission – Ein Roman über Menschlichkeit, Hoffnung und Neubeginn“

Die Bahnhofsmission - Eines Menschen Leben" von Veronika Rusch ist der zweite Band einer Reihe, den ich ohne Vorkenntnisse des ersten Teils gelesen habe. Zu meiner Freude konnte ich mich dennoch schnell in die Handlung und Charaktere einfinden, da das Buch genügend Hintergrundinformationen bietet. Der Schreibstil war sehr flüssig und damit gut lesbar. Der Autorin ist es außerordentlich gut gelungen die Vorstellungskraft zu wecken und authentische und stimmungsvolle Bilder zu erschaffen. Berlin 1945. Der Krieg ist vorbei und die Menschen auf ganz unterschiedliche Weise gezeichnet. Während für manche der Alltag daraus besteht neue "normale" Strukturen zu schaffen, liegt dies für andere noch in weiter Ferne. Flüchtlinge, Vertriebene, Soldaten kommen am zerbombten Schlesischen Bahnhof an, oft ohne Hoffnung oder Ziel. Die Gruppe um die Hauptfigur Alice Hardtleben nimmt sich der Herausforderung an diese Menschen zu unterstützen und die sogenannte Bahnhofsmission wieder aufzubauen. Die Protagonistin Alice ist ein beeindruckender Charakter, der Mut und Stärke verkörpert und als Vorbild fungiert. Der Roman spielt in der Nachkriegszeit in einem geteilten und zerbombten Berlin und beleuchtet die Herausforderungen dieser Ära. Beeindruckend ist, wie das Vorhandensein von heute alltägliche, aber damals raren Dingen wie Kaffee, Kekse oder ein passendes Paar Schuhe die Atmosphäre des Buches lebendig und authentisch machen. Die Präsenz ehemaliger Nazis und deren Re-Integration in die Gesellschaft wird thematisiert, was mich zum Nachdenken brachte. Die Charaktere rund um die Bahnhofsmission bieten ein reichhaltiges Spektrum an menschlichen Erfahrungen und Emotionen. Ein spannendes und moralisch komplexes Beispiel ist der Charakter Offizier Wolkow, dessen Beziehung zu Alice und seine Hoffnung auf eine bessere Zukunft tief beeindruckend sind. Ein weiterer faszinierender Handlungsstrang ist die düstere Geschichte von „15“, die die grausame Realität der Kriegsopfer verdeutlicht. Ihre Schicksalsschläge und ihre Härte werfen Fragen zu Gerechtigkeit und Vergeltung auf. Aber auch die anderen Charaktere haben alle ihre eigenen, individuellen fesselnden Geschichten, Ängste und Hoffnungen. Neben hilfsbereiten und aufopfernden Personen gibt es auch Charaktere deren Vergangenheit und Motive im Unbekannten liegen und für Spannung sorgen. Abgesehen von ernsten, düsteren Themen und Kapiteln gibt es auch Momente der Hoffnung und Freude. Diese Balance zwischen Licht und Dunkel macht das Buch besonders fesselnd! Insgesamt ist "Die Bahnhofsmission - Eines Menschen Leben" ein tiefgründiger und bewegender Roman, der historische Genauigkeit mit emotionaler Tiefe verbindet. Trotz kleinerer Kritikpunkte, wie der gelegentlichen (persönlichem) Unverständnis gegenüber einiger Charaktere oder Verhaltensweisen, dem meiner Meinung nach etwas altmodischem Cover und der Tatsache, dass die Handlungspunkte in den letzten Kapiteln etwas ausführlicher hätten dargestellt werden können, bleibt das Buch durchweg spannend und regt zum Nachdenken an. Mit seinen verschiedenen Geschichten ist das Buch ein schönes Beispiel dafür, das Freundschaft und Liebe so vieles überwinden können - Zeit, Entfernung, (vermeintliche) Gesellschaftsunterschiede, Lebensformen. Es präsentiert auf eindrucksvolle Weise, dass Gutes tun nicht nur verbindet, sondern auch neue Kraft gibt.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
3. Juli
Bewertung:4

