
Eine erfrischende und mitreißende Geschichte
"Die Weltenpassage" hat mich in vielerlei Hinsicht begeistert und berührt. Obwohl ich mit Karima, der Hauptfigur, manchmal meine Verzweiflungsmomente hatte – ihre Art und insbesondere ihr fehlender Respekt machten mich stellenweise wahnsinnig – wurde ich von der Konsequenz, mit der ihr Charakter durch die Geschichte geführt wurde, fasziniert. Ihre Einfälle brachten mich oft zum Lachen, manchmal auch nur dazu den Kopf zu schütteln, doch stets fieberte ich mit ihr mit und hoffte bis zum Schluss, dass sie etwas dazulernen würde. Ein spannendes Zeitreisethema Das Zeitreisethema wurde auf interessante Weise umgesetzt. Die Eigenarten der Lehrer trugen auch ihren Teil dazu bei und brachten eine angenehme Vielfalt in die Geschichte. Unvergessliche Nebencharaktere Die vielen liebevoll gestalteten Nebencharaktere und ihre Geschichten haben mich besonders berührt. Mit Feingefühl und Herz hat die Autorin sie zum Leben erweckt. Der Direktor, der von Anfang an mein Favorit war, blieb dies bis zum Ende – trotz seiner Macken und Geheimnisse. Er ist ein ganz besonderer Charakter, der der Geschichte eine besondere Note verleiht. Fesselnde Lektüre ohne Längen Trotz der 600 Seiten kam kein Gefühl der Langeweile auf. Ständig passierte etwas im Schloss, was für genug Abwechslung sorgte und mich bei der Stange hielt. Einige der beim Lesen aufkommenden Fragen regten zum Mitraten an, was mir besonders gut gefiel und die Spannung weiter steigerte. Ein gelungenes Gesamtwerk "Die Weltenpassage" ist ein Buch voller unterschiedlicher Charaktere und abwechslungsreichem Innenleben. Es ist eine Geschichte, die zurecht zu meinen Highlights zählt, weil es nicht nach einem typischen Plot-Model erzählt wird und dementsprechend ihre eigenen Überraschungen parat hält. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band.










