6. Okt.
Bewertung:4

Eine Geschichte um ein junges Mädchen mit sehr ernsten Themen wie Essstörungen, Psychiatrie und Selbstverletzung. Aber auch Themen wie die erste Liebe, Gefühle und Selbstvertrauen. Eine Triggerwarnung muss auf jeden Fall ausgesprochen werden, da diese Themen explizit erzählt werden und für aktuell labile oder anfällige Personen nicht geeignet sein können. Die Geschichte liest sich rein sprachlich leicht und flüssig, Ich habe ein wenig gebraucht, aber dann bin ich schnell in den Erzählfluss eingetaucht und habe das Buch innerhalb weniger Tage beendet. Ein kleines Manko waren die sprachlichen Wiederholungen, viele Sätze kamen und Beschreibungen von Blicken und Emotionen wiederholten auch durch das ganze Buch hindurch, sodass mir dies auffiel und ich mir ein klein wenig mehr sprachliche Vielfalt gewünscht hätte. Es gab ein paar Rechtschreibfehler, das bringt mich immer ein wenig aus dem Lesefluss. Die Geschichte um Fiona ist sehr ernst und nimmt einen mit. Fiona musste einiges durchmachen und reagiert darauf mit vielen selbstschädigenden Tendenzen. Vieles ist verständlich, manchmal hätte ich sie aber auch gerne geschüttelt, weil sie zu sehr im Selbstmitleid versunken ist und andere Menschen gar nicht mehr zu Wort kommen ließ, um sich dann noch mehr in ihre Verhaltensweisen reinfallen zu lassen. Durch die Therapien lernt sie, über Ihren Tellerrand hinauszuschauen und andere Menschen und die Welt wieder wahrzunehmen, wieder ein Teil davon sein zu wollen. Ihre Themen sind mir nicht unbekannt. Daher finde ich das Buch gelungen, aber nur für Leser, die stabil und reflektiert an diese Themen in Romanform herangehen können und damit umgehen können. Ich habe am Schluss mehr mit Fiona mitgefiebert, als ich zu Beginn gedacht habe. Dies wird auf jeden Fall nicht das letzte Buch der Autorin für mich gewesen sein.

Zeig mir, wie ich überlebe
Zeig mir, wie ich überlebevon Lea-Sophie Schwarzattredition
5. Feb.
Bewertung:3.5

Düster, bewegend und hoffnungsvoll – mit einem etwas abrupten Ende

Zeig mir, wie ich überlebe von Lea-Sophie Schwarzat ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mit einer düsteren, bedrückenden Atmosphäre beginnt und den Leser langsam auf eine Reise voller Schmerz, Heilung und Hoffnung mitnimmt. Die Geschichte überzeugt durch authentische Charaktere, ehrliche Emotionen und eine realistische Darstellung von Trauma und persönlichem Wachstum. Besonders beeindruckend ist die Art, wie das Buch mit schweren Themen umgeht, ohne sie zu romantisieren. Stattdessen wird der Kampf der Protagonistin einfühlsam und nachvollziehbar erzählt. Mit jeder Seite wächst das Licht der Hoffnung, was die Entwicklung der Geschichte umso berührender macht. Ein kleiner Kritikpunkt ist das Ende: Das "Happy End" fühlt sich ein wenig zu kurz an, als hätte die Geschichte an diesem Punkt noch mehr Raum gebraucht. Nach all der Dunkelheit hätte es gutgetan, die Hoffnung und den Frieden der Charaktere ausführlicher zu erleben. Ein intensives und bewegendes Buch, das schwere Themen mit Feingefühl behandelt und eine Geschichte über Überleben, Heilung und Hoffnung erzählt. Trotz des etwas abrupten Endes eine lesenswerte Empfehlung für alle, die emotionale, tiefgehende Romane mögen.

Zeig mir, wie ich überlebe
Zeig mir, wie ich überlebevon Lea-Sophie Schwarzattredition
2. Feb.
Bewertung:5

Ein gelungenes Buch das mich zum Nachdenken bringt. Die Geschichte um Fioana war für mich sehr emotional, kenn ich doch auch selbst jemanden mit physischen Problemen. Die Geschichte ist toll aufgebaut zwischen häuslicher Gewalt und den Tagen in der Klinik. Ich hab oft Taschentücher gebraucht und war danach sehr aufgewühlt. Es war mein erstes Buch der Autorin aber bestimmt nicht das letzte. Der Schreibstil ist so leicht, daß man einfach durchliest.