Endlich hat es Natalie geschafft ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Als Angestellte in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof geht sie in der Aufgabe auf, junge Mädchen davor zu bewahren ein Leben zu führen, wie sie es einst führte. Während ihrer Arbeit lernt sie eines Tages die junge Alice kennen. Alice ist die Tochter eines angesehen Arztes, doch möchte sie in ihrem Leben mehr erreichen, als nur Hausfrau und Mutter zu sein. Die Autorin hat eine Geschichte geschaffen um zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und beide ihre Erfüllung darin finden in der Bahnhofsmission zu arbeiten. Die Geschichte wird im Großen und Ganzen aus Sicht der beiden Frauen erzählt. Aber auch ein Nebenhandlungsstrang um Maxim ist Bestandteil der Story. Insgesamt gibt es die beiden Haupthandlungsstränge, aber auch mehrere kleinere, die die Geschichte doch etwas unübersichtlich werden lassen. Eine ganze Zeit lang weiß man nicht so recht, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Und durch Längen in der Geschichte schweift man vielleicht auch manchmal etwas vom Lesen ab. Man lernt die Frauen der Bahnhofsmission kennen, aber welche Charaktere sich dahinter verbergen, kommt aus meiner Sicht doch etwas kurz. Jedoch bekommt am einen Eindruck, welche Bedeutung Frauenrechten zu dieser Zeit eingeräumt worden. So wie es heute ist, war es schließlich nicht immer selbstverständlich. Aber das Ende kam für mich doch dann etwas unerwartet.... Fazit: Auch wenn das Buch von außen vielleicht ein wenig was anderes verspricht, handelt es sich um eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
12. Juni
Bewertung:5

