Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt
Früher habe ich regelmäßig zu den neuen Büchern von Cecelia Ahern gegriffen. In den letzten Jahren ist das etwas eingeschlafen, doch “100 Namen” hat mich beim Stöbern in der Buchhandlung irgendwie sofort angesprochen. Die Botschaften, die Cecelia Ahern in ihren Geschichten meistens vermittelt, kann man (wenn man gemein sein möchte) oft als plumpe Kalenderweisheiten abstempeln. Trotzdem mag ich ihre Bücher sehr. 💛 Sie schafft es, diese einfachen Gedanken nicht belehrend, offensichtlich oder klischeehaft zu vermitteln. Stattdessen erzählt sie leichte, sanfte Geschichten, die einen ganz unaufdringlich dazu anregen zu reflektieren und über das eigene Leben nachzudenken. Genauso ging es mir auch wieder mit diesem Buch. Obwohl die Handlung einige spannende Wendungen bereithält, war es für mich vor allem eine angenehme, entspannte Lektüre, die mich immer wieder berührt hat. Kitty hätte ich in einer bestimmten Situation zwar am liebsten einmal kräftig durchgeschüttelt, insgesamt blieb sie für mich aber eine sympathische und glaubwürdige Protagonistin, die ich gerne auf ihrem Abenteuer begleitet habe. Für mich hat das Buch genau das erreicht, was es erreichen sollte: Es hat mir eine warme, sympathische Geschichte erzählt und mich ganz nebenbei dazu angestupst, über mein eigenes Leben und die Geschichten nachzudenken, die es so über mich zu erzählen gäbe.





















































