Ein Maigret mit ruhigem Anfang und spannendem Abgang 🕵🏻♂️
Maigret und dessen bezaubernde Frau werden zu einer Wasserkur beraten und genehmigen sich daraufhin eine Tage Auszeit in Vichy. Ihr Alltag wird repetitiv, monoton und gleichmäßig, weshalb sie sich beide von dem „Besonderen“ angezogen fühlen, in diesem Fall von der Dame in Lila … die kurze Zeit darauf ermordet wird. Nach nun einigen Maigret, die ich bisher gelesen habe, bot dieser einen unfassbar schwierigen Start. Die Atmosphäre wirkte sich unweigerlich auch auf mich als Leser aus, weshalb ich besonders auf den ersten Seiten eine schon nahezu langatmige (Un)Ruhe empfand. Nichtsdestotrotz muss ich hier das letzte große Verhör und die damit einhergehende Auflösung loben: eiskalt und durchaus denkwürdig!