Sehr gelungene und begeisternde Fortsetzung

Mit ,, Eines Menschen Leben -Die Bahnhofsmission" hat die Autorin Veronika Rusch nun den 2. Teil ihrer Dilogie veröffentlicht. Nachdem ich schon den ersten Teil mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich ganz gespannt, wie es nach dem dramatischen Ende des ersten Bandes ,, Aller Tage Hoffnung " weiter geht. Inzwischen sind 37 Jahre vergangen, Deutschland befindet sich gerade in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges. Alice Hardtleben erlebt diese letzten Tage des Beschusses mit ihren Nachbarn und ihrer Freundin Trude im Berliner Schutzkeller. Die Angst vor den heranrückenden Russen ist spürbar, besonders als heftige Schläge an der Tür zu vernehmen sind. Man macht sich auf alles gefasst. Als sie dort einen schwer verletzen jungen russischen Soldaten finden, kann Alice nicht anders und versorgt seine Wunden. So wie sie es schon als junge Frau in der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof und auch während der Kriegsjahre gemacht hat. Endlich ist der Krieg zuende. Nach diesen furchtbaren Jahren des Schreckens erwacht die Stadt , die Menschen können wieder ohne Angst vor Angriffen auf die Straßen gehen,. Obwohl die Stadt so sehr zerstört ist, viele Menschen ihr Zuhause verloren haben , ist die Hoffnung auf ein friedliches Leben und die Lebensfreude überall zu spüren und zu sehen. Als Alice am Schlesischen Bahnhof die große Menge an Flüchtlinge,n Vertriebenen und Kriegsheimkehrern sieht, beschließt sie , die zerstörte Bahnhofsmission wieder aufzubauen, damit den oft völlig entkräfteten , verletzten Menschen geholfen werden kann. Zusammen mit Trude und Martha, die sie schon von damals kennt, wird geplant. Sie erhält außerdem große Unterstützung vom russischen Oberst Wolkow. Als mit Gregor Kramm ein Arzt dazu stößt, kann es losgehen. Die Abkömmlinge sind überaus dankbar für heißen Tee, etwas Brot und ärztliche Hilfe. Doch warum reagieren einige so heftig , wenn sie den Arzt sehen? Hat er etwas zu verbergen? Auch Nathalie zieht es nach Kriegsende aus Amerika zurück nach Berlin, das sie damals so plötzlich verlassen hat. Ihre Tochter Claire begleitet sie. Sie weiß nichts über die Vergangenheit und das Leben ihrer Mutter in Deutschland, das soll auch so bleiben, denn die Wunden aus dieser Zeit sitzen tief. Werden sich die einstigen Freundinnen sich wiedersehen ? Können sie dann an die alte Vertrautheit wieder anknüpfen, oder ist die Enttäuschung, daß Nathalie ohne Abschied damals gegangen ist zu groß? Durch die bildgewaltigen Beschreibungen der Handlungsorte und der allgemeinen Situation in den verschiedenen Sektoren der Stadt, sind bei mir sofort Bilder vor meinen Augen entstanden. Zerstörte Häuser, Frauen , die Trümmer wegräumen müssen , die Präsenz von alliierten Soldaten, die Wohnungsnot, die alltäglichen Sorgen, aber auch die Freude am Leben , die bei Tanzveranstaltungen deutlich zu spüren ist, sind absolut realistisch und anschaulich dargestellt. Die Personen sind detailliert und liebevoll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Sorgen und Nöte, Ängste , ausgelöst durch furchtbarste Erlebnisse während des Krieges sind so eindrucksvoll beschrieben, daß ich so manches Mal innehalten musste und Gänsehaut bekam. Gleichzeitig meine Achtung stieg, wie diese Menschen mit ihrem Schicksal ihr weiteres Leben gestalten mussten. In einigen beschriebenen Köpfen ist trotzdem das Gedankengut der Nazis immer noch präsent. Sie wollen das Unrecht nicht sehen , was zu,m Beispiel den Juden angetan wurde. Obwohl das Leben der Protagonisten nicht immer einfach war, Erlebnisse der Vergangenheit sie sehr geprägt haben, bleibt noch Raum für Gefühle und Hoffnung auf Liebe und Glück, wenn man es zulässt. Auch wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat , kommt man gut in die Geschichte hinein da Veronika Rusch die Geschehnisse aus dem ersten Teil äußerst geschickt in die Geschichte mit einfließen lässt. Aber es ist ein bedeutend größerer Genuss beide Teile zu lesen. Im Laufe der Geschichte trifft man auf alte Bekannte und erfährt was diese erlebt haben . Die verschiedenen Handlungsstränge finden hervorragend zu einem zusammen und die Spannung nimmt immer mehr zu. Ich konnte mich kaum von der Geschichte lösen , so sehr hat mich Veronika Rusch mit ihrem großartigen Schreibstil in den Bann gezogen. Die historische Entwicklung hin zu einem geteilten Berlin fließt wunderbar mit in das Geschehen ein. Ich bin auch vom zweiten Teil absolut begeistert und empfehle diesen großartigen, spannenden und berührenden Roman mit beeindruckenden Protagonisten von ganzem Herzen uneingeschränkt weiter. Ein wunderbares Leseerlebnis über die Anfänge und den Wiederaufbau der Bahnhofsmission, die auch heute noch so wichtige und großartige Arbeit leistet.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
10. Juni
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Im 2.Teil der Bahnhofsmission erlebt man als Leser einen Zeitsprung nach Berlin, kurz nach Kriegsende 1945. Die bereits im 1.Teil bekannte Alice Hardtleben setzt sich für all die Flüchtlinge, Überlebenden und Kranken ein, die der Krieg hart getroffen hat. So möchte sie die Hilfsstation am Schlesischen Bahnhof wieder aufbauen, auch wenn sie mit einigem Widerstand rechnen muss. Nach und nach begegnet sie früheren Bekannten, das Wiedersehen belebt ihren Zusammenhalt und ihre Freundschaft. Doch noch immer verfolgt sie alle die Vergangenheit, etliche Geheimnisse kommen ans Tageslicht und sorgen für viel Spannung und Konflikte. Der Titel spielt hier in verschiedener Hinsicht eine wichtige Rolle, nicht nur was die ganzen Opfer und Betroffenen des Krieges betrifft, auch all die Schicksale, schönen aber auch erschütternden Begegnungen. Die Schilderung der Nachkriegswehen ist traurig, emotional, schonungslos. Besonders was Alice und ihre Freundinnen erleben, zusammen mit den Menschen, mit denen sie zusammengepfercht zusammenwohnen und sich arrangieren müssen. Doch Mut, Zuversicht und Hoffnung spielen bei ihnen eine große Rolle, die Bahnhofsmission wieder zu dem zu machen, wofür sie bereits bekannt und gern aufgesucht wurde. Für reichlich Spannung sorgt auch der russische Offizier Wolkow, ebenso wie der plötzlich aufgetauchte Arzt Gregor Kramm. In 3 Teilen erhält man Einblicke in das Leben der Protas, erfährt mehr über die geheimnisvolle Baba aus dem 1.Band und auch, was in der Zwischenzeit aus allen geworden ist. So manches Schicksal ist mir wirklich nahe gegangen und ich hab mich über manche Entwicklung und Überraschung sehr gefreut. Das Thema Zuversicht und Hoffnung in der Not wird wie ein roter Faden mit der Geschichte verwoben, es gibt berührende Szenen, ebenso wie eine große Portion Dramatik und auch die Romantik findet hier einen schönen Platz. Insgesamt eine empfehlenswerte Reihe, liebenswerte, sympathische Charaktere mit einer packenden Story über Freundschaft, Zusammenhalt und Neuanfänge.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
5. Juni

