Ein solider und spannender Krimi. Vor allem war ich bis zum Schluss gespannt, wie sich Zen denn eigentlich aus der Affäre zieht. Auf die Zwischenkapitel aus Tätersicht hätte ich allerdings, wie so oft, gerne verzichten können. Sie sorgen dafür, dass man als Leser viel zu früh ahnt, wie die Morde eigentlich geschehen sind. Irgendwie fand ich den Roman auch schlecht gealtert. Damit meine ich nicht, dass Telefonzellen hier als Gipfel der Zivilisation dargestellt werden, oder die Unmenge an konsumierten Zigaretten und Zigarren, sondern irgendetwas anderes, das ich nicht genau benennen kann. Vielleich die Resignation vor Korruption... - Ich weiß es nicht.
Vendettavon Michael DibdinUnionsverlag
