Interessant, brisant und ehrlich
Anders als erwartet. Schreibstil war schwer und anstrengend
Ein unglaubliches Buch, welches nicht nur von dem Mörder Jack berichtet, sonder auch an seine vielen Opfer erinnert! Es zeigt auf wie blind und leichtgläubig manche Menschen waren und sind. Schade, dass es mit dem Autor so endet! Das Buch hat auf jeden Fall mein Interesse geweckt noch mehr darüber zu recherchieren. Ich habe auch gesehen, dass es einen Film zu Jack gibt, der wird auf jeden Fall geschaut! Eine absolute Empfehlung für jeden True Crime Liebhaber!
Ein toller Einblick in das Leben von Jack Unterweger. Ich hätte noch ewig weiterlesen können. Spannend und schockierend zugleich.
Wer kennt ihn nicht? Jack Unterweger, einer der bekanntesten Serienmörder der Welt und Protagonist in Filmen, Dokumentationen, Podcasts und sogar Theaterstücken über ihn. Am 16. August 1950 kommt Jack Unterweger in Judenburg als Sohn einer Kellnerin und einem amerikanischen GI zur Welt, den er nie kennenlernt. Unterweger wächst bei seinem Großvater auf und begeht schon früh verschiedene Straftaten. Seinen ersten Mord im Jahr 1974, für den er 1976 lebenslang bekommt. Im Gefängnis holt er seinen Hauptschulabschluss nach und versucht sich an literarischen Texten. Als er 1983 seinen autobiografischen Roman "Fegefeuer" veröffentlicht, ist die österreichische Kulturszene begeistert und Unterweger wird als Häfnpoet gefeiert. 1990 kommt er nach 15 Jahren Haft auf Drängen einiger einflussreicher Persönlichkeiten frei und gilt als resozialisiert. Schon bald nach seiner Freilassung beginnt allerdings eine Mordserie an Prostituierten. Jack gilt schon bald als verdächtig, wird im Februar 1992 festgenommen und erhängt sich nach Prozessende 1994 in seiner Zelle, nachdem er erneut zu lebenslänglicher Haft verurteilt wird. Als großer True Crime Fan hab ich mich voller Vorfreude in dieses Buch gestürzt, auch mit dem Hintergedanken vielleicht doch noch etwas daraus zu lernen, dass ich bisher noch nicht über Unterweger wusste. Das erste Kapitel hat sich für mich sehr schleppend gelesen und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte. Der Erzähler kam mir wirklich naiv und angriffslustig vor in seinem Glauben an Jack und wie er diesen unbedingt verteidigen wollte. Erst ab Kapitel 2 bessert sich das, als ihm langsam klar wird, dass Unterweger ein Schwindler war, der seine Texte entweder abgeschrieben hat oder von anderen schreiben lies und der den Titel Schriftsteller nur als Mittel zum Zweck betrachtet hat, um aus dem Gefängnis zu kommen. Unterweger war ein Frauenheld, ein Schauspieler und Manipulator und ich persönlich fand seine Texte wie auch Elfriede Jelinek im Buch anmerkt "furchtbar, unbegabt, dumm und präpotent". Die Faszination die dieser Mann auf so viele Menschen ausgeübt hat, konnte und kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ja, die Berichte und Schilderungen der vielen Zeitzeugen, seien es Gefängniswärter, Affären, Autoren etc. fand ich durchaus interessant zu lesen, allerdings würde ich das Buch nicht unbedingt Lesern empfehlen, die wie ich eher auf Informationen zu den Opfern und den Mordfällen gehofft hatten.

Sehr enttäuschend.
Inhalt: wegen Mordes würde Jack Unterweger bereits verurteilt. Im Gefängnis begann er mit dem schreiben. Schnell wird er als „Häfenpoet“ bekannt und kommt 1990 auf Druck der Kultur- und Druckszene frei. Er wird ein gefragtes Mitglied der Wiener High Society und gilt als rehabilitiert. Was jedoch keiner. Für möglich hält, ist das Jack wieder Fraun auf grausame weise ermorden wird. Doch wie gelang es ihm die Menschen um sich herum so zu täuschen und eine Frau nach der anderen zu verführen? Wie konnte aus ihm so ein gefragter Mann werden, der in Wirklichkeit eine tickende Zeitbombe war? Das alles beschreibt der Journalist und Autor Malte Herwig in diesem Buch. Meinung: Ich habe ja eine schwäche für True-Crime, daher fand ich das Buch auch sehr interessant. Allerdings hat dieses Buch mich komplett enttäuscht. Man lernt die guten und die schlechten Seiten von Jack Unterweger kennen, jedoch war der Schreibstil richtig anstrengend zu lesen. es schien für mich eher so, als hätte eine andere Person als der Autor selbst das Buch geschrieben. Auch wurde hier mehr über die Frauengeschichten geschrieben als um die eigentlichen Ermittlungen. Für ca. 128 Seiten soll man dann auch noch 18,90 € bezahlen. Tut mir den gefallen und gebt euer Geld für ein anderes Buch aus, dieses hier ist es wirklich nicht wert. Ich für meinen Teil, habe noch nie einen so schlechten True-Crime gelesen. Von mir gibt es keine Empfehlung.