Ein absolut lesenswertes Stück Zeitgeschichte

Ich durfte im Rahmen einer super Leserunde der Lesejury den zweiten Band der Bahnhofsmission namens "Eines Menschen Leben" von Veronika Rusch, erschienen im Bastei Lübbe Verlag bereits lesen und ich finde, dass sich das eine Jahr Wartezeit nach dem ersten Teil absolut gelohnt hat. Diese zwei Bücher sind mit so viel Herz geschrieben, das liest sich einfach in jeder Zeile. Mir haben sie immer mal wieder die Tränen in die Augen getrieben, da die Geschichten von Alice und Natalie so viel Tiefe haben und ich es mir einfach gut vorstellen konnte. Man kann diesen zweiten Teil auch eigenständig lesen, ohne Vorkenntnisse aus dem vorherigen Buch zu haben, wobei ich jedem nur empfehlen kann, beide Bücher zu lesen. Es geht in diesem Buch nunmehr um die Zeit direkt am Ende des zweiten Weltkrieges. Alice lebt weiterhin in Berlin und sieht die Not rundherum, die überall und bei jedem herrscht. Sie beschließt, die Bahnhofsmission wieder aufzubauen und versucht dafür zuerst bei der Kirche und dann auch bei den russischen Besatzern dafür Hilfe und Hilfsmittel zu bekommen. Doch gerade zu jenen Zeiten ist das natürlich nicht einfach und so mancher Stein muss erst einmal aus dem Weg geräumt werden. Zeitgleich trifft Natalie im zerbombten Berlin ein. Sie hat die letzten Jahrzehnte in Amerika gelebt, doch ihr Herz zieht sie wieder hierhin zurück. Sie besucht Orte, mit denen sie emotionale Erinnerungen verbindet und auf diesem Wege treffen sich die beiden Freundinnen tatsächlich wieder. Keine von beiden hat damit gerechnet, die andere noch einmal lebend wieder zu sehen und jetzt ist es nach kurzer Zeit bereits so, als wären die Jahre nie dazwischen gewesen. Natürlich gibt es da noch einiges mehr zu berichten, aber das dürft ihr dann selbst lesen, ich möchte ja nicht alles hier verraten. Ich kann nur jedem ans Herz legen, diese Bücher zu lesen, es ist eine große Bereicherung für jeden. Mir bleibt nur, Danke zu sagen, dass ich es lesen durfte. #unbezahltewerbung ##rezensionsexemplar

