"Geheimagent Marlowe" von Dieter Kühn. Eigentlich war ich echt neugierig auf das Werk, lag es eine Weile auf dem Sub. Doch schon nach den ersten Sätzen hätte ich es am liebsten abgebrochen. Das "warum" ist schnell erklärt: Es ist wie in Protokoll aufgeführt. Direkt zu Beginn stellt man fest, dass Marlowe verhört wird. Das Problem daran ist, dass es nicht wie ein Dialog wirkt. Weder erkennt man direkt, wer wann spricht, da alles ohne Anführungszeichen dargestellt wird, noch, wo oder wann sie sich befinden. Klar, elisabethanische Zeit. Vermutlich 1593. Das weiß ich aber nur, weil er in eben jenem Jahr gestorben ist/ umgebracht wurde. Vermutlich wäre ich milder gestimmt, wenn nicht "Roman eines Mordes" auf dem Cover stünde, sondern "Protokoll einer Verhandlung mit einem abschließenden Mord." Denn mehr ist es nicht. Eine Erzählung, was man weiß, wenn man sich nur fünf Minuten mit Marlowe beschäftigt. Dazu hat Kühn Kit falsch geschrieben. "Christopher 'Kit' Marlowe, wird nicht mit d geschrieben. Das ist so gewollt und sollte auch respektiert werden. Tatsächlich bin ich oftmals abgedriftet beim Lesen, weil der Stil einfach so trocken, bürokratisch und nicht einmal wie ein richtiger Verhör wirkte. Dieter Kühn war ein deutscher Schriftsteller, der von 1935 bis 2015 lebte und einige Biografien geschrieben hatte. Es ist schade, dass mich dieses Werk nicht so abholen konnte, wie ich es gehofft hatte. Leider war das Buch zudem voller Vorurteile. Ob gewollt oder nicht, kann ich nicht sagen. Marlowe wurde getötet. Weil er Geheimagent war oder aufgrund seiner Lebensweise und die Liebe zu einem Mann? Dies wird man vermutlich nie mit Gewissheit sagen können. Die Zeiten waren brutal. Oder hat er alles vorgetäuscht und tauchte unter?
"Geheimagent Marlowe" von Dieter Kühn. Eigentlich war ich echt neugierig auf das Werk, lag es eine Weile auf dem Sub. Doch schon nach den ersten Sätzen hätte ich es am liebsten abgebrochen. Das "warum" ist schnell erklärt: Es ist wie in Protokoll aufgeführt. Direkt zu Beginn stellt man fest, dass Marlowe verhört wird. Das Problem daran ist, dass es nicht wie ein Dialog wirkt. Weder erkennt man direkt, wer wann spricht, da alles ohne Anführungszeichen dargestellt wird, noch, wo oder wann sie sich befinden. Klar, elisabethanische Zeit. Vermutlich 1593. Das weiß ich aber nur, weil er in eben jenem Jahr gestorben ist/ umgebracht wurde. Vermutlich wäre ich milder gestimmt, wenn nicht "Roman eines Mordes" auf dem Cover stünde, sondern "Protokoll einer Verhandlung mit einem abschließenden Mord." Denn mehr ist es nicht. Eine Erzählung, was man weiß, wenn man sich nur fünf Minuten mit Marlowe beschäftigt. Dazu hat Kühn Kit falsch geschrieben. "Christopher 'Kit' Marlowe, wird nicht mit d geschrieben. Das ist so gewollt und sollte auch respektiert werden. Tatsächlich bin ich oftmals abgedriftet beim Lesen, weil der Stil einfach so trocken, bürokratisch und nicht einmal wie ein richtiger Verhör wirkte. Dieter Kühn war ein deutscher Schriftsteller, der von 1935 bis 2015 lebte und einige Biografien geschrieben hatte. Es ist schade, dass mich dieses Werk nicht so abholen konnte, wie ich es gehofft hatte. Leider war das Buch zudem voller Vorurteile. Ob gewollt oder nicht, kann ich nicht sagen. Marlowe wurde getötet. Weil er Geheimagent war oder aufgrund seiner Lebensweise und die Liebe zu einem Mann? Dies wird man vermutlich nie mit Gewissheit sagen können. Die Zeiten waren brutal. Oder hat er alles vorgetäuscht und tauchte unter?
Schade um Marlowe. Sehr interessant ist die Struktur des Textes. Gefühlt besteht er nur aus Dialogen.