Hat mich leider sehr enttäuscht
Das Cover und der Klappentext sahen zunächst vielversprechend aus und da ich mich in so gut wie jeder freien Minute mit True Crime beschäftige, schien dieses Buch perfekt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich viel mehr erwartet habe. Aufgrund des Titels „Austrian Psycho“ ging ich davon aus, dass das Buch zumindest teilweise von seiner Psyche handelt und der Leserschaft einen Einblick in die Gedankenwelt des berüchtigten Jack Unterweger geben würde, aber ich habe weit gefehlt. Es wird zu viel Wert auf Jacks weibliche Errungenschaften gelegt, die im Grunde nichts mit seinen Morden oder seinem Schriftstellerdasein zu tun haben. Auf die Opfer wird überhaupt nicht näher eingegangen; als wären sie nur Teil einer Statistik. Sie werden kurz erwähnt und anschließend wieder zurück zu den Akten gelegt, was auch daran liegen kann, dass der Verfasser (die Person wird von Malte Herwig im Nachwort so benannt) seine Augen vor Jacks Taten zu verschließen scheint. Das bringt uns zum nächsten Punkt: Die Tatsache, dass dieses Buch von einer anonymen Person geschrieben wurde, die nicht namentlich gennant werden möchte, ist leider auch nicht förderlich. Ganz im Gegenteil, ich fühlte mich beim Lesen noch weiter weg vom Geschehen, weil ich die Gefühle dieser Person nirgends einordnen konnte. Die Leserschaft erfährt nicht einmal in welcher Beziehung der Verfasser zu Jack Unterweger stand. Der Schreibstil war verwirrend und generell fand ich es mühsam weiterzulesen; obwohl ich zunächst traurig war, dass das Buch nur gut 100 Seiten lang ist, haben mir diese dann doch vollkommen gereicht. Aus diesem Grund kann ich an dieser Stelle auch keine Empfehlung aussprechen.
Biografie • gut recherchiert
Autor: Malte Herwig Buch : Austrian Psycho Jack Unterweger Gelesen als gebundenr Ausgabe ⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Jack Unterweger: Das ist mehr als bloß Stoff für True Crime. Bis heute hält der Serienmörder und »Häfenpoet« die Nachwelt in seinem Bann. 1990 kommt der verurteilte Frauenmörder, der sich im Gefängnis zum gefeierten Schriftsteller gewandelt hat, frei – auf Druck der Kulturszene. Jelinek, Grass, Jandl machen sich für ihn stark. Er gilt als rehabilitiert, wird in Wiens besserer Gesellschaft verehrt. Doch Unterweger mordet weiter. Elf Frauen verlieren ihr Leben. Wie gelang es ihm, die Menschen für sich zu vereinnahmen? Sie regelrecht zu verführen? Der deutsche Journalist und Autor Malte Herwig beleuchtet in »Austrian Psycho« den Fall aus einem neuen, unbekannten Blickwinkel: Er verwebt verbriefte Fakten, Gespräche mit Zeitzeug:innen und Unterwegers Aussagen zu einer packenden dokumentarischen Erzählung – und entlarvt so die abgründige Faszination als das trickreiche Spiel des Serienkillers mit Sprache. ⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Als ich dieses Buch in die Hände bekommen habe, musste ich nicht lange überlegen. Genau mein Genre, meine Neugier war geweckt, es musste also direkt mit . Natürlich habe ich gleich begonnen zu lesen, dich der Anfang war ernüchternd. Ich bin sehr schwer in dieses Buch gekommen, es waren viele zu viele Informationen am Anfang, die ich nicht richtig "verarbeiten" konnte, deswegen legte ich das Buch nach ein paar Seiten weg. Dennoch wollte ich wissen wie es weiter geht.. zum Glück, denn es wurde immer besser und spannender. Die Geschichte um das Leben von dem Serienmörder Jack Unterweger ist super interessant. Ich glaube das ich gut verstehen kann, warum die Damen Reihenweise auf ihn hereingefallen sind. Jack ist ein großer Lügner, der aber alle auf seine Seite ziehen kann, der vorgibt jemand zu sein, der er nicht ist.. alle fallen auf ihn herrein. ⭐⭐⭐⭐ Fazit : Dieses Buch verdient es gelesen zu werden. Es macht wieder einmal sichtbar das man nicht immer alles haben darf was man sieht und hört. Ein gut recherchiertes Buch