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
4. Juni
Bewertung:5

Spannende Fortsetzung Berlin im Jahre 1945: Nach Ende des 2. Weltkrieges kehrt Alice zurück zum Schlesischen Bahnhof. Das Bild, welches sich ihr hier bietet, animiert sie dazu, die Bahnhofsmission wieder ins Leben zu rufen. Mit Hilfe der Roten Armee gelingt es ihr, den hier Ankommenden Hilfestellungen und vor allem Nahrung zu geben. Als dann noch mit Dr. Kramm ein Arzt zu den Helfenden dazustößt, ist Alice Zuversicht geweckt. Doch der Arzt ist nicht der, der er zu sein scheint und als eines Tages Natalie mit ihrer Tochter am Schlesischen Bahnhof erscheint, scheinen die alten Muster wiederhergestellt zu sein. Doch was Natalies Tochter nicht ahnt, auch ihre Mutter umgibt ein Geheimnis. „Die Bahnhofsmission - Eines Menschen Leben“ ist der zweite Band der Reihe „Heldinnen des Alltags“ von Veronika Rusch. Das Buch beginnt zu Zeiten des 2. Weltkrieges und bezieht sich dann auf die Zeit kurz danach. Die Autorin schafft es, die Atmosphäre kurz vor Ende des Krieges und kurz nach Ende des Krieges in anschaulicher Weise darzustellen. Vor allem die Sorgen und Nöte der Menschen, ihre Empfindungen und Handlungen verursachen dabei so manches Mal Gänsehaut und lassen den Leser schockiert zurück, indem dieser sich fragt, was Menschen erlebt haben müssen, um die beschriebenen Gefühle zu empfinden. Verzweiflung, Abscheu, Zukunftsängste, aber auch Handlungsweisen aus vergangenen Tagen stehen oftmals im Mittelpunkt der Charaktere der Geschichte. Genau diese Aspekte machen das Buch für mich sehr authentisch. Alice stellt in diesem Band die Protagonistin da. Veronika Rusch hat sie in meinen Augen als eine Art „Eiserner Lady“ skizziert, kühl und unnahbar. Dennoch finden sich zwischen den Zeilen die Züge der Alice aus dem ersten Band wieder. Gleiches gilt für den Charakter der Natalie. Nach und nach erfährt man die Geschichte der beiden Frauen zwischen Band 1 und Band 2. Doch auch die Geschichte um „Fünfzehn“ und Claires Suche nach der Wahrheit verleihen dem Roman eine tolle Spannung und verleiten den Leser, immer weiterlesen zu wollen, um die Geheimnisse der Geschichte aufzudecken. Ich kann diese Geschichte allen Lesern des ersten Bandes wärmstens empfehlen und all jenen, die historische Romane lieben und dabei keine Romantisierung der Geschichte erwarten, denn Kitsch oder ganz große Gefühle sind hier nicht zu erwarten, was sich aber sehr gut in die Geschichte einfügt!

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
9. Nov.
Bewertung:4

Inhalt: Eine Bahnhofsmission, in der Verzweifelte Hoffnung und Zuflucht suchen und eine sich alles verändernde Begegnung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und bald schon in große Gefahr geraten. Bislang kannte ich noch kein Werk der Autorin, aber das hat sich spätestens mit diesem Buch geändert. Schon alleine das Cover und die Vorschau sind vielversprechend und hat man erstmal angefangen zu lesen, ist man sofort in der Geschichte gefangen. Was harmlos klingt, entpuppt sich schon bald spannungsgeladen mit jeder Menge Gänsehaut und ist sehr bewegend. Eine ganz normale Heimreise mit ihrer Schwester Constanze wird für Alice bald lebensverändernd, denn im Zug hilft sie einem kranken, jungen Mädchen, deren Schicksal schon bald Kontakt mit der Bahnhofsmission bedeutet, mehr als gedacht, denn diese Einrichtung kämpft gegen mächtige Feinde und schon bald stecken die führende Leiterin Natalie und auch Alice in größter Gefahr… Meinung: Ich habe die Seiten verschlungen, denn beide Frauen sind zwei ganz starke Charaktere, die man sofort ins Herz schließt. Jede setzt sich nach ihren Möglichkeiten ein und das mit ganzem Herzen. Obwohl gerade Natalies Vergangenheit so bewegt und schrecklich ist, spürt man hier ihre Berufung, und trotz Gegnern und schrecklichen Ereignissen zögert sie nicht, um die zu kämpfen, die so dringend Hilfe benötigen. Durch den Mut und die Entschlossenheit, etwas an den Missständen zu verändern, schließt man die Mitarbeiter der Bahnhofsmission wirklich ins Herz. Man ahnt zu keiner Zeit, was das Motiv sein könnte, aber durch viele interessante und spannende Details wird man regelrecht fortgerissen in einen Strudel, der weitgreifender als erahnt ist. So verschlingt man Seite um Seite und fiebert dem Finale hin, wird verzaubert von authentischen, liebenswerten, aber auch düsteren Charakteren und ist in einer Geschichte gefangen, die eine Mischung aus Crime, historischem Ereignis und fiktiver Erzählung ist. Ein großartiger Schreibstil und dem Ende nach zu urteilen mit einem kleinen Cliffhanger, muss es einfach eine Fortsetzung geben, denn der Schluss hat mein Herz bluten lassen. Fazit: Eine wundervolle Geschichte, voller Überraschungseffekte, die toll ineinanderfließen, dramatisch, faszinierend und doch sehr nachdenklich stimmend, teils auch mit gesellschaftskritischen Elementen, die aber perfekt zum Inhalt passen. Interessant fand ich auch, wie an einem historischen Ort eine Mischung aus einer wahren Begebenheit und dieser fiktiven Geschichte entstanden ist, deren Geschehnisse leider noch bis in unsere heutige Zeit anhalten und nicht genug gewarnt und aufmerksam gemacht werden kann. Der Schluss wirkte etwas schnell zusammengefasst, da hätte ich mir noch ein klein wenig mehr Details gewünscht, auch wenn es eine Fortsetzung gibt, auf die ich jetzt schon sehr gespannt bin. Ich hätte nicht geahnt, was mich hier erwartet, doch am Ende kann ich nur sagen, dass diese Geschichte ganz speziell und besonders ist und eine große Leseempfehlung bekommt. „Überall auf der Welt waren Bahnhöfe Orte der Einsamkeit und der Sehnsucht. Orte, die nirgendwohin gehörten, für die Ankommenden waren sie noch nicht das Ziel, für die Abfahrenden nur noch eine Erinnerung dessen, was sie zurückließen.“ (Buchzitat)

