Neue Figuren
Der Band war spannender als der erste, denn hier kommen mehr Figuren vor, die nach Mio suchen möchten, wenn schon ihr Ehemann nicht nach ihr sucht. Ich weiß, dass vermutlich jeder und seine Mutter auf den Ehemann einprügeln will, aber wir alle trauern anders. Von daher werde ich meine Meinung über ihn noch zurückhalten. Ich verstehe, dass es ihm sinnlos erscheint, an einem Hausschrein zu sitzen und Knochen anzubeten. Einigen mag das helfen. Dass es ihm nicht hilft, wird aber sehr deutlich. Ob er noch einen Weg findet, mit dem er sich als Person weiterentwickeln kann? Ich bin gespannt. Tomotas Familie ist super lieb. Seine Eltern führen ein ruhiges Leben und er ist wohl sehr behütet aufgewachsen. Mios Familie dagegen muss sehr anders gewesen sein. Ob wir von ihr noch mehr erfahren? Mal sehen. Tomotas Probleme mit dem Otaku-Dasein sind auch interessant. Auf der einen Seite sieht er sich als Otaku, aber gerade deshalb weiß er exakt, wie viele Vorurteile die Menschen haben. Ich habe das sehr gut verstanden, denn wenn man sich selbst ein Label gibt, mit dem man sich gut identifizieren kann, heißt das zugleich, dass man häufig weiß, was für Vorurteile andere haben. Der Trick liegt dann darin, so viel Selbstbewusstsein daraus zu ziehen, weil man weiß, wer man ist, dass man über diesen Vorurteilen steht. Ich freue mich darauf, wenn Tomota das lernt und dazu steht, wer er ist und was er liebt.






