Ach, Haruji …
Ich kann verstehen, dass viele ihn gern als Gegner sehen, aber das gelingt mir nicht so richtig. Vieles von dem, was er sagte, stimmte ja. Ich vermute auch, dass er sich bei der Erziehung seines Kinds nicht besonders eingebracht hat, sondern den trotteligen Rollenbildern der alten „Traditionen“ gefolgt ist. Ist ja auch praktisch für ihn. Keine große Verantwortung. Dadurch ist er aber auch als Person nie gewachsen und so was wie Empathie und das Hineinversetzen in andere ist für ihn (wie für viele Männer und aktuell auch Menschen allgemein) ein komplettes Fremdwort. Dass Mio so mit Taigas Tod konfrontiert wurde, kann nicht unbedingt gesund sein. Manchmal braucht man einfach mehr Zeit für die Verarbeitung der Trauer und jede/r setzt sich unterschiedlich damit auseinander. Schön war, wie Tomota nun immer mehr Teil des Teams seiner Kolleg*innen wird. Er wird vermutlich nie alle für sich gewinnen, aber wenn er (und wir selbst) so sind, wie wir sind, finden wir die Menschen, die uns so mögen. Jetzt bin ich sehr gespannt, wie alles endet.