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
6. Apr.
Bewertung:4

Weniger ist manchmal mehr Natalie ist glücklich - Endlich hat sie es geschafft, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Angekommen in einem besseren Leben und als Angestellte der Bahnhofsmission am Schlesischen Bahnhof in Berlin lernt sie die Arzttochter Alice kennen. Alice ist eine Frau, die sich nicht als hübsche Tochter und zukünftige Hausfrau, Mutter und Ehefrau sieht. Beide Frauen kämpfen für bessere Verhältnisse, jede auf ihre Art, aber doch zusammen bis Natalies Vergangenheit Schatten auf die Arbeit der Frauen wirft. Veronika Rusch hat eine Geschichte um zwei junge Frauen geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Geschichte spielt zumeist aus den Perspektiven der beiden Protagonistinnen, Alice und Natalie. Aber auch ein Nebenhandlungsstrang um Maxim ist Bestandteil der Story. Insgesamt gibt es die zwei Haupthandlungsstränge, aber auch weitere kleinere, sodass die Geschichte zwar nicht unübersichtlich wird, aber doch immer mal in andere Richtungen unterwegs ist. Als ich das erste Mal über dieses Buch las, hatte ich die Erwartung, die Arbeit der Bahnhofsmission in ihren Anfängen kennenzulernen, die Frauen, die sich dahinter verbergen, die sie geprägt haben. Jedoch hat sich diese Erwartung durch die vielen Handlungsstränge nicht erfüllt. Auch ist mir nicht ganz klar geworden, welche Absicht die Autorin mit dem Verlauf ihrer Geschichte hat bzw. in welchem Genre sie zu Hause sein soll. Für mich wirkte es teilweise wie ein Krimi. Das wiederum hatte jedoch den Vorteil, dass die Geschichte sich als sehr spannend gestaltete und das Bedürfnis immer weiter zu lesen, sehr groß war. Ich finde es auch schade, dass das Hauptthema - die Bahnhofsmission und ihre Mitarbeiterinnen zu kurz kam und auch die Thematik, die sich darum gestaltete - die Rechte der Frauen. Die Mitarbeiterinnen der Bahnhofsmission werden zwar vorgestellt und man bekommt einen Einblick, welche Charaktere sich dahinter verbergen, aber eben zu knapp. Auch die Rahmenhandlung um Gerda, einhergehend mit der von Baba, werden durch das ganze Buch hin nicht vernachlässigt und erklärt viele historische Details, vor allem rechtliche, zur damaligen Zeit sehr anschaulich. Sowohl diese Handlung als auch die Botschaften zum Thema Frauenrechte sind interessante und wichtige Details, denn einprägsam ist „Menschenrechte haben kein Geschlecht“. Was für mich sehr überraschend war, war das Ende. Ich denke, das hat auch sehr viel Potenzial für einen Anschlussroman gelassen! Alles in allem sind für mich Titel, Beschreibung und Genre irreführend, doch lässt man dieses außen vor, handelt es sich bei diesem Buch um einen spannenden Roman/ Krimi, der fesselnd ist, viele Menschen unterschiedlicher Couleur und Gesellschaftsschichten in einer Geschichte vereint. Doch alles in allem wäre weniger und damit eine tiefere Geschichte etwas mehr gewesen. Dennoch ein gutes Buch!

