8. Aug.
Bewertung:3

Capaul, der Zweite. Mag den Kommissar, mag seine Welt, das Engadin sowieso, die bekannte Orte. Die (sic!) Val Bever, Preda, Bergün, Albulapass. Die Charaktere und ihre Motivationen wirken manchmal etwas wirr (Fräulein Nietzsche, der Hotzenplotz, Capaul selbst). Was man der Handlung zugutehalten muss: keine typische Täter-Überführung, eine Frau mit erweiterter Todessehnsucht. Mal was anderes. Lese weiter.

Endstation Engadin
Endstation Engadinvon Gian Maria CalonderKampa Verlag
21. Dez.
Bewertung:3

Leider konnte mich der zweite Band mit Massimo Capaul weitaus weniger begeistern, als noch der Auftakt. Der ganzen Geschichte haftet etwas Seltsames an, genau beschreiben kann ich es leider nicht. Aber viele Vorkommnisse wirken surreal. Nicht in einem Magischen-Realismus-Stil, sondern als hätte Calonder einfach alle Ideen in eine Kiste geworfen und zufällig einige ausgewählt, um die dann in das Buch zu stopfen. Zwar gibt es eine Lösung, aber mich überzeugt sie nicht. Auch Massimos Verhalten, quer durch das Buch und vor allem am Schluss, findet von mir keinen Zuspruch. Er verhält sich pubertär und sehr unprofessionell. Dies lässt ihn hier aber nicht menschlich wirken, wie noch im ersten Band, sondern bloss unglaubwürdig. Sollte es ein nächstes Buch geben, kann ich noch nicht 100% sagen, ob ich es lesen werde. Schade, ich hatte mich sehr auf diesen Titel gefreut, da mich der erste Fall wirklich begeistert hat.

Endstation Engadin
Endstation Engadinvon Gian Maria CalonderKampa Verlag