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20. Jan.
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Bewertung:5

ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟 [Werbung/ Rezensionsexemplar] Autorin: Lea ET: 15.01.2025 ⭐️ 5/5 Danke, dass ich die Möglichkeit bekommen habe dieses Buch vorab lesen zu dürfen. Vorab möchte ich euch sagen, lest unbedingt die Triggerwarnung! Denn es geht hier um ein Buch in dem schwierige Themen behandelt werden. Lea schafft es durch ihren lockeren Schreibstil dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Dennoch musste ich es zeitweise an die Seite legen und innehalten. Ich finde es grausam dass es tatsächlich Menschen gibt die solche Gewalt erfahren haben. Fiona geht durch die Hölle und hat nur noch ein Ziel - sie möchte sterben. Ich fand die Lehrerin wirklich toll- sowas muss auch in der Wirklichkeit geben. Sie ist engagiert und wie sagt man so schön, sie lebt ihren Job. Sie hilft Fiona und zeigt das es auch noch andere Wege geben kann und somit holt Fiona sich Hilfe. Und landet dementsprechend in einer Psychiatrie. Einfach toll wie Lea es geschafft hat dass man einen Eindruck bekommt wie der Alltag in einer Psychiatrie aussehen kann. Hier lernt Fiona Milea kennen. Eine Liebe mit den verschiedensten Problemen treffen hier aufeinander. Schafft Fiona sich ihrem inneren Dämonen zu stellen? Gibt es für beide eine Chance? Mehr erfahrt ihr im Buch! Die Liebesgeschichte hat mich sehr berührt aber auch dass es Menschen gibt, wie die Lehrerin, die nicht wegschauen. Das gibt einem Hoffnung. Und deshalb kann ich euch ᴢᴇɪɢ ᴍɪʀ ᴡɪᴇ ɪᴄʜ üʙᴇʀʟᴇʙᴇ ans Herz legen. Lest das Buch mit bedacht und nehmt was für euch mit. Ich werde nicht wegschauen. Wenn ich so etwas mitkriege hoffe ich auch dass ich der Person irgendwie helfen kann. Auch wenn es der Person hilft einfach nur anwesend zu sein - das reicht meistens schon aus. #rezensionsexemplar #rezension #blogger #youngadult #bücher #queeregeschichte #mentalhealth #leseempfehlung

Zeig mir, wie ich überlebe
Zeig mir, wie ich überlebevon Lea-Sophie Schwarzattredition
15. Jan.
Bewertung:4.5

Ein Buch zum Mitfühlen

Dieses Buch der Autorin war mal wieder einfach gelungen. Ich liebe ihren ehrliche leichlesbaren schreibstyle. Die Handlungen waren entweder immer nachvollziehbar oder man wusste wieso es nicht viel Sinn macht weshalb man so handelt. Das Thema wurde sehr einfühlsam und respektvoll thematisiert. Am meisten verliebt habe ich mich aber in die neben Charakter. Die neben Charaktere wurden so schon aufgebaut obwohl der haubt Charakter Fiona im Vordergrund stand. Das zusammen spiel der Charaktere hat das Buch für mich ausgemacht. Ich kann die geschichte empfehlen ABER bitte beachtet die trigger Warnungen!!!

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Zeig mir, wie ich überlebevon Lea-Sophie Schwarzattredition
5. Jan.
Bewertung:5

Emotional über das Überleben mit einer psychischen Erkrankung

**** Worum geht es? & Mein Eindruck **** Schwarzat ist dafür bekannt, Geschichten zu erschaffen, in denen junge Charaktere meist in häuslicher Umgebung durch die Hölle gehen und verzweifelt nach einem Ausweg suchen. So ist es auch in dieser Geschichte mit der Protagonistin Fiona. Das Buch teilt sich in zwei Teile: das Leben in häuslicher Gewalt und die persönliche Entwicklung in einer psychiatrischen Einrichtung. Dank der Länge des Buches bekommen beide Teile viel Aufmerksamkeit, und die Begleitung Fionas war für mich dadurch äußerst intensiv. Der Wechsel zwischen inneren Monologen, kurzen Dialogen und längeren E-Mails war stilistisch nicht nur erfrischend, sondern ermöglichte mir auch, Fiona auf unterschiedlichen Ebenen zu verstehen. Die Kontakte, die Fiona vor und während ihrer Zeit in der Psychiatrie knüpfte, waren eine wahre Erleichterung für mich. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie viel wir als Menschen erreichen können, wenn wir uns öffnen und nicht allein sind. Eine wertvolle Botschaft, die Schwarzat mit relevanten, aber auch triggernden Themen verknüpft. Unter den bisher erschienenen Büchern erreichte mich dieses auf besondere Weise. **** Empfehlung? **** Die Bücher der Autorin sind keineswegs leichte Kost. Wer jedoch junge Charaktere mit echten Problemen verfolgen möchte, findet hier – wie auch in den anderen Büchern der Autorin – authentische und tiefgründige Ansätze.

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Zeig mir, wie ich überlebevon Lea-Sophie Schwarzattredition