„Aufstand der Frauen“ ist der 15. Fall der Krimireihe um den Athener Ermittler Kostas Charitos. Diesmal hat Charitos eine neue berufliche Rolle: Er wurde gerade zum Polizeichef von Athen befördert und steht vor neuen Herausforderungen, denn er ermittelt nicht unmittelbar selbst, sondern beaufsichtigt das Geschehen von oben. Im Zentrum steht ein Mord an einer Archäologin, der politisch und gesellschaftlich heikle Aspekte birgt. Die Leitung der Mordkommission übernimmt Antigoni Ferleki, die erste Frau in dieser Position, was in der griechischen Polizeiwelt ein bedeutender Einschnitt ist. Hinter dem Fall stehen einflussreiche amerikanische Investoren, die große Pläne für Attika haben, dass wirtschaftlichen Aufschwung für Griechenland bedeuten würde. Dabei formt sich ein Aufstand von Frauen, die sich Als Karyatiden sehen und die Investoren äußerst kritisch sehen. Hier werden nicht nur kriminalistische Fäden verknüpft, sondern es geht auch um die Stellung der Frau in der Gesellschaft, um Widerstand gegen traditionelle Machtstrukturen und um tiefer liegende soziale Konflikte. Der Roman verknüpft klassische Krimispannung mit einem Blick auf gesellschaftliche Rollen, Geschlechterfragen und Machtverhältnisse in Griechenland. Jedoch ist es teilweise etwas langatmig geschrieben.
17. Jan.17. Jan. 2026
Aufstand der Frauenvon Petros MarkarisDiogenes

