12. Jan.
Nach zweimaligem Pausieren bin ich einfach nur froh endlich durch mit dem Buch zu sein 😮‍💨. Einmal hätte ich sogar fast abgebrochen!
Bewertung:1

Nach zweimaligem Pausieren bin ich einfach nur froh endlich durch mit dem Buch zu sein 😮‍💨. Einmal hätte ich sogar fast abgebrochen!

»Vor undenklichen Zeiten, als die Erde noch jung war, herrschten schreckliche Gottheiten über jedwede Kreatur: die GROSSEN ALTEN. Sie verhöhnten alles Leben und schufen sich Dienerwesen aus unheiligem Protoplasma. Dieser Frevel rief andere, mächtigere Götter von den Sternen herbei, und in einer einzigen feurigen Nacht besiegten sie die GROSSE ALTEN und verbannten sie in finstere Kerker jenseits der Wirklichkeit. Und sie verschlossen diese Kerker mit sieben Siegeln. So schlafen die grausamen Dämonen bis heute, und nur ihre Träume und Gedanken durchstreifen unsere Welt. Was aber, wenn jemand die Siegel findet und bricht? Es wäre der Tag der Akopalypse. Die Schreckensherrschaft der ALTEN würde neu beginnen. Dieser Tag ist nicht mehr fern …« [🫣 Akopalypse, ernsthaft? 🤔 Ich weiß zwar was eine Apokalypse ist, aber … was bitte ist eine Akopalypse?🤣] ✴️ Dies ist bereits der vierte Band zum »DER HEXEN-ZYKLUS« von Wolfgang Hohlbein. Ursprünglich erschien die Reihe als "Groschen- romane" (🤔 kennt man diesen Begriff heute überhaupt noch?). Das Buch ist in "11 Bücher" und einem Prolog unterteilt. Letzterer fasst die Ereignisse der vorigen drei Bände zusammen, wodurch sich dieser Band unabhängig von den anderen lesen lässt. Ich habe die Vorigen selber nicht gelesen und beabsichtige dies auch nicht nachzuholen, der Band hat mir gereicht. 😮‍💨 Die "11 Bücher" sind, die damals einzeln erschienenen "Groschenromane": • Brücke am Ende der Welt (Erstes Buch) • Necron - Legende des Bösen (Zweites Buch) • Buch der tausend Tode (Drittes Buch) • Die Macht des Necronomicon (Viertes Buch) • »Stirb, Hexer!« (Fünftes Buch) • Die seelenlosen Killer (Sechstes Buch) • In der Festung des Dschinn ( Siebtes Buch) • Das Auge des Satans (Achtes Buch) • Die Rache des Schwertes (Neuntes Buch) • Geistersturm (Zehntes Buch) • Hochzeit mit dem Tod (Elftes Buch) Die Geschichte dreht sich um den jungen Mann Robert Craven, der als Nachkomme seines verstorbenen Vaters, der Hexer Roderick Andaras, sein Erbe als Hexer antritt und die Aufgabe erhält die sieben Siegel der Macht vor den Dienern der GROSSEN ALTEN zufinden, um den Untergang der Welt zu verhindern. 🤔 Klingt an sich schon ganz spannend und nach viel Potential … stellt sich aber doch schnell als eine eher langatmige Geschichte heraus, in der der "Held" überwiegend, von seinen verschiedenen Feinden, gefangen gehalten wird. Und wenn er mal aktiv zur Handlung beiträgt, und nicht gerade starr vor Angst nur nutzlos zuschaut 🫣, hilft ihm eher Glück als Verstand. 😮‍💨 Kurz um ich wurde allgemein mit den Charakteren in dem Buch nicht warm. 📜🖋️ Der Schreibstil sorgte bei mir für gemischte Gefühle. Einerseits beschreit er die Handlung und alles ganz gut, oft war mir das dann aber doch zu ausschweifend. Das ein oder andere Logigloch riss mich gelegentlich aus dem Lesefluss, wie auch die häufigen falschen Buchstaben bei kurz Worten. Mehr als einmal wird so ein "und" zu "uns", "der" zu "des" oder ähnliches. Gelegentlich findest sich auch ein Trennstrich mitten in einem Wort, was sich eventuell durch den Formatwechsel von "Groschenheft" zu Buch erklären lässt. Auch missfielen mir die Phrasen, die Hohlbein immer Mal wieder fast eins zu eins wiederholte. Gerade in den letzten zwei "Bücher" werden ganze Sätze eins zu eins wiederholte 😒. Auch das ständige hin und her springen der Schauplätze verwirrte, da oftmals ein trennender Abstand dazwischen gefehlt hat. Interessant war zumindest der Wechsel der Perspektive. Während die Abschnitte mit Robert Craven in der "Ich"-Form verfasst ist, sind alle Anderen in der Dritten Person geschrieben. Mich konnte dieses Buch absolut nicht überzeugen.😮‍💨 Zweimal hab ich es unterbrochen und andere Bücher zwischenrein geschoben. Auch überlegte ich es abzubrechen, hab es aber dann doch zu Ende gelesen. Ganz am Ende baut es eine gute Spannung noch auf aber endent dann total abrupt. Fazit: Lohnt sich nicht zu lesen. 😒 ✴️ Hier noch einen Satz der mir ziemlich gut gefallen hat trotz des miserablen Buches: »Aber es war eindeutig ungewöhnlich, dass wer immer dieser Jemand war, er musste wohl zu mir wollen - und es gab unter denen, die mich auch nur halbwegs kannten, absolut niemanden, der nicht gewusst hätte, wofür ich Besuche vor der Mittagsstunde hielt: für vorsätzliche Körperverletzung.« [Seite 335]

Die sieben Siegel der Macht
Die sieben Siegel der Machtvon Wolfgang HohlbeinLübbe