Considering the things these three women accomplished and the sheer strength it takes to do what they did, I'm in awe. But this book still leaves a bitter aftertaste when I think about the injustice against women that happens daily and how futile the attempt to change this often feels. As interesting as these stories were, minus one point for the writing style, which may be fine for articles but not a whole-ass book.
Warum werden Frauen gewalttätig? Elizabeth Flock stellt diese Frage – und gibt keine einfachen Antworten. Sie erzählt die Geschichten von Brittany, die ihren Vergewaltiger tötet. Angoori, die mit einer Gruppe Frauen häusliche Gewalt rächt. Cicek, die gegen den IS kämpft. Drei extreme Schicksale, die nicht ins übliche Narrativ der wütenden Frau passen – und gerade deshalb so eindringlich sind. Flocks Stil ist sachlich, aber nahbar. Das Buch ist keine Einstiegslektüre, sondern setzt feministisches Grundwissen voraus. Es zeigt nicht die Furie, sondern Frauen, die Gewalt als letzten Ausweg sehen, weil die Systeme, die sie schützen sollten, versagen. Ein aufrüttelndes Buch, das nachhallt – aber auch zwiespältige Gefühle hinterlässt. Keine leichte Lektüre, aber eine, die bleibt.
Beim Lesen schwankte ich immer wieder zwischen glühendem Zorn und hilfloser Verzweiflung. Wer dieses Buch lesen möchte, sollte sich vorher vergewissern, dass die behandelten Themen vertragen werden können - es wird stellenweise sehr explizite Gewalt in verschiedensten Formen beschrieben. Etwas schwergetan habe ich mich mit dem Schreibstil: sehr anekdotisch springt die Autorin zwischen unterschiedlichen Situationen, Personen und Zeitabschnitten hin und her, wobei sie oft Experten oder andere Bücher/Artikel zitiert. Für einen allgemeinen Überblick ist das sicherlich förderlich, das hat es aber auch schwieriger gemacht, mich in den jeweiligen Puzzleteilen ihrer Erzählungen zurechtzufinden. DIE FURIEN hat mir einen Einblick in drei Einzelschicksale verliehen, die exemplarisch für viele Frauen stehen und ebenso viele beeinflusst haben. Ich habe einen genaueren Überblick über bestimmte Konflikte erhalten und die ans Buch angehängte Bibliografie gibt die Möglichkeit, selbst weiter zu recherchieren. So schwer mir das Lesen zwischendurch auch fiel, so lange wird das Buch in mir nachhallen.
Rezensionsexemplar Der Schreibstil hat es mir nicht einfach gemacht. Immer wieder Abschweifungen, die das eigentliche interessante Thema etwas langatmig gemacht hat. Drei Frauen, drei Länder und zwei Kontinente. Und allen gemein ist (geschlechterspezifische) Gewalt.
In dem Buch geht um 3 Frauen und ihre Geschichte. Brittany Smith aus den USA, die ihren Vergewaltiger erschoss. Um Angoori Dahariya, die sich mit einer Bande von Frauen für Frauen einsetzt, denen aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Kaste Unrecht widerfährt. Und es geht um Cicek Mustafa Zibo, die in Syrien als Kurdin gegen den IS kämpft. Ingesamt fand ich die Frauen und ihre Geschichten sehr interessant. Vor allem Brittany und Cicek. Leider hat mir die Art des erzählens und der Schreibstil echt schwer gemacht. Auch das öfters abgeschweift wurde. Vor allem im der dritten Geschichte um Cicek war es oft etwas wirr erzählt und plötzlich mittendrin von anderen Frauen und ihren Geschichten erzählt, aber ohne Überleitung oder Einleitung.
Review folgt am Erscheinungstag.
Die Geschichten dreier Frauen, die zu Gewalt gegriffen haben, um sich zu wehren - fesselnd erzählt, erschütternd und augenöffnend zugleich.
Die Journalistin und Autorin Elizabeth Flock erzählt von drei Frauen, Brittany, Angoori und Cicek, die sich wehren - und was darauf folgt, wenn Frauen zur Waffe greifen. Brittany wehrt sich gegen einen Mann, der sie brutal vergewaltigt hat, Angoori wehrt sich gegen den Mann, der ihrer Familie das rechtmäßig erworbene Land wegnimmt und Cicek wehrt sich gegen Männer, die ihr Zuhause unterwerfen wollen. Alle drei bekommen die volle Härte eines Systems zu spüren, das sie unterdrückt, und alle drei ermutigen Frauen, denen es so ergangen ist wie ihnen, einen Weg aus der Ohnmacht und in die eigene Kraft zu finden. Elizabeth Flock erzählt die Geschichten so packend nach, dass ich das Buch immer wieder beiseite legen musste: Hoffnung, Verzweiflung und Wut liegen bei dieser Lektüre nah beieinander.





