Guter Start, dann hat mich die Stadt verloren.
Zu Beginn hat es richtig Spaß gemacht zu lesen. Ich war in dieser einen Stadt und hab sie durch unterschiedliche zunächst unverknüpfte Charakte kennengelernt. Quasi lauter Kurzgeschichten über das Leben in einer Stadt- sehr tolle Idee! Aber am Schluss war es leider nur noch nervig: die Autorin will gefühlt eine Kernbotschaft vermitteln, die ich nicht verstehe. Zu viele Einzelgeschichten, viel zu viele Charaktere in den einzelnen Geschichten, die ich aber verstehen muss um die detaillierten Verknüpfungen zu verstehen. Diese ergibt sich nicht aus den offensichtlichen Geschichten, sondern aus den Details der 15 Kurzgeschichten… Ähm…. Nein! Funktioniert nicht (zumindest bei mir). Zusammengefasst: tolle Idee, aber das letzte Drittel nervt nur, zu wirr, zu viele Namen, zu spezielle Verknüpfungen. Hab sogar 50 Seiten vor Ende überlegt abzubrechen. Ich habe es nicht gemacht, hätte aber ehrlich gesagt auch nix verpasst. Leider keine Leseempfehlung!



