
Wer braucht schon Kommunikationsfähigkeiten, wenn man stattdessen 400 Seiten lang sexy Blicke austauschen kann!?
Was soll ich sagen? Nisha J. Tuli enttäuscht nicht, auch wenn dieser zweite Band ein etwas anderes Tempo anschlägt als sein Vorgänger. Die Dynamik zwischen Lor und Nadir war toll. Die Chemie der beiden ist einfach elektrisierend. Es ist eine klassische „Enemies-to-Lovers“-Geschichte bei der das Vertrauen erst mühsam aufgebaut werden muss. Das Knistern ist auf jeder Seite spürbar und die emotionale Entwicklung der beiden hat sich absolut echt angefühlt. Wir erfahren endlich viel mehr über das Reich Aurora, die Magie der Fae und die düsteren Geheimnisse der Vergangenheit. Die Welt fühlt sich dadurch viel tiefer und komplexer an als noch im ersten Teil. Lor ist nach wie vor eine toughe, feurige Protagonistin, die sich nicht so leicht unterkriegen lässt. Ihre verletzliche Seite zu sehen, während sie versucht, ihre Geschwister zu retten und ihre eigene Identität zu ergründen, fand ich sehr stark. Der Mittelteil hat sich für mich leider an manchen Stellen etwas gezogen. Während Band 1 durch das tödliche Turnier ein extrem hohes, konstantes Tempo hatte, fühlt sich Rule of the Aurora King streckenweise wie eine lange Schnitzeljagd an. Die Suche nach den magischen Artefakten hat einiges an Fahrt aus der eigentlichen Handlung genommen. Ein absolut gelungener Nachfolger mit einer perfekten Mischung aus Romance, High Fantasy und Intrigen. Das Ende lässt mich wieder einmal sprachlos und mit einem riesigen Verlangen nach Band 3 zurück!



























