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
3. Apr.
Bewertung:5

Eine sehr spannende historische Geschichte über den Kampf zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten

Ich gebe zu, anfangs hatte ich andere Vorstellungen von diesem Buch. Doch die wurden weit übertroffen. In der Bahnhofsmission - Aller Tage Hoffnung von Veronika Rusch wird die Geschichte von zwei grundverschiedenen Frauen im Jahre 1908 erzählt. Da ist zum einen Natalie, Tochter eines Puppenspielers im Wanderzirkus, die als sehr junges Mädchen bereits vom brutalen Vater weggelaufen und sich allein durchschlagen musste. Als junge Frau arbeitet sie schließlich in der schlesischen Bahnhofsmission als feste Kraft und gibt den dort eintreffenden Frauen Mut und Unterstützung, die ihr selbst immer gefehlt hat. Dann ist da Alice, Tochter eines hochangesehenen Chefarztes und immer gutsituiert und sehr gut behütet gewesen, die mit ihrer Schwester Constanze eine Zugfahrt unternimmt und an eben diesem Bahnhof aussteigt und ihr die Frauen der Bahnhofsmission auffallen. Da Alice jemand ist, der unbedingt arbeiten will und nicht nur hübsch anzusehen sein möchte, stiehlt sie sich künftig immer öfter von zu Hause weg um auch als Freiwillige in der Mission mit anzupacken. Sie wird dort gern gesehen und geschätzt. Dann gibt es einen spannenden Teil und zwar den ominösen Pavel. Dieser fängt unbedachte junge Frauen und sie werden nie wieder gesehen. So passiert es auch bei der jungen Gerda. Er spricht sie am Bahnsteig an und will gerade mit ihr zu einem angeblichen neuen Arbeitsherrn gehen als Natalie dazwischen geht. Im Laufe des Buches kommt es natürlich zu immer weiteren Reibereien und alles baut sich immer mehr auf. Ich muss sagen, ich bin nur so durch dieses Buch geflogen. Der Text lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen und viel zu schnell ist man dann doch am Ende angelangt. Ich hoffe, es wird nicht zu lange dauern, bis es zum nächsten Teil kommt.

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe
31. März
Bewertung:4

Berlin, 1908. In der Mission am Schlesischen Bahnhof finden die Verzweifelten, die mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Großstadt strömen, Schutz. Hier führt das Schicksal auch zwei junge Frauen zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die mittellose Abenteuerin Natalie ― und Alice, die aus gutem, großbürgerlichem Hause stammt, sich aber mit der Rolle der behüteten Haustochter nicht zufriedengibt. Gemeinsam helfen sie, wo sie nur können. Dabei ist Natalies zupackende Art Gold wert, denn die Menschen vertrauen ihr. Doch bald zeigt sich, dass nicht alle mit dem wohltätigen Tun einverstanden sind. Irgendjemand sieht seine Geschäfte mit den Schutzbedürftigen gestört ... Meinung Der Einstieg ins Buch gestaltete sich leicht. Natalie muss an der Seite ihres Vaters das Publikum im Zirkus unterhalten. In einem viel zu kleinen Harlekin Kostüm. Jahre später arbeitet sie im Scheunenviertel in der Bahnhofsmission. Alice aus guten Hause, will fortan auch in der Mission helfen, als Tochter eines Arztes beherrscht sie erste Hilfe und kennt sich mit Verbänden aus. Aber ihr Glück wird bedroht denn Frauen werden verschleppt und ermordet. Und politisch bewegt sich etwas, um das Frauenwahlrecht wird gekämpft. Ein vielschichtiges Buch, Dramatisch emotional und mit Krimi Elementen. Das lesen hat mir sehr viel Freude bereitet, die Protagonisten waren gut gezeichnet. Große Lese Empfehlung

Die Bahnhofsmission
Die Bahnhofsmissionvon Veronika RuschLübbe